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Migros - Ein M besser

Draussen zu Hause

Auf dem Herterenhof in Wettingen leben die Tiere so, wie man es sich als Konsument wünscht. Die Rinder haben reichlich Platz und Bewegungsfreiheit, verbringen viel Zeit in der Herde unter freiem Himmel und liefern erstklassiges Biofleisch.

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Oberhalb von Wettingen AG, am Südhang der Lägern, zeigt sich die Natur in ihrer ganzen Vielfalt. Nur ein paar Minuten von den letzten Häusern der Aargauer Gemeinde entfernt, findet man sich auf einem Hochplateau wieder, inmitten ausladender Wiesen mit saftigen Gräsern, bewaldeten Plätzchen und hügeligen wie flacheren Abschnitten. Darin eingebettet liegt der Herterenhof. Hier baut Bio-Bauer Gabriel Sieber mit seiner Frau Gertrud seit 20 Jahren Obst und Getreide an. Vom Herterenhof kommt aber auch das aromatische Bio-Weide-Beef für die Migros.

Tierwohl als Selbstverständlichkeit
Bio-Weide-Beef ist ein Label der Migros, das hochwertiges biologisches Schweizer Rindfleisch kennzeichnet. Im Winter haben die Rinder Zugang zum Auslauf und bekommen Biofutter vom Hof wie Heu und Grassilage. Das Tierwohl, eine naturnahe Haltung und der schonende Umgang mit der Umwelt sind für die Produzenten des Bio-Weide-Beef eine Selbstverständlichkeit. Nicht selten geht das persönliche Engagement aber noch über die strengen Auflagen hinaus – wie beim Bio-Bauer Gabriel Sieber: «Eine rücksichtsvolle Behandlung ist man dem Boden, der Natur und den Tieren einfach schuldig», sagt er bestimmt. Obschon dies mit einigem Aufwand verbunden ist, lässt Sieber aus Überzeugung die Hörner seiner Tiere stehen.

Als Rückzugsort dient ihnen ein grosszügiger Mehrraumlaufstall mit Bereichen fürs Fressen, Liegen und Bewegen. Von Frühling bis zum Herbst sind die Tiere draussen auf den Weiden. Im Hochsommer wird ihnen draussen wegen der Hitze und der Fliegen erst gegen Abend wohl. Selbständig stehen sie morgens um sieben Uhr wieder vor den Toren und warten bis Sieber sie in die angenehme Kühle des Stalls führt. Erkrankt eins seiner Tiere, verzichtet er wenn möglich auf Antibiotika und setzt stattdessen auf homöopathische Mittel.

Rund die Hälfte seiner Schützlinge darf den Sommer auf der Alp Flix im bündnerischen Surses verbringen – auf würzigen Wiesen und an frischer Bergluft. Erreichen die Rinder schliesslich ihre Schlachtreife, sind sie im Schnitt 16 Monate alt. Dank der natürlichen Aufzucht der Tiere wird das Fleisch besonders schmackhaft und zart. Laut WWF und Konsumentenschutz ist das unter dem Label Bio-Weide-Beef produzierte Rindfleisch eines der besten der Schweiz.

Mehr als erforderlich
Mit dem Label kann sich Gabriel Sieber sehr gut identifizieren: «Würde es das Bio-Weide-Beef nicht geben, hätte ich wohl ein ähnliches Programm ins Leben gerufen». Zugegeben, die Situation rund um den Herterenhof ist wie geschaffen dafür: Weil zu steil für den Ackerbau, bietet sich manche Parzelle der knapp 40 Hektar grossen Pacht nur als Weideland an. Platz zu haben, sei ein grosses Privileg, das Sieber sehr zu schätzen weiss. Dergestalt kann er dreimal so viel Fläche als sogenannte Ausgleichsflächen nutzen: Der Herterenhof arbeite seit vielen Jahren mit der sogenannter Landschaftsvernetzung, welche mit Blumenwiesen, Bäumen oder Hecken wertvolle Lebensräume für die Wildtiere schafft. 

Wettbewerb: Hofbesuch gewinnen

Möchten Sie einen Einblick hinter die Kulissen des Bio-Weide-Beef-Produzenten Gabriel Sieber erhalten? Dann nehmen Sie am Wettbewerb teil und mit ein bisschen Glück zählen Sie zu den Gewinnern, die am Samstag, 8. September, eine Hofführung erleben. Für das leibliche Wohl sorgt eine kleine Festwirtschaft, wo man neben Süssem auch den Bio-Weide-Beef-Hamburger probieren kann. Ausserdem wartet auf die jüngeren Besucher ein kleines Spielparadies. Für einen unvergesslichen Familienausflug auf den Bauernhof.

Teilnahme: E-Mail mit dem Betreff «Biohof», vollständiger Adresse und Anzahl Familienmitglieder (Erwachsene und Kinder) an: regio@gmz.migros.ch; Teilnahmeschluss: Montag, 26. August 2018