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Migros - Ein M besser

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«Die Migros ist geprägt von einem besonderen Teamspirit»

Für Geschäftsleiter Guido Rast ist die Migros Luzern eine Herzenssache. Seit Juli führt er die grösste private Arbeitgeberin der Zentralschweiz mit über 6000 Mitarbeitenden.

Interview: Claudius Bachmann, Bilder: Christoph Riebli

Guido Rast, Sie sind schon seit 29 Jahren für die Migros Luzern tätig und seit Juli Geschäftsleiter. Worauf basiert die Verbundenheit mit dem orangen M?

Die Migros Luzern ist geprägt von einer sehr positiven Unternehmenskultur und einem besonderen Teamspirit. Die Mitarbeitenden werden gefordert und gefördert. Auch ich habe davon profitiert, meine Kompetenzen über die Jahre weiterentwickelt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die Verbundenheit hat aber auch damit zu tun, dass ich immer mit tollen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten durfte.

Woher kommt Ihr Ansporn, nun das Amt als Geschäftsleiter auszuüben?

Das Wohlergehen der Migros Luzern liegt mir sehr am Herzen. Ich mag die Herausforderungen, die der intensive Wettbewerb in den Geschäftsfeldern der Migros und das sehr dynamische Marktumfeld mit sich bringen. All das, dazu die Freude am Umgang mit den Mitarbeitenden und Kunden, kann ich in meiner neuen Funktion sehr gut wahrnehmen.

«Aus der Region. Für die Region.»: Was verbindet Sie mit der Zentralschweiz?

Ich bin zu 100 Prozent aus der Region ( lacht). Aufgewachsen im Luzerner Seetal und heute wohnhaft in Rain, habe ich einen grossen Bezug und viele Kontakte zu den Menschen in der Zentralschweiz, zur Natur als Erholungsort und zur Kultur als Inspirationsquelle. Beruflich war ich ebenfalls schon in allen sechs Zentralschweizer Kantonen tätig.

Welche Bedeutung haben die Geschäftstätigkeiten der Migros Luzern für die Zentralschweiz?

Unsere regionale Verankerung ist besonders vielfältig. Einerseits sind wir mit den rund 6000 Mitarbeitenden die grösste private Arbeitgeberin in der Zentralschweiz, andererseits auch ein bedeutender Auftraggeber für die heimische Wirtschaft – mit einer jährlichen Investitionssumme von rund 40 Millionen Franken, etwa für Um- und Neubauten. Mit dem grössten Sortiment an regionalen Produkten sind wir auch für landwirtschaftliche Betriebe eine wichtige Partnerin. Wir rechnen damit, dass der Umsatz mit Produkten «Aus der Region» in diesem Jahr erstmals über 150 Millionen Franken beträgt. Und nicht zuletzt: Mit dem Migros-Kulturprozent kommen jährlich mehrere Millionen Franken unseres Umsatzes in Form von Unterstützungsbeiträgen wieder der regionalen Bevölkerung zugute.

Stichwort Corona, Lockdown und Unsicherheit: Mit welchen Herausforderungen konfrontiert dies die Migros Luzern?

Das Coronavirus fordert den Handel nach wie vor sehr stark. Unsere Fachmärkte, Gastronomie- und Freizeitanlagen und die Klubschulen waren vom Lockdown direkt betroffen. Andererseits hatten wir eine sehr grosse Nachfrage nach Lebensmitteln in unseren Supermärkten zu bewältigen. Ein positiver Aspekt: Wir haben in dieser Zeit auch sehr viel gelernt, beispielsweise über die Zusammenarbeit verschiedener Geschäftsbereiche, was uns in Zukunft nützen wird. Sehr stolz bin ich auf unsere flexiblen Mitarbeitenden, denn sie haben Grossartiges geleistet. Viele von ihnen sind temporär in eine andere Rolle geschlüpft und haben in Geschäftsbereichen ausgeholfen, die stark gefordert waren. Oder zum Beispiel unsere Klubschul-Mitarbeitenden: Sie haben es geschafft, innerhalb von kurzer Zeit über 4000 Weiterbildungslektionen online anzubieten.

In den vergangenen Monaten war die Migros in den Medien immer wieder stark präsent – mit Themen, die in der Bevölkerung teils heftig diskutiert wurden. Woher kommt das grosse Interesse an der Migros?

Das hat unter anderem mit unserer Geschichte und dem Gedankengut des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler zu tun, der in seiner Zeit sehr viel bewegt und damit auch Kontroversen in der Bevölkerung ausgelöst hat. Das Interesse an der Migros freut uns, denn es zeigt, dass wir ein beliebtes Unternehmen sind, zu dem jede und jeder einen Bezug hat. Folglich bewegt es die Bevölkerung, wenn sich die Migros verändert. Eine kritische Auseinandersetzung hat immer Platz. Dabei sollte man aber auch das Positive nicht ausser Acht lassen. In Bezug auf die letzten Monate hätte ich gerne einmal die Schlagzeile gelesen: «Migros unterstützt Kulturschaffende auch in der Corona-Krise.»

Können Sie bereits eine Aussage machen, wohin Sie die Migros Luzern in dieser herausfordernden Zeit führen werden?

Ob Detailhandel, Gastronomie, Freizeitanlagen oder Bildungsmarkt: Die Kundenzufriedenheit spielt in unseren Geschäftsfeldern eine zentrale Rolle, daran werden wir weiterhin intensiv arbeiten. So investieren wir gezielt in Qualität, attraktive Preise und die Kompetenz unserer Mitarbeitenden.

Dankeschön!

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Im Dienst der Migros Luzern: Anton Wechsler (links) übergab das Amt des Verwaltungspräsidenten an Felix Meyer.

Anton Wechsler hat in den vergangenen acht Jahren als Präsident der Verwaltung die Geschicke der Genossenschaft Migros Luzern geleitet. Als Experte des Detailhandels und ausgewiesener Kenner der Migros – er war mehrere Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen für sie tätig – hat Wechsler viele strategische Weichen für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Genossenschaft gestellt.

Unter anderem prägte er für die Migros Luzern wichtige langfristige Investitionsprojekte, wie den Erwerb des Einkaufscenters Herti in Zug. Während seiner Amtstätigkeit konnte die Migros Luzern zudem ihre Position als Detailhändlerin in der Zentralschweiz festigen und erfolgreich Marktanteile hinzugewinnen. Durch seine vielfältigen beruflichen Stationen in der Migros war Anton Wechsler immer nahe bei den Mitarbeitenden. Auch als Präsident der Verwaltung pflegte er mit ihnen stets einen wertschätzenden Dialog und setzte sich sehr für ihre Anliegen ein.

Felix Meyer, ehemaliger Geschäftsleiter und seit Juli 2020 Präsident der Verwaltung der Migros Luzern, würdigt seinen Vorgänger: «Mit einem grossen Herz, einem guten Gespür für Menschen und Themen hat Anton Wechsler das Verwaltungsgremium und die Migros Luzern sehr um- und weitsichtig geführt. Im Namen der Migros Luzern bedanke ich mich bei ihm ganz herzlich für das Engagement und freue mich, sein Amt als Präsident der Verwaltung weiterzuführen.»

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