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Migros - Ein M besser

Schweizer Wintersalat

Seit dem vergangenen Jahr bezieht die Migros Zürich Salat aus dem Hydrogewächshaus der Forster Salatgarten AG. Bereits 73 000 Salate aus dem neuartigen Anbauverfahren sind über den Ladentisch gegangen, zudem wurde der Import stark reduziert.

Schweizer Salat auch im Winter geniessen: Der Triosalat aus dem klimaneutralen Hydrogewächshaus der Forster Salatgarten AG in Oftringen macht es möglich. Er wächst nicht in der Erde, sondern im Wasser und ist seit Frühling vergangenen Jahres in der Migros Zürich erhältlich. «Die Produktion im Hydrogewächshaus garantiert uns ganzjährig Schweizer Salat, so auch im Winter. Dadurch konnten wir den Import von 
Dezember bis Januar stark reduzieren», erklärt Melanie Chaves, Leiterin Marketing Früchte und Gemüse bei der Migros Zürich. «Auch die Kundenfeedbacks aus den Filialen sind sehr positiv. Seit der Einführung haben wir bereits 73 000 Salate verkauft.»

Ressourcenschonend produziert
Nebst der Wertschöpfung, die ganzjährig in der Schweiz bleibt, hat Hydrogewächshaus-Produktion weitere Vorteile: Für die gleiche Menge Salat benötigt der Salat aus Hydrokultur nur einen Achtel der üblichen Fläche und 70 Prozent weniger Wasser. 

Zudem wird das Gewächshaus der Forster Salatgarten AG CO2-neutral betrieben, da es die Abwärme der benachbarten Verbrennungsanlage nutzt. So spart der Betrieb von Dezember bis März im Vergleich zu einem herkömmlichen und mit fossilen Brennstoffen beheizten Gewächshaus rund 46 Tonnen CO2 ein. Dies entspricht gemäss den Berechnungen der Schweizer Klimaschutzstiftung Myclimate durchschnittlich 32 Autofahrten von Zürich nach Genf und zurück.

Zudem mussten bisher 90 Prozent weniger Pflanzenschutzmittel und über 50 Prozent weniger Dünger im Vergleich zum herkömmlichen Anbau verwendet werden. Hydrokultur – das mag futuristisch klingen und noch etwas gewöhnungsbedürftig sein, als Methode der Salatproduktion erweist sich sie sich aber als vielversprechend und zukunftweisend.