Navigation

Migros - Ein M besser

Jetzt online bestellen:

Ihr Einkauf schon ab Fr. 2.90 nach Hause geliefert!

Jetzt online bestellen

Mit M-Check grüner einkaufen

Wo M-Check draufsteht, ist Nachhaltigkeit drin

Transparent, verständlich, einfach: Mit M-Check erkennen Sie auf einen Blick, was unsere Produkte in Sachen Nachhaltigkeit leisten, und finden sich im Label-Dschungel zurecht.

Mehr Durchblick im Label-Dschungel

Der grüne M-Check zeigt Ihnen auf einen Blick, dass das gekennzeichnete Produkt eine besondere Nachhaltigkeitsleistung hat. Mittels Symbolen und kurzen Texten wird verständlich dargestellt, was das Produkt auszeichnet. Alle Zertifizierungen und strengen Richtlinien gelten selbstverständlich weiterhin.

Logo Energie Energie

Bei einem energieschonenden Produkt wurden nachweislich Massnahmen ergriffen, um den Energieverbrauch in der Wertschöpfungskette des Produktes zu reduzieren – etwa im Anbau, in der Verarbeitung, Herstellung oder im Transport. Dies kann durch den Einsatz von verbesserten oder effizienteren Maschinen geschehen, durch optimierte Abläufe in der Herstellung oder den Wechsel des Verkehrsträgers von Strasse zu Bahn. Es muss immer ein entsprechender Nachweis (z. B. Ökobilanz) vorliegen.

Ein Produkt, in dessen Wertschöpfungskette erneuerbare Energien eingesetzt wurden, trägt wesentlich zur Reduktion von klimaschädlichen Emissionen bei. Dies kann zum Beispiel im Anbau, in der Verarbeitung oder auch im Transport der Fall sein. Ein Beispiel ist die Umstellung von fossilen Energieträgern wie Erdgas auf erneuerbare Energieträger wie Holzschnitzel oder die Nutzung von Fernwärme einer Kehrichtverbrennungsanlage. Dies wird immer mit einem entsprechendem Nachweis (z. B. Ökobilanz) belegt.

co2-recycling.png CO2 Recycling

Zur Gewinnung von Alkohol aus CO2-Recycling werden Industrieabgase mittels eines innovativen Fermentationsprozesses in Alkohol umgewandelt. Durch das Recyceln von CO2 wird nicht nur die Treibhausgasemission gesenkt. Im Bereich Wasch- und Reinigungsmittel wird auch herkömmlich produzierter Alkohol eingespart, für dessen Produktion normalerweise Pflanzen wie Zuckerrohr oder Zuckerrüben nötig sind. Somit ist für die Herstellung des neuartigen Alkohols keine landwirtschaftliche Anbaufläche mehr notwendig. Dadurch werden wertvolle Ressourcen geschont und die Umwelt geschützt. Die nachhaltige Wirkung des aus CO2 produzierten Alkohols bestätigt eine Ökobilanzstudie, die eigens für dieses Projekt von der Carbotech AG durchgeführt wurde. Im ersten Schritt wird aus produktionstechnischen Gründen das Prinzip des Mengenausgleichs angewendet.

Logo Ressourcen Ressourcen

Durch den richtigen Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln, Wasser und anderen Ressourcen werden negative Auswirkungen auf die Umwelt minimiert oder vermieden. Zum Beispiel wird durch gezielte Massnahmen die Bodenfruchtbarkeit gefördert und damit der Düngereinsatz reduziert. Ein weiteres Beispiel ist der nach den Grundsätzen des Farm Sustainability Assessment (FSA) angebaute Reis. Dabei setzen die Reisbauern im Anbau neue Methoden ein, die weniger Methanausstoss verursachen und somit klimafreundlicher sind als jene im herkömmlichen Reisanbau.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: FSA, IP-Suisse.

Zur Herstellung von Produkten werden limitierte natürliche Ressourcen wie Energie, Wasser und Boden benötigt. Eine ressourceneffiziente Produktion bedeutet, dass für die Herstellung der Produkte möglichst wenige dieser knappen Ressourcen eingesetzt werden. Die Ressourceneffizienz kann auch durch einen geringeren Einsatz von Produktionsmitteln wie Futtermittel, Dünger, Maschinen, Gebäude oder durch die Nutzung von Nebenprodukten verbessert werden. Eine hohe Ressourceneffizienz bedeutet somit eine geringere Beanspruchung und Belastung der Umwelt verglichen mit gängigen Produktionsstandards.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Optigal Standard, FSA Silber oder Gold, POIG.

