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Migros - Ein M besser

Hahn und Henne im Glück

Das Projekt «Hahn im Glück» sorgt für Gleichberechtigung im Hühnerstall. Lanciert von Demeter Schweiz werden dabei die männlichen Küken nicht getötet, sondern aufgezogen.

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Das Projekt «Hahn im Glück» garantiert, dass nicht nur  Schwester­, sondern auch Bruderküken grossgezogen werden.    Bild: Markus Dlouhy

Hähnchen oder Hühnchen? Diese Frage ist bei Küken eine Frage des Überlebens. Schlüpfen aus den Eiern von Hochleistungslegehennen männliche Küken, kommt dies einem Todesurteil gleich. Grund dafür ist ihre geringere Wachstums- und Fleischproduktionsleistung. Mit dem schweizweit lancierten Projekt «Hahn im Glück» setzt sich der Verband Demeter Schweiz diesem Auswahlverfahren entgegen, ganz im Sinne der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. So macht sich Demeter Schweiz für eine nachhaltige und artgerechte Tierhaltung stark.
 

Projekt mit Zukunft
Auf Bauernhöfen, die nach den «Hahn im Glück»-Richtlinien arbeiten, müssen keine Küken sterben. Hühner und Hähne werden beide gleich aufgezogen. Erst im Alter von 12 bis 14 Wochen werden männliche Tiere als Junghähne verkauft. «Ziel des Projekts ist eine ökologische Geflügelzucht, die das Tierwohl mit Nachhaltigkeit vereint», erklärt Eva-Maria Wilhelm, Kommunikationsverantwortliche bei Demeter Schweiz. Die Eier der «Hahn im Glück»-Bauernhöfe werden in ausgewählten Filialen der Migros Zürich sowie den  Alnatura Bio-Supermärkten verkauft.

Mehr Infos: Hahn im Glück

 

Neue Demeter-Produkte
Seit 2016 ist in den Filialen City, ShopVille-Märt, Rüschlikon, Thalwil, Zumikon, Egg, Stäfa, Zollikon und Limmatplatz ein erweitertes  Angebot an Demeter-Produkten erhältlich. Seit Beginn des Jahres gibt es zwei neue Demeter-Produkte im Angebot: Orangen Tarocco lose sowie grünen Batavia-Salat.

 

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Die Hühner vom Randenhof in Siblingen wachsen nach "Hahn im Glück"-Richtlinien auf, sprich: Die männlichen Küken werden nicht getötet.                                                                                                                                          Bild: Sven Germann