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Mehr Respekt für Hähne

Weil es keine eierlegenden Hähne gibt, ist das Töten männlicher Küken in der Eierproduktion bisher weltweit üblich. Die Migros führt schrittweise Respeggt-Eier ein, womit sie als erste Schweizer Detailhändlerin einen Beitrag zur Lösung des ethischen Problems leistet.

Respeggt-Eier

Die Eier mit dem Respeggt-Logo sind in allen grösseren Filialen der Migros Zürich im Sechser-Pack erhältlich

Bei der Schweizer Eierproduktion werden jährlich drei Millionen männliche Küken getötet, weil dafür andere Geflügelarten als für die Mast eingesetzt werden. Dort sollen die Tiere effizient Fleisch ansetzen, bei der Eierproduktion zeichnen sich Hennen durch eine hohe Legeleistung aus. Da die männlichen Tiere dieser Legerassen aber weder Eier legen noch schnell genug Fleisch ansetzen, ist ihnen aus wirtschaftlichen Gründen ein trauriges Los beschieden: Sie werden gleich nach dem Schlüpfen getötet. Die weltweit gängige Praxis stellt die Gesellschaft seit langem vor ein ethisches Problem – zugleich ein Ansporn, dieser Verfahrensweise endlich eine Alternative entgegenzuhalten: Das patentierte Respeggt-Verfahren ist die bisher überzeugendste und die einzige marktreife Methode.

Frühe Geschlechterbestimmung
Um das Geschlecht im Ei zu bestimmen, wird ihm ein winziges Tröpfchen Flüssigkeit entnommen. Aus hygienischen Gründen sind diese Eier danach nicht mehr für den Verkauf geeignet, sodass Eier, welche männliche Kücken hervorbringen würden, aussortiert und etwa als Pulver im Tierfutter verwendet werden. So kann dank der Geschlechterbestimmung im Ei dem Kükentöten aktiv entgegengewirkt werden. Ab Dienstag, 17. November, führt die Migros Zürich Respeggt-Eier im Sortiment, um herauszufinden, ob sie Anklang finden. Gleichzeitig ist die Migros bestrebt, laufend neue, noch bessere Methoden zur Geschlechterbestimmung zu prüfen.

Weitere Informationen: www.respeggt.com