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VON DER ALP IN DIE MIGROS

Vom Urnerboden zurück ins Tal

Jährlich gegen Sommerende kehrt auf der grössten Kuhalp der Schweiz Ruhe ein: Mit der Bodäfahrt von über 1200 Tieren und 48 Älplern kommt auch der Käse vom Urnerboden ins Tal – und in die Regale der Migros Luzern.

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Mehr Infos unter alpkaeserei-urnerboden.ch

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Urnerboden Alpkäse 100 g, CHF 2.40 (Käse der neuen Saison ab Mitte September erhältlich)

Grösste Alpkäserei des Landes

Wo jährlich über 1200 Kühe sömmern, der Urnerboden gilt als grösste Kuhalp der Schweiz, fällt eine Menge Milch an. Über eine Million Liter pro Saison! Naheliegend also, dass hier auch die grösste Alpkäserei des Landes steht. Nicht ganz: Lange wurde die Milch per Lastwagen aus Uri spediert. Um die Wertschöpfung in der Region zu halten, brauchte es einigen Effort und nicht zuletzt den Zusammenhalt der 48 Urnerboden-Älpler. Sie gründeten 2012 die Alpkäserei Urnerboden AG. «Der Hinterste und Letzte hat unterschrieben und damit etwas auf die Beine gestellt», sagt Älpler und Verwaltungsrat Franz Gamma stolz. Seither sind sie am Erfolg beteiligt, was positiven Einfluss aufs Geschäft habe.

Die Alpkäserei ist ein topmoderner Betrieb. «Anders lässt sich diese Menge Milch gar nicht verarbeiten», erzählt ein Mitarbeiter. An Spitzentagen entstehen so aus bis zu 18 000 Litern Alpmilch 130 grosse Alpkäse und über 100 kleine Alpmutschli sowie Weissschimmelkäse, Raclette, Fondue oder auch Joghurt, Rahm, Butter und Kräuterschaum – eine beeindruckende Vielfalt an Milchprodukten.

 

Wo ist der Alpkäse erhältlich?

Der Urnerboden Alpkäse «Aus der Region» ist in allen grösseren Filialen der Migros Luzern erhältlich.

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Familie Gamma auf der Alp

Auf der Alp Läcki packen alle mit an

Familie Gamma auf der Alp

1'919 Meter über Meer, und mittendrin die Familie Gamma mit 29 Kühen, fünf Hühnern, zwei Hasen und drei Katzen: Hier sammeln die Kinder «Chüätäischlig», also Kuhfläden, und das «Toro»-Zuchtheft von SwissGenetics ersetzt die Panini-Bildchen. Gemeinsam mit den Eltern Franz und Bernadette packen Pius, Louise, Nikolaj und Marius auf der Alp Läcki, rund eine Stunde Fussmarsch vom Urnerboden entfernt, tüchtig mit an. Und das bei Nebel, Regen oder Sonnenschein: «Diesen ‹Alpvirus› verliert man nie, wenn man so aufgewachsen ist», sagt «Dädi» Franz aus eigener Erfahrung. Die vier Geschwister sind sich einig: «Es ist viel schöner hier oben. Hier müssen wir nicht zur Schule!» Die Familie sitzt in der kleinen Stube am Esstisch. Tageslicht erhellt den Raum und der Zwetschgenkuchen des neunjährigen Feriengasts Janik die Gemüter: «Frisches Brot und Kuchen sind für uns ein Highlight», erklärt «Mami» Bernadette. Auch Gemüse und Früchte sind Mangelware. «Wir leben einfach, hier oben.» Mit 50 weitere Älplerfamilien geht es an der traditionellen «Bodäfahrt» für Gammas wieder ein Stück talwärts. Pius, Louise, Nikolaj und Marius drücken ab sofort wieder die Schulbank. Und den schmackhaften Käse aus ihrer würzigen Alpmilch gibt es als «Alpkäse» in den Regalen der Migros Luzern zu kaufen.

Knochenarbeit und Schlangenbiss

Zurück zum «einfachen Leben» auf Alp Läcki: «Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht», relativiert Bernadette Gamma, «Älplerin zu sein, ist Knochenarbeit.» Vor allem dann, wenn ihr Mann Franz auf dem Heimbetrieb im Tal heut, um Wintervorrat für die Kühe einzulagern. «Dann ist es besonders anstrengend, nur auf sich gestellt zu sein, mit den Kindern, den Kühen … es ist aber auch erfüllend, am Abend müde ins Bett zu fallen.» Franz Gamma nickt und ergänzt: «Mental und körperlich muss man ‹parat› sein.» Das gilt auch für die 29 Kühe, die hier auf 30 Hektaren weiden: «Ich bin immer heilfroh, wenn wir alle wieder gesund und munter im Tal zurück sind.» Denn auf der Alp könne einiges passieren: ein Stein, der sich im falschen Moment im Gelände löst, ein falscher Tritt im «Gnes» (Fels). Oder eine Alpenviper, die Töchterchen Louise ins Bein beisst, wie im Sommer 2019 geschehen. Keine Sorge, mit gutem Ausgang inklusive Flug im Rega-Heli.

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«Aus der Region. Für die Region.» Luzern

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