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Migros - Ein M besser

Gut betucht

Garderobenwechsel in den Supermärkten: Ab dem 1. März tragen die Mitarbeitenden der Migros Zürich eine neue Berufskleidung. Die Zürcher Designerin Ida Gut hat diese zum zweiten Mal entworfen.

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Die Mitarbeitenden der Migros Altstetten präsentieren die neue Arbeitskleidung: Marco Milievic, Giusy Giardinelli, Elvira Emkic, Nicola Bucci (v.l.n.r.).

Zwölf Jahre lang haben die Filialmitarbeiten­den im orangen Look die Firmenidentität der Migros mitgeprägt. Nun ist es an der Zeit, die Hemden und Blusen in der Farbe «Paprika» und dem markanten orangen Streifen am Arm zu ersetzen. Da sich die bisherige Kollektion – ebenfalls von der Zürcher Designerin Ida Gut entworfen – in punkto Design und Materialien gut bewährt hat, wollte man kei­ne völlig neue Berufskleidung konzipieren, sondern die bishe­rige noch moderner und beque­mer gestalten.

Die wohl auffälligste Ände­rung ist die neue Farbgebung der Hemden und Blusen. Die Super­marktmitarbeitenden tragen künftig «Granat», eine intensive Farbe zwischen dunklem Rot und Orange, ähnlich der eines Granatapfels. Eigentlich handelt es sich bei der neuen Farbe lediglich um eine Variation der bisherigen Grundfarben. Die Farbe erscheint jedoch anders, dank der veränderten Anord­nung der Fäden. Zusätzlich ergänzt fortan ein Farbverlauf den orangen Migros­Streifen auf den Ärmeln. 

«Das Material fühlt sich sehr leicht an auf der Haut. Schade, hat die Krawatte fast die gleiche Farbe wie das Hemd.»

Marco Milievic, Leiter Milchprodukte

31 neue Teile
Der Bekleidungswechsel tangiert gut 4000 Mitarbeitende der Genossenschaft Migros Zürich, darunter auch diejenigen in der Gastronomie. Ab März tragen sie Schwarz, ebenfalls geschmückt mit dem auffälligen Migros­ Streifen auf dem Ärmel. Die Bä­cker der Hausbäckerei kleiden sich demnächst weiss mit grauer Schürze. Insgesamt besteht die Kollektion aus 31 neuen Teilen, darunter Krawatten, Foulards, Koch- und Bäckereimützen, T-Shirts und Schürzen. Die Gilets und Fleece-Pullover in Schwarz bleiben die alten. 

Persönlich statt uniform
Die Erscheinung soll aber wei­terhin persönlich statt uniform sein. Das Design berücksichtigt die Individualität der Mitarbei­tenden. Dementsprechend sind die Teile vielseitig kombinierbar und die Mitarbeitenden dürfen, wie schon beim alten Konzept, die Berufskleidung mit persön­licher Kleidung sowie Acces­soires ergänzen. 

Die neuen Hemden und Blu­sen sind zu 100 Prozent aus Baumwolle. Um der Umweltver­träglichkeit in der Herstellung von der Faser bis zum Endpro­dukt Rechnung zu tragen, stützt sich die Migros auf die Stan­dards «Bluesign» und «Migros eco». Mit diesem ganzheitlichen Ansatz von Produktions-­ und Produktökologie stellt die De­tailhändlerin sicher, dass die Herstellung der Arbeitskleidung unter respektvollen Bedingun­gen gegenüber der Umwelt und dem Menschen erfolgt. 

«Die Kombination der weissen Fach­gilets mit den neuen Hemden in Schwarz wirkt viel eleganter, das gefällt mir.»