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Migros - Ein M besser

Gutes für die Umwelt

Salat von hier das ganze Jahr

Salat aus Hydrokulturen hört sich für manch einen futuristisch an. Dahinter steckt eine umweltschonende und innovative Methode der Salatpflanzung - selbst im Winter.

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Patrick Forster, Geschäftsleiter der Forster Salatgarten AG, produziert in Oftringen AG auf 1,7 Hektaren jährlich 2,2 Millionen Salatköpfe. Im traditionellen Anbau wäre der Flächenbedarf dafür etwa acht Mal so gross. Gleichzeitig reduziert sich beim Salat aus Hydrokulturen der Wasserbedarf um 70 Prozent.

«Es gibt zurzeit wohl keine Anbauform, die Ressourcen mehr schont als die Hydrokultur – es ist eine rundum nachhaltige Produktionsstrategie », sagt der 38-jährige Salatproduzent. Der Migros war es wichtig, dass die Zusammenarbeit mit der Forster Salatgarten AG auf einer fossilfreien Produktion basiert. Im Sommer ist dies kein Problem, dann sind die Temperaturen hoch genug, und die Salate sonnen sich unter den grossflächigen Glasscheiben des Gewächshauses. Im Winter muss das Gewächshaus aber beheizt werden, damit die Salate wachsen und gedeihen können. Der gelernte Gemüsebauer hat dieses Problem clever gelöst: «Für die Beheizung meiner Salathalle nutze ich die Abwärme der nahegelegenen Kehrichtverbrennungsanlage», sagt Patrick Forster und betont: «Wir produzieren hier deshalb vollständig CO2-neutral.» Bei der Hydroproduktion wachsen die Salate nicht in der Erde, sondern eben im Wasser. Der grosse Vorteil dabei ist: Im Wasser können die benötigten Nährstoffe viel exakter auf die Pflanze abgestimmt werden. Die Salate der Forster Salatgarten AG sind als Kopfsalat grün und Triosalat – eine Kombination von Lollo grün mit Eichblatt rot und grün – das ganze Jahr über bei der Migros Luzern erhältlich.

Der Triosalat wird mitsamt den Wurzeln verkauft. So bleibt er auch länger frisch.

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