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Migros - Ein M besser

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Hier wird gespart - der Umwelt zuliebe

Energieeffizient und umweltfreundlich sollen die neuen und umgebauten Migros-Filialen sein. Thomas Sigrist achtet bei der Migros Luzern darauf, dass dieses Ziel auch erreicht wird.

Im Rahmen ihres nationalen Nachhaltigkeitsprogramms Generation M hat sich die Migros ehrgeizige Klimaziele gesteckt und verpflichtet, ihre Filialen so umweltschonend wie möglich zu betreiben. Immerhin verbrauchen Gebäude heute mehr als die Hälfte des gesamten Energiebedarfs in der Schweiz. Bei der Migros Luzern kümmert sich Thomas Sigrist als Leiter Gebäudetechnik Planung mit seinem Team darum, dass sowohl der Energieverbrauch als auch der CO2-Ausstoss in den Zentralschweizer Filialen auf ein Minimum gesenkt werden.

 

Thomas Sigrist, die neueste Filiale der Migros Luzern wird am 3. September im Würzenbachquartier in Luzern eröffnet. Wie kann man in dieser Filiale Energie sparen?

Wir setzen konsequent auf LED-Beleuchtung und auf Kühlmöbel mit Türen. Schon mit diesen beiden Massnahmen wird bis zu 40 Prozent des Stroms in einer Filiale gespart. Zudem achten wir darauf, dass der allgemeine Verbrauch reduziert wird.

Das heisst?

Hier setzt man an verschiedenen Stellen an, beispielsweise mit Zeitschaltprogrammen, der Reduzierung von Luftmengen bei der Belüftung oder dem Abstellen von Geräten anstelle des Stand-by-Betriebs. Eine gute Dämmung und Isolation einer Gebäudehülle sind wichtig, damit möglichst wenig Energie, sprich Wärme oder Kälte, verloren geht. In der Regel obliegt eine solche Sanierung dem Vermieter, und wir haben darauf wenig Einfluss. Da in der Würzenbachstrasse der Unterlagsboden erneuert werden musste, nutzten wir die Möglichkeit, ihn gegen die unbeheizte Einstellhalle zu dämmen. Wir möchten möglichst den MinergieStandard einhalten. Auch nach dem Umbau ist es wichtig, die Systeme der Gebäudetechnik in der Filiale fortlaufend zu kontrollieren und zu prüfen, was wir bei den Einstellungen noch optimieren können.

Sie sprechen von Wärmeverlust: Wie stellen Sie eine effiziente Beheizung der Filialen sicher?

Mit einer guten Isolation muss weniger geheizt werden, und man kann vorhandene Energie nutzen. Beispielsweise nutzen wir die Abwärme, die von der Produktekühlung abgegeben wird, zum Beheizen des Ladens. Und die kalte Luft bei den Kühlmöbeln wird im Sommer mittels Umluftanlage dorthin gebracht, wo sie gebraucht wird. Damit wir keine fossile Energie mehr benötigen, machte die Ölheizung einer autonomen Abwärmenutzung mit integrierter Wärmepumpe Platz. Den geringen Klimakältebedarf decken wir mit der der gewerblichen Kälteanlage mit natürlichem Kältemittel. So können wir in beiden Bereichen auch den CO2-Ausstoss reduzieren.

Eine Möglichkeit wäre auch eigenen Strom zu produzieren, zum Beispiel mit einer Fotovoltaikanlage.

Bei jedem Standort prüfen wir die Möglichkeit, an der Würzenbachstrasse war es leider nicht möglich eine Fotovoltaikanlage zu montieren. Aber im Rahmen des Umbaus der Migros Bruelstrasse weiter vorne im Quartier werden wir auf dem Dach Fotovoltaikzellen anbringen. Übrigens bezieht die Migros-Gemeinschaft ab 2021 konsequent nur noch Strom aus Wasserkraft, um auch hier erneuerbare Energien zu unterstützen.

Die nachhaltige Migros-Filiale mit:

  • LED-Beleuchtung Kühlmöbel mit Glastüren und natürliche Kältemittel
  • Neue Heizsysteme ohne fossile Energieträger
  • Ab 2021 nur noch Strom aus Wasserkraft
  • Einsatz von hocheffizienten Komponenten (z.B. Pumpen, Ventilatoren, o.Ä.)
  • Wo möglich Fotovoltaikanlage

Generation M

Generation M ist das Nachhaltigkeitsprogramm der Migros. Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten verpflichten wir uns, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und uns für einen gesunden Lebensstil einzusetzen.

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