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Migros - Ein M besser

Oft gestellte Fragen

Wir haben alle Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Eier.

Herkunftssuche auf migros.ch

Wie funktioniert die Herkunfts-Suche bei Eiern? Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die Rückverfolgbarkeit von Produkten ist ein stetig wachsendes Bedürfnis unserer Konsumentinnen und Konsumenten. So auch bei den Eiern. Mit der neuen Dienstleistung haben Sie nun jederzeit die Möglichkeit nachzusehen, woher die in der Migros gekauften Eier stammen. Sie erhalten so einen umfassenden Eindruck vom entsprechenden Betrieb. Seit Januar 2010 bietet die Migros die Rückverfolgbarkeit von Eiern übers Internet an. Sie ist damit der erste Schweizer Detailhändler, der diesen Service anbietet.

Sämtliche Eiproduzenten, welche regelmässig an die Migros liefern, sind in einer zentralen Datenbank erfasst. Jedem dieser fast 200 Produzenten wird ein eigener Code zugeteilt. Dieser wird noch auf dem Hof auf jedes einzelne Ei aufgedruckt.

Auf nachstehendem Link unten kann der entsprechende Code eingegeben werden. Es erscheinen Fotos und Hintergrundinformationen über den entsprechenden Betrieb. Es muss beachtet werden, dass die Fotos einer Momentaufnahme entsprechen. Saisonale Bedingungen sowie andere sich ändernde Umstände wie beispielsweise bauliche oder personelle Veränderungen können dabei nicht umgehend bildlich und textlich angepasst werden.

Die erste Zahl beschreibt die Haltungsart: (0= Bio, 1= Freiland, 2= Bodenhaltung). Danach folgt der Ländercode gefolgt vom individuellen Produzentencode.

Beispiel: 1-CH-999

1= Freiland, CH= Schweiz, 999 = Hans und Eva Muster, 1717 Musterdorf (fiktives Beispiel)

Der Eier-Code sowie das Legedatum wird auf dem Hof des Produzenten aufgedruckt, was die Rückverfolgbarkeit zu 100% gewährleistet. Im Gegensatz zu anderen Schweizer Detailhändlern, bei welchen der Druck erst beim Abpacken erfolgt, ist es bei der Migros Pflicht, diese Daten direkt auf dem Hof zu drucken.

Die Datierung der Eier geht auf eine Pionierleistung der Migros zurück. Die Migros führte als erster Schweizer Detailhändler Eier mit einem aufgedruckten Legedatum ein. In der Schweiz ist zurzeit nur die Länderauszeichnung "CH" gesetzlich durch die Eierverordnung vorgegeben; daher müssen Importeier entsprechend ihrer Herkunft ausgezeichnet werden (NL, DE, IT, FR etc.).

Für den Druck auf dem Ei werden nur Farben verwendet, welche gemäss der Schweizer Lebensmittelgesetzgebung zugelassen und unbedenklich sind.

Auf der Internetseite der Migros können nur Codes von Schweizer Eiern eingegeben werden. Für Importeier wird jedoch die Rückverfolgbarkeit über die Internetseite der KAT (Kontrollierte alternative Tierhaltung) gewährleistet.

Mehr dazu finden Sie auf nachstehendem Link:

Dies kann mehrere Gründe haben:

  1. Sie haben Importeier gekauft. Diese können nicht in dieser Suche aufgefunden werden. Hierfür besuchen Sie bitte die Internetseite der KAT (Kontrollierte alternative Tierhaltung) unter untenstehenden Link.
  2. Der Produzent ist (noch) nicht im Internet aufgeschaltet.
  3. Es handelt sich um einen kontrollierten Produzenten, welcher nur temporär an die Migros liefert.
  4. Sie haben sich möglicherweise vertippt. Überprüfen Sie bitte nochmals Ihren Code.

Die Rückverfolgbarkeit von Eiern bis zu ihrem Ursprungsort ist schon länger möglich. Der Produzenten-Code wird in der Migros seit 1995 auf dem Hof aufgedruckt. Die Rückverfolgbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil eines guten Qualitätsmanagements. Neu ist jedoch, dass mit www.migros.ch/eier auch Kundinnen und Kunden die Herkunft des Eis kennenlernen können.

