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Schnell und zuverlässig ins Regal

In der Migros-Betriebszentrale Dierikon werden neu rund 80 Prozent der Früchte und Gemüse für die Zentralschweizer Migros-Filialen automatisch bereitgestellt.

Bis zu 600 Paletten am Tag verarbeitet die neue Kommissionierungsanlage Osiris, die sich in Dierikon über zwei Etagen erstreckt.

Mehrweggebinde, Kisten und Kartons, gefüllt mit Blumenkohl, Salat, Gurken, Orangen, Melonen oder Äpfel, flitzen auf Förderbehältern und -bahnen durch die Kommissionierungsanlage. Sie nimmt auf zwei Stockwerken rund 3000 Quadratmeter in Anspruch und wird liebevoll Osiris genannt – in Anlehnung an die griechische Gottheit für eine reiche Ernte. «Mit der Anlage können alle Frischprodukte, die in die Migros- Betriebszentrale geliefert werden, vollautomatisch depalettiert, zwischengelagert und filialgerecht kommissioniert werden», sagt Turi Blättler, der Gesamtprojektleiter. So gelangen sie noch schneller und in der benötigten Menge in die Lastwagen, die sie wiederum in die Migros-Filialen und zu den Kundinnen und Kunden transportieren. «Pro Stunde können wir rund 1800 Gebinde über die Anlage laufen lassen. Das ergibt eine Tagesleistung von 23 000 Gebinden oder 500 bis 600 Paletten», erklärt Turi Blättler aus dem Leitstand, von wo aus die gesamte Anlage mit 22 Kameras und digitalen Anzeigen überwacht und gesteuert wird. Etwa auch ein vollautomatisiertes Hochregallager mit mehr als 8000 Plätzen, in dem einzelne Gebinde bis zu ihrem Abruf automatisiert zwischengelagert werden. Osiris arbeitet von frühmorgens bis nach Mitternacht, entsprechend sind in zwei Schichten je ein Anlageführer und zwei weitere Mitarbeitende im Einsatz. Trotz hohen Automatisationsgrads sind nach wie vor manuelle Arbeitsschritte notwendig: etwa bei der Qualitätskontrolle und der Annahme frisch angelieferten Früchte oder Gemüse. Oder bei der Behebung einer Störung. Im Moment gibt es für Osiris viel zu tun: Die Coronazeit verursacht seit Monaten tägliche Mehrmengen an auszuliefernden Früchten und Gemüsen. «Eigentlich hatten wir mit dieser Mengenentwicklung erst in ein paar Jahren gerechnet », erläutert Turi Blättler.

Bewährungsprobe bestanden

Die erste Bewährungsprobe hätten sie bereits erfolgreich gemeistert: «An den Tagen vor Ostern haben wir traditionell eine sehr grosse Menge an Früchten und Gemüsen zu verarbeiten – auch mit der neuen Anlage hat alles einwandfrei funktioniert», sagtTuri Blättler und ist sichtlich erfreut. Aber was geschieht eigentlich, wenn Osiris einmal stillstehen sollte? «Revisionen und Wartungen machen wir in Randzeiten. Bei einem aussergewöhnlichen Stillstand würden wir die Waren wieder mit Körperkraft bereitstellen.» Der Frischenachschub für die Zentralschweizerinnen und -schweizer ist also gesichert. 

Text und Bild: Rahel Kissel

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