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Migros - Ein M besser

Die Migros setzt auf Sonnenenergie

3500 Quadratmeter Solarzellen

Die Genossenschaft Migros Luzern hat im Rahmen der Erneuerung ihrer Betriebszentrale in Dierikon 3500 Quadratmeter Solarzellen installiert. Dank Sonnenenergie lassen sich jährlich über 450 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Gross, schwarz, eckig: Schon von Weitem ist es sichtbar, das frisch mit Solarzellen eingekleidete Logistikgebäude der Migros Luzern in Dierikon. Auf dem Dach und an der Fassade wurden im vergangenen Halbjahr rund 3500 Quadratmeter Solarzellen angebracht. Im Innern des Gebäudes befindet sich die grösste Bananenreiferei und -abpackerei der Migros Gemeinschaft: In insgesamt 27 Kältezellen reifen dort jährlich 18 Millionen Bananen.  

Zu einem Drittel Selbstversorger  

«Mit den Solarzellen auf dem Dach und an der Fassade können wir bis zu 500000 Kilowattstunden Strom produzieren», erklärt Kurt Odermatt, Leiter Logistik und Produktion. Zum Vergleich: Mit dieser Strommenge lassen sich gut 150 Einfamilienhäuser ein Jahr lang beheizen. Der dank Sonnenenergie eingesparte CO2-Ausstoss beträgt jährlich gar 457 Tonnen. Zusammen mit dem Strom aus einer bereits 2018 installierten Dampfturbine produziert die Migros Luzern nun ein Drittel des gesamten Strombedarfs ihrer Betriebszentrale selbst. In den vergangenen drei Jahren wurden rund 50 Millionen Franken in neue Bauten und Technologien der Betriebszentrale investiert. Die Migros trägt damit auch zum Versprechen von Generation M bei, bis 2020 die Treibhausgasemissionen um zwanzig Prozent gegenüber dem Jahr 2010 zu senken.

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