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Bühne frei

Das neue Programm des Schauspielhauses Zürich steht in den ersten Monaten im Zeichen der «Klassiker». Premiere feiert das Stück «Hundeherz» von Michail Bulgakow.

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Vorhang auf: Das Schauspielhaus Zürich startet mit einem abwechslungsreichen Programm ins neue Jahr. Ein bunter Mix aus Klassikern und modernen Stücken wartet im 
Januar und Februar auf die Zuschauer. So 
begeistern zum Jahresbeginn Aufführungen wie Heinrich Kleists «Der zerbrochene 
Krug» oder die preisgekrönte Familiensaga 
«Buddenbrooks» das Publikum. Am 
25. Januar feiert das Stück «Hundeherz» 
Premiere. Die Geschichte des bekannten russischen Autors Michail Bulgakow 
handelt von einem gewagten Experiment: die Operation von einem Hund in einen Menschen. Das Vorhaben gelingt, doch der Prototyp einer neuen möglichen Zukunft bringt genauso spannende wie ungeahnte Folgen mit sich. 



Schweiz im Mittelpunkt

Für weitere Spannung sorgen die Wiederaufnahme des Stücks «Die Physiker» von Friedrich Dürrenmatt und «Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett» nach Dostojewski. In diesem wahnwitzigen Abend brilliert 
Robert Hunger-Bühler als eifersüchtiger Ehemann. Schweizerisch geht es im Stück «Mir nämeds uf öis» zu und her. Mit viel 
Witz und einer Portion Melancholie weist Christoph Marthaler auf den Ballast im Alltag und die Probleme der heutigen, modernen Gesellschaft hin. 

Im Schiffbau setzt sich das Theaterkollektiv Rimini-Protokoll in der ersten Premiere des Jahres «Weltzustand Davos (Staat 4)» kritisch mit dem «World Economic Forum» (WEF) auseinander und beleuchtet seine Auswirkungen auf das Städtchen Davos. Bis Ende Juni soll sich der abwechslungsreiche Angebotsmix weiterziehen – für jeden 
Geschmack ist etwas dabei.