Bei der Produktion bzw. Verarbeitung dieser Produkte müssen höhere Umweltanforderungen erfüllt werden als bei konventionell hergestellten Produkten. Die bei der Produktion relevanten Umweltaspekte wie zum Beispiel Energie- und Wasserverbrauch, Abfall, Emissionen oder Chemikalieneinsatz werden regelmässig gemessen und kontinuierlich verbessert. Dies kann durch verschiedene Massnahmen erreicht werden: durch ein Umweltmanagementsystem, einen sicheren Einsatz von Chemikalien oder durch die Erfüllung von Umweltanforderungen eines Labels.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: ISO 14001, BEPI, EMAS oder Textillabel Eco, Made in Green, bluesign, Blauer Engel bei Farben und Lacken oder ASI bei Metallen.

Durch den Einsatz von 100% rezyklierten Rohstoffen werden Ressourcen und die Umwelt geschont, weil kein Neumaterial benötigt wird. Damit wird ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Der Rezyklateinsatz muss mit einem von der Migros anerkannten Label belegt werden. 

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Blauer Engel, Green Label Hong Kong, Eco Mark, SCS Recycled, GRS, CCS oder RCS bei Kunststoff und Textilien, FSC Recycled, Blauer Engel oder PEFC Recycled bei Holz.

Durch den Einsatz von rezyklierten Rohstoffen werden Ressourcen und die Umwelt geschont, weil kein Neumaterial benötigt wird. Damit wird ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Der Rezyklateinsatz muss mit einem von der Migros anerkannten Label (wie dem Global Recycling Standard (GRS)) belegt werden. Der Anteil Rezyklat wird von den anerkannten Labels festgelegt und kann je nach Produktgruppe oder Rohstoff variieren. 

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Blauer Engel, Green Label Hong Kong, Eco Mark, SCS Recycled, GRS, CCS oder RCS bei Kunststoff und Textilien, FSC Recycled, Blauer Engel oder EU Ecolabel bei Holz.

Dieses Produkt wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Das bedeutet, dass Materialien verwendet werden, die in der Natur vorkommen und immer wieder nachwachsen, im Gegensatz etwa zu erdölbasierten Produkten. Ein Beispiel ist Kunststoff aus Agrarabfällen. Es werden jedoch keine nachwachsenden Rohstoffe verwendet, die für die Nahrungsmittelproduktion wichtig sind, wie Mais oder Kartoffeln. Es muss immer ein entsprechender Nachweis (z. B. Ökobilanz) vorliegen.

Die Umwelt wird geschont, indem natürliche Mittel, Fallen oder Nützlinge eingesetzt werden. Berücksichtigt wird auch, dass die Transportwege möglichst kurz sind. Die Inhaltsstoffe kommen – wo immer möglich – aus der Schweiz. Der Verzicht auf Torf bei Substraten sorgt dafür, dass wertvolle Moorlandschaften erhalten bleiben.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Migros-Bio Garden.

 

Dieses Produkt wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Das bedeutet, dass Materialien verwendet werden, die in der Natur vorkommen und immer wieder nachwachsen, im Gegensatz etwa zu erdölbasierten Produkten. Ein Beispiel ist Kunststoff aus Agrarabfällen. Es werden jedoch keine nachwachsenden Rohstoffe verwendet, die für die Nahrungsmittelproduktion wichtig sind, wie Mais oder Kartoffeln.

Das Aluminium in diesem Produkt entspricht den Anforderungen der Aluminium Stewardship Initiative (ASI). Dabei erfüllt jede Stufe der Wertschöpfungskette ökologische und soziale Kriterien: unter anderem verantwortungsvolles Abfall- und Abwassermanagement, Schutz der Artenvielfalt, Wahrung der Menschenrechte und Respektierung von Weltkulturerbestätten. Die Einhaltung dieser Anforderungen wird regelmässig von unabhängigen Zertifizierungsstellen überprüft.