Doch, die Herkunftsangaben sind verlässlich. Dennoch kann es sein, dass bei der Eingabe des Codes von Bodenhaltungseiern ein Freilandbetrieb im Internet gezeigt wird. Dies kann vorkommen, wenn die Nachfrage nach Bodenhaltungseiern stark steigt (zum Beispiel an Ostern und Weihnachten). Um die erhöhte Nachfrage decken zu können, werden die qualitativ hochwertigeren Freilandeier in diesen Perioden degradiert und als Bodenhaltungseier verkauft. Die Umstellung erfolgt dabei immer zu Gunsten der Kundinnen und Kunden. Der umgekehrte Fall tritt nie auf. Bodenhaltungseier werden nie als Freilandeier verkauft, auch nicht bei erhöhter Nachfrage nach Freilandeiern.

Nein. Die Migros ist schweizweit in 10 Genossenschaften aufgeteilt. Die Genossenschaftsgrenzen entsprechen nicht den Kantonsgrenzen, sondern durchlaufen teils mehrere Kantone. Eine Ausnahme bilden Eierpackungen mit der Angabe eines Herkunftskantons. Der Hühnerstall muss in diesem Fall im entsprechenden Kanton liegen.

Lesen Sie mehr zu «Aus der Region. Für die Region.» unter folgendem Link:

Der Vertrieb von den fast 100 Bio-Produzenten an die Migros erfolgt durch die Firma Hosberg AG. Hosberg AG koordiniert und plant den Vertrieb so, dass gemeinsame Synergien genutzt werden. Eine durchdachte und gut organisierte Logistik belastet die Umwelt weniger, als wenn jeder einzelne Produzent selbst an die entsprechende Filiale liefern würde. Die Logistik erfolgt durch eine zentral gelegene Plattform, von welcher die Bio-Eier dann weiter an die Migros in die ganze Schweiz verteilt werden. Auch hier wird erneut darauf geachtet, dass möglichst viele Synergien gemeinsam genutzt werden können und Lieferwege nicht doppelspurig erfolgen. Unsere Eierlieferanten sind Logistikspezialisten. Durch eine entsprechend effiziente Logistik können nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch die Kosten reduziert werden, was wiederum attraktivere Bio-Eier-Preise zur Folge hat.

Für detailliertere Informationen über die Bio-Richtlinien besuchen Sie bitte folgende Internetseite der Migros:

Nein. Die neue Dienstleistung basiert auf der optimalen Nutzung der bestehenden Infrastruktur. Die angefallenen Kosten für die Erstellung und den Betrieb der Internetplattform sind Resultat einer engagierten Zusammenarbeit der Produzenten und Eierlieferanten mit der Migros.

Legehennenhaltung

Welches ist der Unterschied zwischen Bio-, Freiland- und Bodenhaltungseiern? Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten.

Alle Informationen zur Bio-, Boden- und Freilandhaltung finden Sie hier:

Alle Legehennen, die für die Migros produzieren, werden mit pflanzlichem Futter gefüttert.

Sämtliche Futtermittel werden von unabhängigen Instanzen streng kontrolliert. Die behördliche Kontrolle erfolgt durch die Forschungsanstalt Agroscope (ALP). Sie ist dem Bundesamt für Landwirtschaft und somit dem Eidgenössischen Volkswirtschaft Departement (EVD) angegliedert. Bei den Bio-Legehennen sind die Vorschriften noch strenger. Gemäss den Richtlinien von Bio Suisse stammen die pflanzlichen Rohstoffe für das Futter seit dem 1. Januar 2010 zu 95 % aus biologischer Produktion.

Nein. Die Migros verkauft seit 1996 keine Eier mehr aus Käfighaltung, auch nicht Importeier. Zudem sind in der Migros aus Käfighaltungseiern hergestellte Eiprodukte seit 2001 nicht mehr zugelassen (zum Beispiel Teig- oder Backwaren).

Während die Schweiz ein Vorreiter beim Verbot für Käfighaltung war, ist diese in den meisten Ländern der EU die noch häufigste Haltungsart für Legehennen. In der Schweiz gilt das Käfighaltungsverbot seit dem 01.01.1992. Der Import von Eiern aus Käfighaltung ist dennoch nicht verboten, muss jedoch auf der Verpackung wie folgt deklariert werden: «aus in der Schweiz nicht zugelassener Haltungsart».

