Navigation

Migros - Ein M besser

Nachhaltig sein:

Wir reden nicht nur drüber, wir machen es. Mehr erfahren!

16-9-ausderregionfuerdieregion-transparent-960x540

Sauwohl auf der Alp

Das Alp-Schweinefleisch der Migros Luzern stammt aus der Zentralschweiz. Die Spezialität ist nur für kurze Zeit erhältlich.

Alpschweine? Kein Witz, die gibt es wirklich. Vor allem Alpkäsereien setzen heute auf die Borstentiere, um die anfallende Molke (Schotte) sinnvoll zu verwerten. Ihr Fleisch wird kräftiger in der Farbe und im Geschmack als das ihrer Artgenossen im Flachland. Die «Aus der Region. Für die Region.»-Alpschweine werden so natur- wie artgerecht auf den Alpen Äbnistetten (Hasle), Etzli (Bristen), Gerschnialp (Engelberg), Gummen (Haggenegg) gehalten. Kaufen kann man diese Alpspezialität bis am 18. September 2021 in allen grösseren Migros-Filialen der Zentralschweiz – in der Selbstbedienung und nur, solange der Vorrat reicht.

Alpschweine von der Gerschnialp

Gabi Niederberger und Andreas Töngi halten 75 Alpschweine.

adr-alpschweine_1920x1080

In Engelberg haben die Alpschweine von Gabi Niederberger und Andreas Töngi viel Platz zum Wühlen. Der Dreck dient ihnen als Sonnencreme.

adr-alpschweine-produzent_500x281px

Gabi Niederberger und Andreas Töngi auf der Gerschnialp.

Den ganzen Tag lang könnte ich dabei zusehen, wie sie in der Erde wühlen», sagt Gabi Niederberger. Gemeinsam mit Andreas Töngi sömmert sie 75 Schweine, 45 Kühe und 50 Ziegen auf der Gerschnialp in Engelberg. Erstere nicht etwa zur Belustigung der Wanderer. Die Borstentiere helfen vielmehr, die anfallende Molke (Schotte) der Alpkäserei sinnvoll zu verwerten und leisten so einen wertvollen Beitrag gegen Food-Waste. Die Molke als Nebenprodukt bei der Käseherstellung müsste sonst im Tal entsorgt werden. Sie macht das Fleisch der Alpschweine zudem kräftiger in Farbe und Geschmack als das ihrer Artgenossen im Flachland. Pro Tag verwertet ein Alpschwein etwa 10 bis 15 Liter Molke, ergänzt durch Getreide.

Weitläufiger Naturboden

«Aus der Region. Für die Region.»- Alpschweine werden natur- und artgerecht gehalten. «Pro Schwein stehen 40 Quadratmeter Naturboden zur Verfügung», sagt Töngi. Apropos Naturboden: Ein bisschen Dreck gehört bei den Schweinen dazu. Dieser kühlt und schützt sie vor der Sonne. Bis zum Spätherbst verbringen die Alpschweine der Migros Luzern ihre Zeit auf mehreren Zentralschweizer Alpen. Danach werden sie rund 100 Kilo schwerer ins Tal zurückgebracht. Das Fleisch dieser Tiere ist dank artgerechter Bewegung, des langsameren Wachstums, der frischen Luft und der nährstoffreichen Fütterung besonders saftig, aromatisch und zart und verfügt über einen kernigen weissen Speck – eine echte Spezialität eben.