Fische und Meeresfrüchte mit dem Migros Bio-Gütesiegel stammen aus naturnaher, umweltschonender Zucht. Die biologische Aquakultur trägt zur Schonung unserer marinen Ressourcen bei. Das im Futter verwendete Fischmehl und Fischöl stammen aus Resten der Verarbeitung von Speisefischen und nicht aus Wildfang eigens zur Futterproduktion. Die Standorte der Zuchten werden mit Bedacht gewählt und schützen Gewässer und umliegende Ökosysteme.

Plastik ist bei unsachgemässer Entsorgung schädlich für die Umwelt, weil es nur über eine sehr lange Zeit oder gar nicht abgebaut wird. Einwegprodukte ohne Plastik weisen einen ökologischen Mehrwert auf, da sie – sollten sie versehentlich in der Umwelt landen – innerhalb einer gewissen Zeit abgebaut werden.

Mikroplastikteile schaden der Umwelt. Sie können von Lebewesen verschluckt werden und so in die Nahrungsmittelkette gelangen. Sie sind häufig schlecht biologisch abbaubar und lassen sich nur schwer wieder aus der Umwelt entfernen. Für Mikroplastik gibt es viele Quellen, z. B. den Abrieb von Autoreifen. Der Verzicht auf Mikroplastik in Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kosmetikartikeln hilft dabei, Mikroplastik in der Umwelt zu reduzieren. Unter Mikroplastik werden in Wasser unlösliche, partikuläre synthetische Polymere mit einer Grösse von weniger als 5 mm verstanden. Die Migros richtet sich dabei nach der Definition der Interessengemeinschaft Detailhandel und dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.

Meer-Schutz.jpg Wasser

Die Produkte werden entlang der Wertschöpfungskette wasserschonend hergestellt oder verarbeitet. Dabei ist es wichtig, dass dort Wasser eingespart wird, wo es am sinnvollsten ist. So ist z. B. der Anbau von Früchten und Gemüsen sehr wasserintensiv. Mithilfe neuer Techniken und nachhaltiger Anbaumethoden gelingt es, den Wasserverbrauch zu optimieren.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: FSA Silber oder Gold, WWF-Programm.

Diese Produkte sind im Vergleich zu herkömmlichen Methoden besonders wasserschonend im Gebrauch. Beispielsweise kann durch die Installation von sparsamen Duschbrausen, Armaturen und Wasserspareinsätzen der Wasserverbrauch bis um die Hälfte reduziert werden.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Topten.

Fische und Meeresfrüchte mit dem MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) stammen aus nachhaltiger Fischerei, die Beifang vermeidet, den Meeresboden schont und dafür sorgt, dass die Fischbestände Zeit haben, sich zu erholen und zu vermehren. Dadurch bleiben die Artenvielfalt und das Ökosystem erhalten. Das MSC-Label lobt nur Fische und Meeresfrüchte aus, die zum Zeitpunkt der Zertifizierung gemäss international anerkannten Referenzwerten nicht überfischt oder stark dezimiert sind. Verkleinern sich die Bestände, ohne dass Gegenmassnahmen ergriffen werden, verlieren die Fische und Meeresfrüchte das MSC-Gütesiegel.

Logo Biodiversität Biodiversität

Die Artenvielfalt (Biodiversität) schützen und fördern heisst, sich für eine natur- und tierfreundliche Bewirtschaftung einzusetzen und Lebensräume für seltene Wildtiere und -pflanzen zu schaffen oder zu erhalten. Die Vielfalt der Arten und Lebensräume bildet die Grundlage für sämtliche Lebensprozesse auf unserem Planeten. Die Biodiversität gehört zusammen mit dem Boden, der Luft und dem Wasser zu den wichtigsten Lebensgrundlagen des Menschen. Die Artenvielfalt ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen.

Viele Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet. Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: IP-Suisse, FSA Silber oder Gold, ASC oder MSC, POIG, Bio Suisse oder FSC.

