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Migros - Ein M besser

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Bimi aus Hünenberg

Zarte Stängel mit Biss

Influencer bezeichnen Bimi als Superfood. Doch eigentlich ist das in Hünenberg ZG wachsende Gemüse sehr bodenständig – es überzeugt sogar auf dem Kinderteller. Und doch kennen noch die wenigsten die knackig-zarte Vitaminbombe.

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Alles Handarbeit: Die zarten Bimi-Stängel aus Hünenberg schmecken leicht süsslich und erinnern an Spargel.

Dank Spitzenköchen und Trendsettern wie Jamie Oliver sind sie in Grossbritannien schon längst der absolute Hit. Gemeint sind die grünen, «zärtlichen Stängel» (englisch: Tenderstem), die bei Jonas Boog und seiner Familie in Hünenberg kniehoch aus dem Boden spriessen. Bei der Migros Luzern heisst die «Aus der Region»- Vitaminbombe schlicht und einfach Bimi. Ohne zu übertreiben, in diesem Gemüse steckt doppelt so viel Vitamin C wie in der gleichen Menge Orangen. «Zudem ist es einfach zu kochen, es gibt keine Rüstabfälle, und schmecken tut es auch noch gut», erklärt Jonas Boog. Klar, als Produzent eines in der Schweiz noch wenig bekannten Kohlgemüses muss er das ja sagen. Weit gefehlt: Bimi hat den eigentlichen Härtetest bereits bestanden. Und zwar am heimischen Kindertisch: «Bei anderem Gemüse sind sie deutlich launischer», meint der Gemüsebauer lachend zur Reaktion seiner Kinder, die ein- und dreijährig sind. Denn ein paarmal pro Woche landet bei Boogs Bimi auf den Tellern. Bis jetzt ganz ohne Mätzchen oder Tischrevolten.

Gegart, gedämpft, roh… egal

Von Pasta bis Curry, von Salat bis Sushi, «Bimi passt zu fast allem», sagt Jonas Boog überzeugt. «Egal ob im gehobenen Segment mit Raffinesse oder schlicht und einfach.» Für Letzteres schwärmt er selbst: «Gedämpfter Bimi, mit etwas Radieschen und einer Vinaigrette dazu!» Doch was ist jetzt so speziell an diesem grünen Gemüse? «Sein reichhaltiger, leicht süsslicher Geschmack, der knackige Biss und die saftig grüne Farbe.»Der Geschmack sei feiner als gewöhnlicher Broccoli und erinnere eher an Spargel. Bei Tests mit Köchen aus der Umgebung hätten diese gar Erbsen herausgeschmeckt, erzählt der Produzent weiter. Eigentlich ist Bimi eine Mischung aus chinesischem Kohl und Broccoli und wird auch Broccolini oder Spargelbroccoli genannt. Er kann blanchiert, gekocht, gebraten, gedämpft, frittiert, gegrillt oder sogar in der Mikrowelle zubereitet werden – seinem Geschmack und seiner Konsistenz bleibt er treu. Bimi schmeckt sogar roh, komplett vom Stiel bis zu den Röschen, und wird bei der Familie Boog von Ende Mai bis Ende November vorsichtig von Hand geerntet und direkt an die Migros Luzern geliefert.

Rezept-Idee: Bimi-Salat

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Bimi-Salat mit Randen, (Blut-)Orange und Chili-Vinaigrette (für zwei Personen)

Vorbereitung: 10 Minuten
Zubereitung: 5 Minuten


Zutaten:
Vinaigrette:

  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Rotweinessig
  • 1 rote Chili, fein gehackt
  • 2 EL Randensaft (vakuumverpackte Rote Bete, nicht eingelegt)
  • Schale einer (Blut-)Orange
  • 1 Prise Meersalz

Für den Salat:

  • 300g Bimi (zum Anbraten 2EL Olivenöl)
  • 2 gekochte Randen
  • 2 (Blut-)Orangen, geschält und in Scheiben geschnitten
  • eine Handvoll geröstete Haselnüsse, grob gehackt

 

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für die Vinaigrette vermischen und abschmecken.
  2. Randen in Stücke schneiden.
  3. Bimi in einer Pfanne anbraten.
  4. Orangen schälen und in Scheiben schneiden.
  5. Salatzutaten auf einem Teller anrichten und mit Vinaigrette beträufeln.
    Mit Haselnüssen bestreuen.
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«Aus der Region. Für die Region.» Luzern

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