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Gemeinsam für eine starke Region

Regionale Partnerschaften gehören zur DNA der Migros Luzern, wie sie seit 80 Jahren in der Zentralschweiz verwurzelt ist. Davon profitieren alle, insbesondere auch die Kundschaft am Ladenregal.

Ein starkes Team!

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Sind zurzeit nur noch per Telefon verbunden: Migros-Einkäufer Thomas Fiechter (rechts) und «Aus der Region»-Produzent Dave Bigler –  ein starkes Team.

Geben und Nehmen. Wie in jeder guten Beziehung sei das etwas vom Wichtigsten. Hier sind sich Thomas Fiechter und Dave Bigler einig. Bigler ist Gemüsegärtner aus Inwil, Fiechter ist Einkäufer Früchte/Gemüse bei der Migros Luzern. Was Bigler auf seinen Feldern erntet, bestellt Thomas Fiechter so frisch wie möglich für die 57 Zentralschweizer Migros-Filialen.  Was für viele selbstverständlich scheint – die ständige Verfügbar-keit frischer, regionaler Lebensmittel –, ist es eben nicht. Dahinter steckt eine enge Zusammenarbeit und ein partnerschaftlicher Umgang, der bei der Migros Luzern eine lange Tradition hat.   

Schweizweit einzigartig
Wer denkt, dass der Bürolist nichts mit dem Landwirt auf dem Feld zu schaffen hat, irrt. «Wir führen alles andere als eine Fernbeziehung», sagt Thomas Fiechter. «Zurzeit hängen wir aber viel am Telefon …», wirft Dave Bigler mit einem Augenzwinkern ein. Corona habe die Art der Zusammenarbeit verändert. «Häufig merkt man erst, wie sehr man etwas schätzt, wenn es fehlt. Und den persönlichen Austausch vermisse ich extrem», fährt Bigler weiter. Auf den Betrieben persönlich vorbeizuschauen, sei eigentlich ein fester Bestandsteil seines Jobs, bestätigt Thomas Fiechter. «Das fördert das Verständnis für die Landwirtschaft und das vernetzte Denken.» Und er verspricht: «Sobald wie möglich werden wir uns wieder vor Ort treffen.» Gerade wenn etwas nicht nach Plan läuft, sei diese Nähe und das gegenseitige Vertrauen «unglaublich wertvoll», drückt es Dave Bigler aus. Denn nur schon das Wetter schlägt den beiden regelmässig ein Schnippchen: Einerseits beeinflusst es das Einkaufsverhalten der Migros-Kundschaft und somit die Nachfrage, andererseits die  Ernte auf dem Feld, also die Verfügbarkeit. «Es gibt Situationen, in denen ich froh bin, wenn ich kurzfristig Artikel nachbestellen kann und sie Stunden später frischer als frisch in den Filialen sind. Das ist wohl schweizweit einzigartig», sagt Fiechter mit Überzeugung. Bigler ergänzt: «Bei Wetterkapriolen bin ich froh, wenn wir etwas vor- oder nachgeben können. Sprich eine punktuelle Aktion einberufen, damit wir zum optimalen Zeitpunkt Ernten können.» Davon profitiert auch die Kundschaft: «So gibt es Ware im Topzustand zu einem guten Preis.» Und obendrein fast  keinen Verderb oder Ware zweiter Wahl, weil sie auf dem Feld stehen bleibt.

«Abnehmer, der hinter uns steht»
Nicht weniger wichtig ist die gemeinsame Anbauplanung. Diese erfolgt jeweils im Oktober für das Folgejahr mit dem Ziel, alle Abläufe möglichst optimal auf einander abzustimmen. «Das ist viel Aufwand, schafft aber Sicherheit für beide Seiten», erklärt Thomas Fiechter, dem  es darum geht damit so viele Produkte wie möglich aus der Region zu beschaffen. Den Mehrwert davon sieht Dave Bigler nicht nur bei sich selbst: «Wir erhalten oder schaffen damit sogar neue Arbeitsplätze in der Region und garantieren Ausbildungsplätze für die nächste Generation.» Die Gegenseitigkeit bleibe zudem gewahrt: «Das ‹Aus der Region›-Programm kann nur mit uns Produzenten leben, und wir sind froh, dass wir einen Abnehmer haben, der hinter uns steht.»