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Migros - Ein M besser

Holzmichl-Käse vom Milchhuus

Mit Milch vom Holzmichl

Migros-Kundin Luzia Burri besuchte Käseproduzent Werner Tischhauser in Seewen SZ. Die Vegetarierin schätzt besonders, dass für ihren würzigen Liebling mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» kein tierisches Lab verwendet wird.

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Ich kaufe Produkte aus der Region, weil sie einen kurzen Transportweg haben.

Luzia Burri, Migros-Kundin

Gleichmässig ziehen die Käseharfen ihre Bahnen durch die 4300 Liter Milch, die ihren Flockungspunkt erreicht haben. Damit der Bruch nicht zu fein wird, ersetzt Käsermeister Werner Tischhauser (53) die Messer, die die Masse umrühren, mit Schaufeln. Eine knappe halbe Stunde später drückt Migros-Kundin Luzia Burri eine Taste der Steuerung. Die Luzernerin hatte im «Aus der Region. Für die Region.»-Wettbewerb eine Besichtigung des Schwyzer «Milchhuus» in Seewen gewonnen, wo unter anderem der Holzmichl-käse hergestellt wird.

Regionale Milch schnell verarbeitet

Schon im nächsten Moment strömen über 1000 Liter Wasser ins Chessi, der Käsebruch wird gewaschen. «Sonst wird er zu sauer», sagt der Käser. Nun werden die feinen Stücke, die an Hüttenkäse erinnern, auf 70 Formen verteilt und anschliessend gepresst. 30 Minuten später landen die Laiber im feuchten Zwischenlager, wo sie über Nacht bei Raumtemperatur bleiben. «In dieser Phase wird Milchsäure abgebaut», erklärt Tischhauser. Danach geht es für 24 Stunden ins Salzbad. Luzia Burri ist erstaunt über das Tempo, das bei der Verarbeitung vorgelegt wird: «Ich hätte nicht gedacht, dass alles so schnell geht.» Die Milch für den Käse liefert unter anderem Bauer Felix Immoos, der spasseshalber «Holzmichl» genannt wird. «Er gehört mittlerweile zur Lokalprominenz», sagt Tischhauser. Kein Wunder, dass Immoos’ Gesicht auf dem «Milchhuus»-Lastwagen zu sehen ist. Er ist froh, dass die Molkerei die Milch von umliegenden Höfen bezieht, «das ist nicht selbstverständlich». Luzia Burri hat den Holzmichlkäse einmal bei einer Aktion probiert und kauft ihn seither immer wieder: «Ich mag Käse mit Geschmack, die würzige Variante esse ich am liebsten.» Ihr als Vegetarierin gefällt, dass das Schwyzer «Milchhuus» kein tierisches Lab, sondern ein bakteriologisches verwendet. Dass der Holzmichl aus der Region stammt, schätzt Luzia Burri sehr: «Ich kaufe am liebsten solche Produkte. Die Wege sind kurz, und so bleiben Arbeitsplätze in der Umgebung erhalten.» 

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