Logo Pestizide Pestizide

Verschiedene Pflanzenkrankheiten, Schädlinge sowie Unkräuter können die Erträge landwirtschaftlicher Kulturen empfindlich verringern. Durch geeignete Anbaumassnahmen (Fruchtfolge, Sortenwahl usw.) und die Förderung der Biodiversität kann Ernteausfällen durch Krankheiten und Schädlinge vorgebeugt werden. Vorbeugende Massnahmen allein reichen jedoch oft nicht aus, um die Kulturen zu schützen. Ohne synthetische Pflanzenschutzmittel heisst: Es werden keine Insektizide gegen Schädlinge eingesetzt, sondern Nützlinge, die den Befall regulieren sollen. Gegen Krankheiten helfen Präparate aus Kupfer, Schwefel und Tonerde. Unkräuter werden mechanisch entfernt, auf Herbizide wird verzichtet. Dadurch wird die Umwelt geschont und das Rückstandsrisiko bei Lebensmitteln minimiert.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Bio Suisse oder EU-Ökoverordnung.

Verschiedene Pflanzenkrankheiten, Schädlinge sowie Unkräuter können die Erträge landwirtschaftlicher Kulturen empfindlich verringern. Durch geeignete Anbaumassnahmen (Fruchtfolge, Sortenwahl usw.) und die Förderung der Biodiversität kann Ernteausfällen durch Krankheiten und Schädlinge vorgebeugt werden. Vorbeugende Massnahmen allein reichen jedoch oft nicht aus, um die Kulturen zu schützen. In integrierten Systemen werden auch Pflanzenschutzmittel eingesetzt, jedoch immer in Kombination mit alternativen Methoden, wie beispielsweise der Regulierung von Schädlingen mithilfe von Nützlingen. Deshalb verzichten die Produzenten von Terra Suisse-Getreide beispielsweise auf Fungizide und Insektizide.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: IP-Suisse, FSA Silber oder Gold.

Logo Klima Klima

Bei einem klimaschonenden Produkt wurden nachweislich Massnahmen ergriffen, um die klimaschädlichen Emissionen in der Wertschöpfungskette des Produkts zu reduzieren. Zum Beispiel im Anbau, in der Verarbeitung oder Herstellung oder im Transport. Dies sind beispielsweise Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs bei der Verarbeitung oder Herstellung, die vermehrte Umstellung auf erneuerbare Energien, die Reduktion von Düngemittel, die klimaschädliche Emissionen verursachen, und der Verzicht auf Flugtransport.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: FSA Silber oder Gold oder entsprechender Nachweis (z. B. Ökobilanz)

Dieses Produkt wurde CO2-neutral angebaut. Dies kann entweder durch den Einsatz von erneuerbaren Energien im Anbau, zum Beispiel der Beheizung von Gewächshäusern mit Fernwärme oder Holzschnitzel erfolgen. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Kompensation der CO2-Emissionen in eigenen Wertschöpfungsketten in Zusammenarbeit mit Organisationen wie myclimate. Die CO2-Neutralität ist immer mit einem entsprechenden Nachweis hinterlegt.

Logo Verschmutzung Verschmutzung

Emissionsarme Produkte haben einen geringen Lösemittelgehalt und erfüllen strenge Anforderungen bezüglich bedenklicher Zusatzstoffe. Zudem werden die eingesetzten Konservierungsstoffe so weit wie möglich reduziert. Durch die Verwendung emissionsarmer und schadstoffarmer Produkte lassen sich mögliche Gesundheitsgefahren darum auf ein Minimum reduzieren.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Blauer Engel.

Die Bezeichnung «Ohne Schadstoffe hergestellt» garantiert die Vermeidung von Substanzen in der Textilveredlung, die nachweislich oder potenziell schädlich für Mensch und Umwelt sind. Die in der Produktion nicht erlaubten Substanzen sind in der Liste der eingeschränkten gesundheitsschädlichen Stoffe (MRSL – Manufacturing Restricted Substance List) klar festgehalten. Die Migros stellt so sicher, dass keine kritischen Substanzen im Produktionsprozess eingesetzt werden.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Eco, Bio Cotton, GOTS, bluesign oder Made in Green.

Chlorfrei gebleichte Produkte sind Erzeugnisse, bei denen der Zellstoff nach der TCF-Methode (totally chlorine free) gebleicht wurde. Dabei wird ganz auf Chlorverbindungen verzichtet und so die Umweltbelastung gering gehalten. Chlorverbindungen, also sich mit dem Chlor bildende chlorierte Kohlenwasserstoffe, sind nur sehr schwer abbaubar und bleiben lange in der Umwelt. Stattdessen wird mit Wasserstoffperoxid oder Ozon gebleichter Zellstoff verwendet. Dies entspricht umgangssprachlich dem Ausdruck sauerstoffgebleicht.

