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Migros - Ein M besser

05.12.2016 - Regionale Medienmitteilungen - Alle Genossenschaften Unter Tannenbäumen aus der Region

Am 15. Dezember beginnt in den Supermärkten der Migros Zürich der Tannenbaumverkauf. Ob Nordmann-, Blau- oder Rottannen: Alle Bäume stammen aus der Region.

An den Zweigen prangt das unverkennbare Label „Aus der Region. Für die Region“: Alle Tannenbäume im Verkauf der Migros Zürich stammen vom Betrieb Agroservice in Urdorf. Dass die Zürcher Genossenschaft auf Importbäume aus Dänemark verzichtet und in ihren Supermärkten auf regionale Bäume setzt, ist für die Firma Agroservice eine glückliche Fügung. Tausende Bäume gelangen so über die 35 Verkaufsstandorte in und um Zürich in die gute Stube. Willi Mathys und Hanspeter Huber, Inhaber von Agroservice, sind sich einig: „Die Zusammenarbeit mit der Migros ist das Beste, was uns geschehen konnte“. Seit fast zehn Jahren züchtet das Produzentenduo unweit von Urdorf Nordmann-, Rot- und Blautannen. Was Mathys‘ Vater einst im kleinen Rahmen betrieb, erweiterte der Sohn auf die Region. 

Von Marienkäfern und Greifvögeln 
Agroservice bewirtschaftet den Boden auf natürliche Weise. Diese stärke die Erde, so Mathys. Und in der Tat: Munter spriesst es zwischen den Tannen. Chemische Hilfsmittel wären nur bei hartnäckigem Läusebefall erlaubt. Doch mit der Unterstützung der Marienkäfer, denen Läuse gut schmecken, erübrigt sich der Griff zur Chemie. Die Begrünung der Zwischenreihen sowie das Setzen einzelner Laubbäume sorgen zudem für reges Leben in und unter den Tannenbäumen. Vögel richten in den Zweigen ihr Nest ein und ziehen ihre Küken auf, während Feldmäuse in diesem Sommer die Gastfreundschaft etwas überstrapaziert haben. Gegen die Mäuseplage hilft ebenfalls die Natur. Weit oben drehen Greifvögel ihre Runden. Setzen sie zum Sturzflug an, geht es einer Maus gleich an den Kragen. 

Baumpflege Tag für Tag 
Die Tannenbäume von Agroservice wachsen auf insgesamt 24 Hektaren. Um den Boden zu schonen, pachten die Züchter regelmässig neue Parzellen. Etwa zehn Jahre stehen die Bäume auf der gleichen Fläche. Die Pflege vom Setzling bis zum stattlichen Weihnachtsbaum ist nicht zu unterschätzen. Tag für Tag sorgt mindestens ein Mitarbeiter auf dem Feld für die Pflanzen. Im Alter von drei bis fünf Jahren erfolgt das Zurechtschneiden der Äste, so dass der Baum in eine harmonische und satte Form wächst. Auch die Chefs packen an. „Für mich ist das Zurechtschneiden ein fast schon kreativer Prozess“, sagt Mathys, „trotzdem: ein schöner Baum braucht nicht perfekt zu sein“. Christoph Büttler, Marketingleiter Blumen und Pflanzen bei der Migros Zürich, pflichtet dem Züchter bei: „Die Form des Baumes ist Geschmackssache. Aber auch die Funktionalität spielt eine Rolle. In städtischen Filialen sind besonders die kleineren Bäume gefragt.“ 

Vor der Feier wird es hektisch 
Im Alter von sechs bis sieben Jahren erreichen die Nordmanntannen die für den Verkauf benötigte Grösse von 120 cm. Ist es soweit, wird es kurz vor der Weihnachtszeit hektisch. Ein zwölfköpfiges Team bereitet in wenigen Tagen tausende Bäume für den Verkauf vor. Organisatorisch eine Herausforderung, die sich aber lohnt: In den Supermärkten der Migros Zürich kommen die Tannenbäume auch dank der kurzen Transportwege unschlagbar frisch an. Und ein frischer Baum bereitet länger Freude. Damit der leuchtende Mittelpunkt jeder Bescherung auch nach den Feiertagen lange grün bleibt, empfiehlt Mathys: «Über die Rinde nimmt der Baum Wasser auf, darum die Tanne nicht anspitzen, sonst lässt sie schneller Nadeln».