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Migros - Ein M besser

20.10.2017 - Regionale Medienmitteilungen - Migros Ostschweiz Migros Aachtal: Ein kleines Kraftwerk

Gossau - Die Migros Aachtal in Amriswil ist nicht nur ein Supermarkt, sondern auch eine Stromproduzentin: Sie produziert 35 Prozent mehr Strom, als sie selbst benötigt. Dafür erhält die Migros Ostschweiz am 20. Oktober das PlusEnergie-Bau-Diplom 2017.

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Die Migros Aachtal produziert jährlich 35 Prozent mehr Strom als sie selbst benötigt. Sie ist deshalb der zweite Migros-Supermarkt in der Schweiz, der mit dem PlusEnergie-Bau-Diplom ausgezeichnet wird. Im Jahr 2016 erhielt die Migros Ostschweiz dieses Diplom für den Bau der Migros Zuzwil, dem ersten PlusEnergie-Supermarkt in der Schweiz überhaupt.

 

Überdachung aus Photovoltaik-Modulen

Verantwortlich für die gute Energiebilanz der Migros Amriswil Aachtal ist einerseits die Photovoltaikanlage auf dem Filialdach sowie auf einer eigens über dem Parkplatz erstellten Überdachung. Sie produziert jährlich rund 268’200 Kilowattstunden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 70 Vierpersonenhaushalten während eines Jahres. Besonders hervorzuheben ist die mit Photovoltaik-Sicherheitsglas-Modulen erstellte Parkplatz-Überdachung. An sonnigen Tagen erzeugen die Module Strom, an nebligen Tagen wird unter den Glasmodulen kein Kunstlicht benötigt. Die innovative Überdachung bietet den Kundinnen und Kunden zudem den Komfort immer trockener und im Schatten liegender Parkplätze.

Die positive Energiebilanz wird auch dank verschiedener Massnahmen, die den notwendigen Energiebedarf reduzieren, erreicht: energieeffiziente Geräte, LED-Lampen sowie modernste klimafreundliche CO2-Kältetechnik mit ausreichender Nutzung der Abwärme zur saisonalen Gebäudeheizung.

 

Strom für die Chickeria nebenan

Der Bau der Migros Aachtal ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die übergeordnete Strategie der Migros im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit Anwendung finden kann. Einerseits wird versucht, möglichst viel Energie zu sparen. Andererseits werden erneuerbare Energien bestmöglich eingesetzt, um den noch anfallenden Energiebedarf möglichst umweltschonend zu decken. Der überschüssige Strom der Migros Aachtal – rund 69'300 Kilowattstunden pro Jahr – wird firmenintern genutzt, und zwar vom unmittelbar neben dem Migros-Supermarkt gelegenen Chickeria-Restaurant.  „Es ist am effizientesten, wenn man Strom möglichst dort nutzt, wo er produziert wird. Die Lösung mit der Chickeria ist darum ideal“, sagt Giuseppe Perrino, Leiter Haustechnik der Migros Ostschweiz. Er und sein Team freuen sich über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung ihrer Arbeit. „Die Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Migros Supermärkte Aachtal und Zuzwil belegen, dass ein Projekt ökologisch und gleichzeitig ökonomisch sein kann“, sagt er.

 

Die Migros als Pionierin

1990 schloss die Migros in Davos ihre erste Solaranlage ans Netz an und gehörte damit zu den Pionieren der Schweiz. Neben den Standorten Zuzwil und Aachtal finden sich auch auf dem Hotel Säntispark,  auf den Dächern des Do it + Garden Migros Pfungen, der Chickerias Pfäffikon und Hinwil sowie der Migros-Supermärkte in Beringen, Bischofszell, Münchwilen, St. Gallen Bruggen, Tägerwilen und Turbenthal Photovoltaikanlagen.

 

Migros Aachtal: Zahlen und Fakten

Verkaufsfläche: 730 m2
Dachfläche: 2'504 m2 (PP-Überdachung und Supermarkt):     
Fläche Photovoltaikanlage: 1’795 m2
Ausrichtung Photovoltaikanlage: Supermarkt: Süden, Parkplatz-Überdachung: Ost/West
Gesamtenergiebedarf: 198’919 kWh/Jahr
Eigenenergieversorgung: 268’191 kWh/Jahr
Solarstromüberschuss: 69’272kWh/ Jahr
Solarstromüberschuss in Prozent: 35 Prozent
Gesamtinvestition: 18 Millionen CHF (Supermarkt und Chickeria)