Eine gute biologische Abbaubarkeit stellt sicher, dass die in Wasch- und Reinigungsmittel enthaltenen Substanzen in der Kläranlage zu mindestens 90% eliminiert werden. Dies schont die Umwelt und schützt die Gewässer vor Verschmutzung. Die Wasch- und Reinigungsmittel werden gemäss der OECD-Richtlinie 302 B mit CO2-Analytik getestet. Dieses Testverfahren simuliert die Bedingungen in der Kläranlage.

Logo Arbeitsbedingungen Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung des Produkts werden regelmässig von unabhängigen Stellen geprüft und erfüllen zu einem hohen Grad strenge Anforderungen. Die Migros bezieht sich bei der Definition der Anforderungen auf den amfori BSCI-Verhaltenskodex oder gleichwertige Systeme. Dazu gehören unter anderem das Kinder- und Zwangsarbeitsverbot sowie Anforderungen in Bezug auf Arbeitssicherheit, Löhne, Arbeitszeiten usw.

Der Standard beinhaltet Anforderungen bezüglich der Einhaltung von Menschenrechten und der Anliegen der betroffenen lokalen Bevölkerung. Dies kann z. B. ein Prozess zur freien, vorab durchgeführten und auf Information basierenden Zustimmung sein oder die explizite Respektierung von kulturellem und religiösem Erbe. Die Einhaltung dieser Anforderungen ist insbesondere dort relevant, wo Landrechte nicht gesetzlich geregelt sind oder wo das Gesetz die Interessen indigener Völker nicht oder nicht genügend schützt.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: FSC, POIG, RSPO+ oder ASI.

Die Migros pflegt einen aktiven Dialog mit ihren Produzenten, geht langfristige vertragliche Partnerschaften ein und bezahlt marktgerechte Preise für die landwirtschaftlichen Rohstoffe. Dies garantiert den Produzenten Transparenz, Stabilität und Planungssicherheit, und stellt damit eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes dar.

Die Milchproduzenten wurden zum Beispiel aktiv in den Erarbeitungsprozess des Programms «Nachhaltige Milch Migros» einbezogen. Die Migros sichert den Produzentinnen und Produzenten von nachhaltiger Milch mehrjährige Verträge zu und zahlt einen Nachhaltigkeitszuschlag zur Honorierung ihres Engagements. Darüber hinaus stellen wir sicher, dass der ausbezahlte Milchpreis vollumfänglich an die Milchproduzenten weitergegeben wird.

Mit dem Kauf von Produkten, die mit dem Fairtrade-Label von Max Havelaar gekennzeichnet sind, tragen Sie dazu bei, dass Kleinbauernfamilien und Angestellte in Entwicklungsländern ein besseres Einkommen und gute Arbeitsbedingungen erhalten. Fairtrade stärkt die Produzenten durch klare soziale und ökologische Standards, durch stabile Preise und Prämien sowie durch Beratung vor Ort. Einen Teil des Verkaufserlöses investieren die Kleinbauern und Angestellten in Projekte, die der ganzen Gemeinschaft zugutekommen – wie den Bau von Brunnen, Schulen oder Spitälern. Die Migros ist Partnerin von Fairtrade Max Havelaar seit der Gründung im Jahr 1992.

Logo Rückverfolgbarkeit Rückverfolgbarkeit

Rückverfolgbar bedeutet, dass jeder Produktionsschritt eines Produkts bis zum Ursprung zurückverfolgt werden kann. Bananen, Kaffee oder Reis mit dem Fairtrade-Label werden von Fairtrade-Bäuerinnen und Bauern produziert und in der ganzen Liefer- und Verarbeitungskette separat verarbeitet und transportiert. Bei gewissen Produkten, wie zum Beispiel Fruchtsaft, ist diese Rückverfolgbarkeit bis zum Bauern aus logistischen Gründen nicht überall möglich. Die meisten Fairtrade-Fruchtsäfte in der Migros können jedoch bis zur Kooperative zurückverfolgt werden, da wir den Rohstoff für den Saft direkt von Fairtrade-Kooperativen beziehen. Geben Sie den Fairtrade-Code auf der Verpackung im Max Havelaar-Produktefinder ein und finden Sie heraus, woher Ihr Produkt stammt.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Fairtrade Max Havelaar (nur wenn physisch rückverfolgbar), Bio Suisse oder EU-Ökoverordnung.

