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«Es brauchte mehr Vertrauen als Mut»

Nach der ungeplanten Pause letzte Saison baut der Circus Monti bald wieder sein Zelt in Zürich auf. Zirkusdirektor Johannes Muntwyler über die Begeisterungsfähigkeit des Publikums, den Traum vom Zirkus und den Generationenwechsel.

Zirkusdirektor Johannes Muntwyler

Johannes Muntwyler hat 1985 als 21-Jähriger zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern den Circus Monti gegründet.

Johannes Muntwyler, wie ist das Gefühl, endlich wieder auf Tournee zu sein?
Wir freuen uns sehr. Die Begeisterung der Zuschauer zu spüren und von Platz zu Platz unterwegs zu sein, macht für mich den Zauber vom Zirkus aus. Aber wir sind nicht so entspannt unterwegs wie in anderen Jahren; es gibt viele kurzfristige Änderungen, gerade bezüglich der Coronavorgaben. Wir halten uns an die Vorgaben und hoffen, dass wir die Tournee wie geplant fertig spielen können.

Wie nehmen Sie das Publikum nach der Pause wahr?
Die Gäste sind sehr kulturhungrig und fast noch begeisterungsfähiger als vorher. Wir stehen immer am Eingang und am Ausgang und bekommen wirklich schöne Rückmeldungen. Es ist verrückt, manche Leute sagen uns, dass der Zirkusbesuch der erste Ausgang seit langem sei.

Das neue Programm schaut zurück auf die Anfänge des Circus Monti in den Achtzigerjahren. Wie haben Sie die Zeit in Erinnerung?
Es war eine unglaublich aufregende, spezielle Zeit zusammen mit meinen Eltern und Geschwistern. Wir haben damals innert kürzester Zeit einen Zirkus aus dem Boden gestampft und monatelang fast Tag und Nacht gearbeitet. Es war nervenaufreibend und anstrengend. Das Schöne war: Wir hatten viele von der Idee begeisterte Menschen in unserem Umfeld, die uns tatkräftig unterstützten.

Brauchte es Mut, den Traum vom Zirkus zu verwirklichen?
Mut sicher auch, aber in erster Linie Optimismus und Vertrauen ins Gelingen. Wir haben uns nie gefragt, was passiert, wenn es nicht funktioniert – und wir waren einige Male am Punkt, wo wir hätten scheitern können. Und es braucht Aufwand. Wenn man wirklich bereit ist, für seinen Traum alles zu geben, dann kann es auch funktionieren.

Nun sind Sie in Ihrer 36. Saison. Wie bleibt ein Familienzirkus so lange erfolgreich?
Natürlich ist der Generationenwechsel eine Herausforderung. Für meine drei Söhne geht es darum, den Betrieb gut zu kennen und in die Abläufe und den Umgang mit den Mitarbeitenden und dem Publikum reinzuwachsen. Nach ihren Ausbildungen ausserhalb des Circus Monti steigen sie jetzt alle ins Familienbusiness ein und ergänzen sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten sehr gut. Ich gebe die Verantwortung gerne ab und will immer mehr in den Hintergrund treten. Ich liebe den Zirkus, aber habe keine Mühe loszulassen.

Circus Monti 2021

Das neue Monti-Programm «Cirque je t’aime!» ist eine Hommage an die Gründer des Zirkus Monti, die in den Achtzigerjahren den Lehrerberuf an den Nagel hängten.

Verlosung: Circus Monti in Zürich

Vom 3. bis 28. November ist der Circus Monti mit «Cirque, je t’aime!» wieder auf dem Kasernenareal in Zürich zu Gast. Das Kulturprozent der Migros Zürich verlost 5 × 2 Tickets mit freier Tageswahl für die Zürcher Vorstellungen.

Teilnahme: E-Mail mit dem Betreff «Circus Monti», Namen und Adresse bis 17. Oktober an regio@gmz.migros.ch

Zudem gibt es im Cumulus-Ticketshop 20 Prozent Rabatt auf ausgewählte Vorstellungen: migros.ch/de/cumulus/ticketshop

Infos und Tickets: circus-monti.ch