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Migros - Ein M besser

Rosen mit Flair und Fairness

Seit 15 Jahren verkauft die Migros Zürich Rosen mit dem Fairtrade-Label der Max Havelaar Stiftung. Ein blumiges Engagement für Mensch und Natur.

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Kenia – ein Land im Os­ten Afrikas, bekannt  für weite Landschaf­ten, wilde Tiere und Safaris. Doch weit oben in den Bergen, auf 2000 Metern über Meer, öffnet sich eine Welt fern von Touristenattraktionen. In­mitten grüner, hügeliger Land­schaft liegen dutzende Rosen­felder. In den weitläufigen Gewächshausplantagen der kenia­nischen Rosenproduzenten reiht sich Rosenbusch an Rosen­busch. Die Blüten erstrahlen  in allen erdenklichen Farben. 

Nachhaltiges Engagement
Seit 15 Jahren gehört auch die Migros Zürich zu den Kunden der afrikanischen Rosenbauern. Ausschlaggebend war die Zusammenarbeit mit der Stiftung Max Havelaar. Seit 2001 fördert diese den Handel von Faitrade- Blumen in der Schweiz. Dabei setzt sie sich für bessere Arbeitsbedingungen und einen umfassenden Gesundheits- und Umweltschutz ein. «Dieses  Engagement hat uns überzeugt. Seither verkauft die Migros Zürich Rosen aus Fairtrade  zertifizierten Gärtnereien»,  erklärt Christoph Büttler, Marketingleiter Blumen und Pflanzen.

Die Luft in den Bergen Kenias ist klar und stets von der Sonne gewärmt. Am Äquator gelegen, profitieren die Rosenbauern das ganze Jahr über von konstanten Bedingungen. Durch die natür-liche Wärme können die Produzenten auf zusätzliche Beheizung der Gewächshäuser und künstliches Licht verzichten. Um eine nachhaltige Produktion zu gewährleisten, erhalten die kenianischen Arbeiter Unter-stützung. «Die Rosenproduzen-ten, die auf einer Fairtrade-zer-tifizierten Farm arbeiten, wer-den von Spezialisten ausgebildet und beraten», erklärt Melanie Dürr, Business Development Manager für Blumen der Max-Havelaar- Stiftung. «Die Fairtrade-Prämie kommt den Arbeitern und deren Familie direkt zu gute.» Die Arbeiter wählen Vertreter, die für sie entscheiden, welche Projekte mit den Geldern unterstützt werden. «Bildung, Gesundheit sowie Mikrokredite stehen für die Arbeiter an erster Stelle», betont Melanie Dürr.

Um sich von den Bedingun-gen vor Ort selbst ein Bild zu machen, reiste Christoph Büttler kürzlich nach Kenia. «Mir war es wichtig zu sehen, wie unsere Rosen produziert werden und wie die Arbeiter von Fair-trade profitieren», so Büttler. «Ich bin von den Arbeitsbedingungen begeistert. Das Personal erhält einen fairen Lohn, sie  haben geregelte und sichere  Arbeitsplätze und ihre Kinder erhalten eine gute Schulbildung.» 

Mit Liebe zum Detail
Beeindruckt hat Christoph Büttler auch die Professionalität der Rosenbauern und die Qualität der Pflanzen. Die kenianischen Rosen erfüllen die höchsten Qualitätsansprüche. Die Rosenköpfe der Hochlandrosen werden für die Migros fünf bis sieben Zentimeter gross gezüchtet. Dabei verzichten die Bauern auf besonders schädliche Pflanzenschutzmittel. Geschützt werden die Blütenköpfe auch vor der Sonneneinstrahlung. Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, werden von Hand spezielle Papierhütchen über exponierte Rosen gestülpt. Sorgfältige Handarbeit ist auch beim Schnitt der Blumen gefragt: «Die Rosen der Migros werden immer von den glei­chen Personen geschnitten. Die Arbeiter haben viel Erfah­rung. Dadurch ist eine sehr gute und konstante Qualität garantiert», sagt Büttler. 

Nach dem Schnitt werden die Rosen in der Verpackungshalle gebündelt und für den Transport vorbereitet. Auch hier steht Sorgfalt an erster Stelle. Für die Migros gibt es gar eine eigene Packstrasse. Innerhalb von maximal fünf Tagen erreichen die dornigen Schönheiten die Filialen der Migros Zürich. Diese schnellen Transportwege sorgen dafür, dass die Blumen nach dem Einkaufen mindestens weitere fünf Tage haltbar bleiben. 

Um für die Kundinnen und Kunden der Migros Zürich ein vielseitiges Sortiment anzubieten, wählt eine Delegation jedes Jahr neue Rosensorten aus. Die Pflanzen werden im Vorfeld auf ihre Haltbarkeit und ihr Aussehen geprüft. Dabei werden auch immer neue Strausskombinationen kreiert. «Aktuell gibt  es vier neue Sträusse mit moder-nen und romantischen Farben», sagt Christoph Büttler stolz. Wer seine Liebsten gerne mit  einem solchen Strauss über-raschen möchte, setzt nicht nur ein Zeichen für Freundschaft oder Liebe, sondern auch ein Zeichen für faire Bedingungen im Umgang mit Mensch und Umwelt. 

 

Was ist Max Havelaar?

Die Stiftung Max Havelaar ist eine Non­Profit­Organisation, die in der Schweiz das Fairtrade­ Label für nachhaltig angebaute und fair gehandelte Produkte vergibt. Als Mitglied von Fairtra­de International verbessert Max Havelaar das Leben von Klein­bauern und Plantagenarbeitern in den Entwicklungs­ und Schwellenländern, betreibt selbst jedoch keinen Handel.