In der EU ist ein Verbot der konventionellen Käfighaltung ab 2012 vorgesehen. Voraussichtlich werden jedoch nicht alle Haltungen auf alternative Bodenhaltungs-Systeme (z. B. Volièren) umgestellt. Gemäss EU-Richtlinien ist es auch möglich, die Hennen in grösseren, sogenannten «ausgestalteten Käfigen» zu halten. Hierbei handelt es sich um Käfige mit ca. 40 Tieren, welche mit Sitzstangen, Legenestern und einer Scharrmatte ausgerüstet sind.

Ja. Die Ställe der Migros-Eierproduzenten sind allesamt tierschutzkonform eingerichtet und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften wie auch den darüber hinausgehenden Migros Qualitätsanforderungen. Es darf nicht vergessen werden, dass das Huhn ein Herdentier ist und dementsprechend die Nähe zur Gruppe sucht. Im Gegensatz zur EU sind in der Schweiz die Höchstbestände in der Legehennenhaltung gesetzlich geregelt: max. 18'000 Legehennen pro Betrieb, während in der EU keine gesetzlichen Höchstbestände gelten. Aufgrund dessen gibt es im angrenzenden Ausland diverse Betriebe, welche 50'000 oder sogar mehrere 100'000 Legehennen halten.

Ja. Obwohl alle Vorschriften und Haltungsnormen eingehalten werden, kann es vorkommen, dass einzelne Herden eine schlechte Befiederung aufweisen. Die Gründe hierfür sind nur teilweise geklärt. Verantwortlich für das mangelhafte Federkleid ist oft das Alter der Legehennen, aber auch das gegenseitige Ausrupfen der Federn (Federnpicken).

Folgende Faktoren können das Federnpicken auslösen: Abstammung, Futter, Nervosität der Tiere, Lüftung im Stall, Wetterumschlag etc. In den meisten Fällen hat es nichts mit der Haltungsart (Bodenhaltung, Freilandhaltung, Bio) oder der Stalleinrichtung zu tun, da Folgeherden wieder eine sehr gute Befiederung aufweisen können. Das Federnpicken hat auch nichts mit der Herdengrösse zu tun. Ein schlechtes Federkleid findet man sowohl bei grösseren wie auch bei kleineren Gruppen.

Legehennen sind Herdentiere. Bei der Bio-Eierproduktion wird die Haltung von Hähnen empfohlen. Es gibt aber auch Produzenten von Bodenhaltungs- und Freilandeiern, welche aufgrund eines positiven Einflusses von Hähnen auf das Sozialverhalten einige Hähne in den Hühnerherden halten.

Der gesamte Bedarf an Eiern in der Schweiz ist höher als das einheimische Angebot. Aus diesem Grund müssen Eier und Eiprodukte (für Industriezwecke) importiert werden. Es gibt auch Kundinnen und Kunden, die aus Kostengründen die günstigeren Importeier bevorzugen. Die Schweizer Gesetzgebung und die darüber hinausgehenden Migros-Richtlinien sind strenger als die EU Standards. Um trotzdem eine artgerechte Haltung sowie eine einwandfreie Qualität sicherzustellen, sind alle Importeier der Migros KAT-zertifiziert. KAT ist ein Verein und steht für «Kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V.» Durch diese Zertifizierung wird unter anderem gewährleistet, dass auch bei ausländischen Eiern keine Eier aus Batteriehaltung in die Migros-Regale gelangen.

Vom Hof in die Migros-Filiale

Wie lange geht es, bis ein Ei im Laden ist? Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten.

Ein Ei muss spätestens 7 Tage nach dem Legedatum in der Migros-Filiale sein. Bei Aktionen gilt eine Frist von maximal 9 Tagen.

Zu unseren Eierlieferanten zählen Lüchinger+Schmid, EiCO und Hosberg AG. Diese holen die Eier alle 2-4 Tage bei den Produzenten ab. Circa 200 Produzenten beliefern die Migros mit Eiern. Diese Produzenten sind quer über die ganze Schweiz verstreut.

