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Migros - Ein M besser

Im grünen Siebenbürgen

Mit dem Black-Angus-Rind aus den Karpaten bietet die Migros Zürich an der Theke und in den Regalen ausgezeichnete Fleischqualität an – auch aus ökologischen Gründen eine echte Alternative zu den Importen aus Übersee.

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​Ein gemässigtes Klima, fast endlose Weiten und jede Menge ansonsten kaum genutzte, saftige Graslandschaft: Den optimalen Standort für ihre Rinderzucht fanden zwei Schweizer Unternehmer bei Sibiu im rumänischen Siebenbürgen. Der Metzger Samuel Widmer und der Agronom Stefan Jung stellten 2008 den Betrieb Karpaten Meat auf die Beine, um in Europa Rindfleisch auf höchstem Niveau produzieren zu können. Die dafür benötigte Fläche und der Tierbestand sind seither schon um das  Sechzigfache gewachsen. Zum Erfolg beigetragen haben viele Beteiligte, die an das innovative Projekt glauben. Allen voran die Landbesitzer, aber auch der rumänische Staat oder die Migros Zürich – sie ist Partnerin und Abnehmerin seit 2014.

Rindfleisch aus Europa ersetzt umweltbelastende Flugzeuglieferungen aus Übersee. Daraus ging ein von der Klimastiftung myclimate und der Migros Zürich erarbeitetes Klimaschutzprojekt hervor. Dank der Verlagerung der Rindfleischproduktion von Australien und Südamerika nach Rumänien lassen sich voraussichtlich jährlich über 500 Tonnen CO2 einsparen.

Natürliche Lebensbedingungen
Black Angus ist eine reine Fleischrasse und kommt ursprünglich aus Schottland. Sie steht bei Züchtern und Feinschmeckern hoch im Kurs. Die Rinder mit ihrem schwarz schimmernden Fell sind von Natur aus hornlos, kräftig und widerstandsfähig und haben einen friedvollen Charakter. In den sanften Hügelzügen der rumänischen Karpaten geniessen die Tiere beinahe das ganze Jahr frische Gräser und Kräuter sowie viel Bewegung. Die natürlichen Lebens­bedingungen wirken sich positiv auf die Fleischqualität und den Geschmack aus. An der «World Steak Challenge»  in London räumten 2018 mit dem Black ­ Angus­-Filet und Hohrücken aus den Karpaten gleich zwei Produkte eine Medaille ab. Eine beachtliche Leistung bei der gros­sen Konkurrenz aus aller Welt mit mehr als 200 eingereichten Steaks.

 

 

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«Zart und aromatisch»

Experteninterview mit Mattias Riedi, Leiter Marketing Fleisch der Migros Zürich:

Weshalb muss überhaupt Fleisch importiert werden?
Schweizer Fleisch ist sehr gefragt. Beim Rindfleisch kann die Schweiz allerdings nur etwa 80 Prozent des Eigen­bedarfs abdecken. Die rest­lichen 20 Prozent kommen aus Südamerika, Australien oder den USA. Mittel­- bis langfristig wollen wir das Fleisch aus den klassischen Exportländern mit dem Black-­Angus-­Beef aus den Karpaten ablösen.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Karpaten Meat?
Auf der Suche nach kürzeren Trans­portwegen hat die Migros Zürich zusammen mit der Migros-­Tochter Micarna in Europa nach Betrieben gesucht, die Rindfleisch produzieren können. In Rumänien trafen wir auf die zwei Schweizer Jungunternehmer Samuel Widmer und Stefan Jung, die diese Idee ebenfalls verfolgen.

Welchen Mehrwert erhält der Kunde beim Kauf des Karpaten Beef?
Mit dem Black-­Angus-­Fleisch bieten wir ein Premium­-Produkt an, das einen Mehrwert für Kon­sument, Tier und Land­wirtschaft schafft: Erfüllt werden nämlich nicht nur hohe Qualitätsanforderun­gen, auch das Vertrauen in die Herstellung und die Sorge um das Tierwohl sind garantiert. Beides is t bei importierten Produkten besonders wichtig. Das Programm entspricht der Stossrichtung des Nachhaltigkeits­programms «Generation M». Die Zer­tifizierung der Haltungsform gemäss den Schweizer Tierschutzvorschriften ist momentan im Gange. Zu den Produ­zenten, die ihren Betrieb mit Schweizer Tradition und Know­how führen, stehen wir in engem Kontakt.