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Orchideen bringen den Frühling ins Wohnzimmer

Mit diesen 4 Pflegetipps hält die Orchidee lange

Tipp 1: Der richtige Standort

Wo sich die Orchideen am wohlsten fühlen, hängt von der jeweiligen Sorte ab. Am besten fragen Sie vor Ort das fachkundige Personal um Rat. Die Phalaenopsis mag Hitze und direktes Sonnenlicht nicht. Deshalb ist ein halbschattiger Standort für sie ideal. Haben Sie eine Fensterbank auf der Ost- bzw. Westseite? Dann stellen Sie die Phalaenopsis dorthin, denn da erhält sie genügend Licht, aber ist der direkten Mittagssonne nicht ausgesetzt.

Tipp 2: Giessen Sie sparsam

Die Phalaenopsis wächst in ihrer Heimat (Philippinen und indonesische Inseln) meistens auf Bäumen und bezieht ihre Nährstoffe durch die Luft und aus dem Regenwasser. Deshalb ist es auch bei uns wichtig, dass Sie regelmässig mit sauberem Regenwasser gewässert wird. Das Giesswasser sollte Umgebungstemperatur haben. Giessen Sie die Pflanze 1-2 Mal pro Woche und bleiben Sie beim Giessen sparsam. Zuviel Wasser ist nämlich der häufigste Orchideen-Tod. Orchideenliebhaber schwören auf die bewährte Methode des Wasserbads. Stellen Sie die Orchidee dazu wöchentlich für etwa 10 Minuten mit dem Topf in ein Wasserbad. Danach den Topf gut abtropfen lassen, denn die Staunässe bekommt der edlen Schönheit nicht gut.

 

Tipp 3: Verwenden Sie Orchideendünger

Orchideen benötigen nur wenig Dünger in geringer Konzentration. Setzen Sie nicht auf Universaldünger, sondern verwenden Sie den auf die Bedürfnisse der Orchideen zugeschnittenen Spezialdünger. Der Orchideendünger enthält alle wichtigen Salze und Spurennährstoffen für eine lang anhaltende Blütenpracht. Beginnen Sie ausserdem erst dann mit Düngen, wenn die Pflanze selbst einen neuen Trieb ausbildet. Gönnen Sie der Schönheit eine Ruhepause.

Tipp 4: Bei Blütenverlust zurückschneiden

Ab und an verlieren Orchideen ihre Blüten, das ist ganz normal. Wenn jedoch ein Stängel alle Blüten verloren hat, keine neuen mehr nachwachsen und der Stängel leicht gelblich wird, sollte dieser zurückgeschnitten werden. Bei der Phalaenopsis gibt es aber noch eine Besonderheit: Auch wenn der Blütentrieb noch grün ist, jedoch alle Blüten bereits abgeworfen hat und auch keine neuen Knospen mehr nachwachsen, sollte dieser bereits abgeschnitten werden.

Schneiden Sie den Blütentrieb über dem dritten Knoten ab. Knoten sind die Verdickungen an den Blütentrieben. Idealerweise schneiden Sie mit einem scharfen Messer und nicht mit der Schere, denn diese verursacht Quetschungen und verletzt die Orchidee. Danach müssen Sie abwarten und Tee trinken. Mit etwas Glück und der richtigen Pflege bildet die Orchidee einen neuen Seitentrieb aus und erstrahlt schon bald in neuer Frische.

Praktisches Wissen in 60 Sekunden

Was ist eine Phalaenopsis?

Die Gattung Phalaenopsis gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae) und umfasst eine Vielzahl exotischer Arten. Der botanische Name leitet sich von den griechischen Wörtern phalaina (= Nachtfalter) und opsis (= Anblick) ab, da ihre Blüten an tropische Nachtfalter erinnern. Phalaenopsis ist vor allem als Zierpflanze bekannt und beliebt, besonders die unzähligen, grossblumigen Hybriden erfreuen sich weltweiter Bekanntheit und wachsender Nachfrage.

Ursprünglich stammen Phalaenopsis aus den tropischen Regenwäldern in Südost-Asien. Ausnahmslos alle Arten zeichnen sich durch monopodialen Wuchs aus. Das heisst, sie wachsen nur in die Höhe und bilden für gewöhnlich keine Seitentriebe aus. Die meisten Arten wachsen epiphytisch, also auf den Ästen und Zweigen von Bäumen, oder an deren Stämmen; manche Arten leben auf moosbewachsenen Felsen (lithophytisch). Die in der Regel zwei bis sechs zweizeilig (distich) wachsenden, mehr oder weniger ledrigen Laubblätter sind in ihrer Form, Farbe und Grösse von Art zu Art verschieden. Die kleinsten Arten mit Blattlängen bis etwa 10–40 cm und nur mässig ledrigen Blättern wie etwa Phalaenopsis appendiculata unterscheiden sich sehr deutlich von den grossen Exemplaren wie Phalaenopsis gigantea, die Blattlängen von bis zu 100 cm und mehr aufweisen und dabei sehr fleischig-ledrige Blätter besitzen können. Deren Blattfärbung reicht von einfarbig hell- bis dunkelgrün, wie bei Phalaenopsis amabilis und Phalaenopsis gigantea. In der Regel wachsen ein bis zwei neue Blätter pro Saison aus dem „Herz“ der Pflanze heraus, während ein bis zwei Blätter am unteren Ende der Sprossachse gelb werden, eintrocknen und abfallen. Die zahlreichen glatten und fleischigen Wurzeln entwickeln sich an der Basis der Sprossachse oder an den unteren Knoten, zum Teil auch zwischen den Blättern. Sie sind zwischen einem und acht Millimeter dick und dienen, neben der Aufnahme von Nährstoffen und Wasser, zusätzlich als Haftorgan. Einige Arten sind bedingt durch die klimatischen Verhältnisse am Standort laubabwerfend. Sie besitzen deshalb chlorophyllhaltige Wurzeln. 

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