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Migros - Ein M besser

Nachhaltig sein:

Wir reden nicht nur drüber, wir machen es. Mehr erfahren!

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Sabrina Kohler

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Sabrina Kohler - Bereichsleiterin Kassen/Administration, Sarnen-Center

Alter: 38
Arbeitet als Bereichsleiterin Kassen/Administration, Sarnen-Center
Zu Hause in Luzern
Ihr starkes Engagement: Feuerwehrfrau in der Stadt Luzern

Das fasziniert mich an Grosseinsätzen: Am Anfang herrscht die grosse Chaosphase, doch wir schaffen es innert kürzester Zeit, uns zu ordnen. Dann kehrt Ruhe ein und jeder weiss, was zu tun ist, um die Situation gemeinsam zu meistern. Ein rauer Umgangston kann da schon mal dazugehören, doch es geht stets um die Sache. Schon mein Dädi war bei der Feuer-wehr. Wenn Alarm war, tschätterte jeweils das Wandtelefon und alle im Haus waren sofort wach und sprangen auf, um zu sehen, wo es brennt. Am nächsten Tag war es dann in der Schule noch oft ein Gesprächsthema und ich war stolz, dass mein Vater dabei war. So bin ich in Küssnacht am Rigi aufgewachsen, ohne jedoch das Gefühl zu haben, auch bei der Feuerwehr sein zu müssen. Bei mir spielte viele Jahre später der Zufall eine grosse Rolle, als ich eines Abends eine Infoveranstaltung der Stadtfeuerwehr besuchte und so beim Verkehrsdienst landete – dieser suchte nämlich noch Leute. Zwölf Jahre ist das jetzt her. Heute bin ich Offizierin und Stellvertreterin der Verkehrsabteilung sowie eine von 65 Frauen im Korps, total sind wir 294 Feuerwehrleute. Dank der Spezialisierung bei der Stadtfeuerwehr kann ich meinen Dienst leisten; für den Dienst bei der Atemschutz-Truppe bin ich nicht gemacht. Eigentlich ist der Verkehrsdienst keine dankbare Aufgabe, denn das Verständnis der Verkehrsteilnehmenden hält sich in Grenzen. Wir sind quasi der erste Prellbock für ihre Frustrationen und werden schon mal dumm hingestellt. Doch wir leisten dem Nächsten Wehr, dafür haben wir unseren Eid geleistet. Wir machen es für die involvierten Personen, aber auch für die Sicherheit unserer Gspänli. Gaffer sind ein grosses Problem. Es gibt Einsätze, bei denen man Fussgänger deswegen extra wegschicken muss. Unverständlich ist mir, dass gewisse Leute aus der Notlage anderer Kapital schlagen wollen und ihre Handybilder an Blick und 20 Minuten verkaufen. Die Feuerwehr ist das Beste, was mir passieren konnte. Meine Freizeit ist sinnvoll genutzt und ich treffe  Menschen von jeder Berufs- und Altersgattung. Das ist extrem wertvoll für mich, wie auch der Zusammenhalt der Truppe. Ich würde mein Leben allen Kameraden*innen zu 100 Prozent anvertrauen. 

Meine Region Luzern

Lieblingsort: Riffigweiher, Naherholungsgebiet in Emmen.

Nicht verpassen: Die Luzerner Fasnacht, ich bin jeweils mittendrin mit dem Verkehrsdienst.

Ausflugstipp: Nachtwächterrundgang in der Stadt Luzern.

Meine Region. Stark und vielseitig wie die Migros

Unter dem Motto «Gemeinsam für eine starke Region» feiert die Migros Luzern heuer ihr 80-Jahr-Jubiläum. Regionale Stärke zeigt sich auch im privaten Engagement der Mitarbeitenden: ob bei der Integrationsarbeit im Kanton Zug, der Nachwuchsförderung im Radball im Urnerland oder beim Instandhalten von Wanderwegen in den Obwaldner Bergen. Sechs Gesichter aus sechs Zentralschweizer Kantonen und ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten stellen sich vor, inklusive Eigenheiten aus der Region. «Chäybä guät», würde der Nidwaldner sagen.

Mit den Bedienelementen und über die Tastatur kann das Karussell manuell bedient werden.