Nach der Ankunft der Eier beim Eierlieferanten werden die maximal 4 Tage alten Eier einer intensiven Qualitätskontrolle unterzogen. Eier, welche den Qualitätsanforderungen nicht entsprechen, werden aussortiert. Nur qualitativ einwandfreie Eier werden anschliessend nach Gewicht kalibriert und in die entsprechende Eierschachtel abgepackt. Daraufhin erfolgt der Transport zu einem der Migros Verteilzentren, wo die abgepackten Eier den verschiedenen Filialen zugeteilt werden. In Einzelfällen erfolgt der Vertrieb direkt vom Produzenten zum Migros Verteilbetrieb.

Die hohe Qualität ist einerseits auf die bereits bestehenden, gesetzlichen Vorschriften, andererseits aber auch auf die Migros spezifischen Zusatzrichtlinien zurückzuführen. Unabhängige Kontrollbesuche bei den Produzenten durch die Eierlieferanten und der zuständigen Behörde gewährleisten die permanente Einhaltung der geltenden Bestimmungen. Ebenso wichtig für eine Gewährleistung einer einwandfreien Qualität ist gut ausgebildetes Fachpersonal bei allen Beteiligten der Wertschöpfungskette.

Qualitätskontrollen finden unangemeldet und über die ganze Wertschöpfungskette hinweg statt; also vom Produzenten bis hin zum Verkaufsregal. Als weitere qualitätssichernde Massnahmen sind die Eigenkontrollen der Produzenten, Eierlieferanten und der Migros zu erwähnen.

Gesetzlich ist der ungekühlte Verkauf von Eiern bis 21 Tage nach dem Legedatum erlaubt.

Eier weisen einen natürlichen Selbstschutz (z.B. Lysozym im Eiklar) auf. Dadurch wird bei korrekter Behandlung die Vermehrung von Keimen im Ei in den ersten 21 Tagen unterdrückt. Deshalb ist es möglich, Eier während dieser Zeit ungekühlt bei ca. 20 °C aufzubewahren. Temperaturen, die 20 °C permanent überschreiten, sind für die Eierlagerung nicht geeignet und sollten vermieden werden. Spätestens nach Ablauf der Selbstschutzfrist wird empfohlen, die Eier bei 5 °C im Kühlschrank aufzubewahren.

In den Migros Filialen befindet sich das Eiersortiment meist bei den gekühlten Lebensmitteln. Die Temperatur in diesem Filial-Bereich ist aufgrund der Kühleinrichtungen kälter als im Nonfood und Nearfood Bereich. Eier können so ohne zusätzliche aktive Kühlung verkauft werden. Dies hat einerseits einen positiven Effekt auf die Ökologie, andererseits werden dadurch grosse Temperaturunterschiede vermieden. Starke Temperaturschwankungen von kalt zu warm fördern die Bildung von Kondenswasser auf der Eierschale. Dies fördert das Eindringen von Keimen und wirkt sich negativ auf die Eiqualität aus.

Verschiedenes

Kann ich ein Ei auch nach dem Haltbarkeitsdatum noch konsumieren? Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten.

Eier, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, sollten grundsätzlich nicht mehr konsumiert werden. Dennoch kann es gut sein, dass die Qualität auch nach Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatum noch einwandfrei ist. Eine sorgfältige Prüfung auf Aussehen, Geschmack, Geruch und Konsistenz ist in jedem Falle empfehlenswert.

Nein. Ein weiteres Projekt ist bis auf Weiteres nicht geplant.

Nein, wir bitten Sie, sich bei Fragen rund um das Produkt an die M-Infoline, dem Kundendienst der Migros zu wenden.

Die Bedürfnisse der Kundschaft sind unterschiedlich. Nebst den Vorlieben und Lebenseinstellungen ist auch das Einkaufsbudget ein Einflussfaktor für das unterschiedliche Konsumverhalten. Umso mehr versucht die Migros, auch bei Bio Produkten ein attraktives Angebot anbieten zu können.

Nein. Die Eierfarbe ist abhängig von den Hühnerrassen. Hühner mit roten Ohrscheiben (Ohrläppchen) legen braune Eier, auch wenn das Gefieder weiss ist. Hühner mit weissen Ohrscheiben legen weisse Eier.

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