Rückverfolgbar bedeutet, dass jeder Produktionsschritt in der Verarbeitung eines Textilprodukts zurückverfolgt werden kann. Alle Arbeitsschritte – vom Spinnen, Weben, Stricken, Färben, Drucken bis hin zur Konfektion – werden erfasst und dort, wo Chemikalien eine Rolle spielen, werden diese auf ihre Unbedenklichkeit kontrolliert.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Textillabel Eco, Made in Green oder bluesign.

Vom Baumwollfeld über die gesamte Verarbeitungskette bis hin zum Hersteller des Endprodukts müssen alle beteiligten Unternehmen kontrolliert worden sein. So entsteht eine geschlossene Gewährleistungskette (Chain of Custody) und damit kann die Rückverfolgbarkeit des Materialflusses sichergestellt werden.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: Bio Cotton oder GOTS.

Logo Rohstoffe Rohstoffe

Der Kaffee in diesem Produkt wurde von Rainforest Alliance-zertifizierten Bäuerinnen und Bauern angebaut. Die Rainforest Alliance steht für nachhaltigen Anbau und bessere Zukunftsaussichten der Bauern, Arbeiter, deren Familien und der Umwelt. Das Rainforest Alliance-Programm ermöglicht Bäuerinnen und Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Natur Sorge zu tragen. Durch das Rainforest Alliance-Programm verbessern die Bauern ihre Ernte, ihr Einkommen und ihre Perspektiven, während sie die Umwelt und die natürlichen Ressourcen der Erde schonen.

Der Tee in diesem Produkt wurde von Rainforest Alliance-zertifizierten Teegärten angebaut. Die Rainforest Alliance steht für nachhaltigen Anbau und bessere Zukunftsaussichten der Bauern, Arbeiter, deren Familien und der Umwelt. Das Rainforest Alliance-Programm ermöglicht Bäuerinnen und Bauern, innovative Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Natur Sorge zu tragen. Durch das Rainforest Alliance-Programm verbessern die Bauern ihre Ernte, ihr Einkommen und ihre Perspektiven, während sie die Umwelt und die natürlichen Ressourcen der Erde schonen.

Die Migros arbeitet zusammen mit der Rainforest Alliance an einem nachhaltigen Kakaoanbau. Die Rainforest Alliance steht für nachhaltigen Anbau und bessere Zukunftsaussichten der Bauern, Arbeiter, deren Familien und der Umwelt. Das Rainforest Alliance-Programm ermöglicht Bäuerinnen und Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Natur Sorge zu tragen. Durch das Rainforest Alliance-Programm verbessern die Bauern ihre Ernte, ihr Einkommen und ihre Perspektiven, während sie die Umwelt und die natürlichen Ressourcen der Erde schonen. 

Migros arbeitet zusammen mit der Rainforest Alliance am nachhaltigen Haselnuss-Anbau. Die Rainforest Alliance steht für nachhaltigen Anbau und bessere Zukunftsaussichten der Bauern, Arbeiter, deren Familien und der Umwelt. Das Rainforest Alliance-Programm ermöglicht Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Natur Sorge zu tragen. Durch das Rainforest Alliance-Programm verbessern die Bauern ihre Ernte, ihr Einkommen und ihre Perspektiven, während sie die Umwelt und die natürlichen Ressourcen der Erde schonen.

Migros gehört zusammen mit dem WWF zu den Gründungsmitgliedern des Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO). Ziel ist die weltweite Verbesserung der Palmölproduktion. Nachhaltiger Anbau gemäss den RSPO-Prinzipien und Kriterien bedeutet, dass für die Plantagen seit 2005 kein Tropenwald mehr brandgerodet worden ist, dass die Gesetze eingehalten werden und gerechte und sichere Arbeitsbedingungen vorherrschen. Das Palmöl, das die Migros-Industrie selber in der Lebensmittelproduktion direkt verarbeitet, beschafft sie bei Lieferanten in der Schweiz. Dabei werden die Produzenten unserer Lieferanten zusätzlich zur RSPO-Zertifizierung von der unabhängigen Organisation The Forest Trust (TFT) regelmässig auf weitere Kriterien überprüft. Diese beinhalten unter anderem keinen Anbau auf Torfböden und das Wassermanagement. Damit gehen wir über die Vorgaben von RSPO hinaus.

