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Migros - Ein M besser

Lammfleisch aus der Region

Der mit den Schafen spricht

Der Zentralschweizer Ernst Vogel hat einen Beruf der etwas anderen Art: Als Hirte ist er während den kalten Wintermonaten mit seiner Wanderherde in der Zentralschweiz unterwegs. Uns erzählt er etwas über seinen Alltag mit seinen rund 1000 Schafen.




Ernst Vogel, von wann bis wann sind Sie jeweils mit Ihrer Wanderherde unterwegs?

Offiziell bin ich nun bereits das 17. Jahr mit meinen Schafen jeweils von November bis Mitte März unterwegs. Dabei lege ich jedes Jahr dieselbe Route zurück: Gestartet wird in meiner Heimat Schwarzenberg und von dort aus geht’s weiter nach Kriens, Malters, Hellbühl, Neuenkirch und so weiter. 

 

Aus wie vielen Schafen besteht Ihre Herde? 

Es sind ungefähr 1000 Schafe und 14 verschiedene Rassen: 600 bis 700 davon sind Muttertiere und die restlichen sind Mastlämmer, die schlussendlich auch als «Aus der Region. Für die Region.»-Weidelamm verkauft werden. 

 

Wie sieht der Tagesablauf aus?

Die Schafe sind morgens von acht Uhr morgens bis sechs Uhr abends auf dem Feld und müssen pro Tag acht Stunden fressen, damit wir eine optimale Tageszunahme der Lämmer haben. Dazwischen haben sie zwei bis drei Stunden Fresspause: Im gesamten bin ich also rund 10 Stunden pro Tag mit ihnen draussen. Meine Aufgabe ist die Überwachung und Leitung der Schafe: Ich schaue, dass alle zusammenbleiben, leite sie vom einen zum anderen Ort weiter und kümmere mich um kranke Tiere. Sobald es am Abend eindunkelt, zäune ich die Schafe ein und lasse sie über Nacht auf der Weide. 

 

Wo schlafen Sie, sobald die Tiere «versorgt» sind?

Ich habe das Glück, dass mein Wandergebiet in der Nähe von meinem Zuhause ist. Daher kann ich täglich zu Hause in einem bequemen Bett schlafen und sehe meine Familie so auch regelmässig. 


 

Ab dem 12. Februar ist das Weidelamm aus der Region in allen grösseren Filialen der Migros Luzern erhältlich.

Rezeptidee

Lammgigot im Schmortopf mit Wurzelgemüse

Hauptgericht für 6 Personen

 

Zutaten:

  • 1 Lammgigot à ca. 2,5 kg
  • 1,5 TL Salz, Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 300 g Karotten
  • 250 g Petersilienwurzeln
  • 250 g Knollensellerie
  • 3 EL Tomatenpüree
  • 4 EL Mehl
  • 5 dl Rotwein
  • 1 Knoblauchknolle
  • 1,2 kg kleine Kartoffeln
  • 0,5 Bund Rosmarin
  • 0,5 Bund Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 g Kalbsfondpulver
  • 4 dl heisses Wasser

 

Zubereitung:

  1. Gigot mit Salz und Pfeffer würzen. Backofen auf 240 °C vorheizen. Die Hälfte des Öls in einem Schmortopf oder einem Bräter erhitzen. Gigot darin im Ofen ca. 15 Minuten rundum anbraten. Temperatur auf 180 °C reduzieren.

  2. Inzwischen Gemüse in Stücke schneiden. Gemüse im restlichen Öl in einer weiten Bratpfanne ca. 5 Minuten andünsten. Tomatenpüree beigeben. Unter Rühren ca. 3 Minuten rösten. Mehl beigeben, kurz mitrösten. Mit Rotwein ablöschen. Alles zum Gigot geben.

  3. Knoblauch samt Schale quer halbieren. Kartoffeln nach Belieben schälen, mit Knoblauch, Rosmarin, Thymian und Lorbeerblättern zum Gigot geben. Fondpulver mit Wasser verrühren und in den Bräter giessen. Gigot in der Ofenmitte 1 bis 1¼ Stunden schmoren, bis eine Kerntemperatur von ca. 70 °C erreicht ist. Kräuter und Lorbeerblätter entfernen. Gigot in Tranchen schneiden. Mit dem Gemüse anrichten. Jus dazu servieren.

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