Das Farm Sustainability Assessment (FSA) Tool wurde entwickelt, um die Landwirtschaft in der nachhaltigen Entwicklung zu fördern. Das Tool verlangt einen optimalen Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln, Wasser und anderen Ressourcen. Zum Beispiel wird durch gezielte Massnahmen die Bodenfruchtbarkeit gefördert und damit der Düngereinsatz reduziert. Bei dem nach FSA-Grundsätzen angebauten Reis setzen die Reisbauern zum Beispiel neue Methoden im Anbau ein, die weniger Methanausstoss verursachen und somit klimafreundlicher sind als jene im herkömmlichen Reisanbau.

Achten Sie auf diese Auszeichnungen auf den Produkten: FSA (Silber oder Gold).

Weitere zugelassene Standards für diese Auslobung sind:

Rainforest Alliance-zertifizierte Farmen erfüllen die ökologischen, sozialen und ökonomischen Kriterien des Rainforest Alliance-Standards für nachhaltige Landwirtschaft.

Fairtrade Max Havelaar-zertifizierte Säfte der Marke M-Classic. Fairtrade stärkt die Produzenten durch klare soziale und ökologische Standards, durch stabile Preise und Prämien sowie durch Beratung vor Ort.

Als Gründungsmitglied des Sojanetzwerks Schweiz und als Mitglied der internationalen Roundtable on Responsible Soy Association (RTRS) setzt sich die Migros für die Förderung von nachhaltig produziertem Soja ein. Dabei werden unter anderem folgende Kriterien einbezogen: Keine Rodung von Primärwaldflächen und artenreichen Lebensräumen, Anwendung von Methoden der integrierten Produktion mit dem Ziel, die Verwendung von potenziell schädlichen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln zu reduzieren sowie den Boden und das Wasser zu schützen. Zudem werden Arbeitsrechte und traditionelle Landrechte eingehalten. Die Kontrolle der Farmen und des Warenflusses erfolgt durch unabhängige Stellen.

Für die Herstellung von Inhaltsstoffen für Wasch- und Reinigungsmittel werden keine tierischen Fette oder anderen Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs verwendet.

Der Forest Stewardship Council (FSC) ist ein internationaler Zusammenschluss von Umweltorganisationen, Vertretern einheimischer Volksgruppen und Wirtschaftsverbänden. Er setzt sich für eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragbare Waldwirtschaft ein und hat dafür international gültige Regeln erarbeitet. Dazu gehören beispielsweise das Verbot von illegalem Holzeinschlag und von illegaler Abholzung der Wälder, die Erhaltung und Förderung von besonders schützenswerten Wäldern, der Schutz seltener und bedrohter Arten, die Achtung der Rechte indigener Völker, die Sicherung von Arbeitnehmerrechten und das Verbot von Gentechnik. So bleiben die natürlichen Funktionen des Waldes langfristig intakt. Die Einhaltung der Richtlinien wird von unabhängigen Kontrollinstanzen regelmässig überprüft.

Die Terra Suisse-Produkte werden von Schweizer IP-Suisse-Landwirten exklusiv für die Migros produziert. Dabei stehen das Wohlbefinden des Tieres und ein umweltschonender, naturnaher Anbau im Fokus. Getreide, Kartoffeln und Raps werden umweltschonend angebaut, auf die Verwendung von Insektiziden, Wachstumsregulatoren und Fungiziden wird verzichtet. Die Tiere werden in artgerechten Ställen mit Auslauf gehalten. Zudem schaffen IP-SuisseLandwirte Lebensräume für seltene Wildtiere und Pflanzen und fördern so die Biodiversität.

«Aus biologischer Landwirtschaft» weist auf Produkte hin, die nach dem Migros Bio oder dem Migros Bio Cotton-Standard zertifiziert sind.

Bio-Bauern und -Bäuerinnen arbeiten im Einklang mit der Natur. Sie verwenden natürliche Hilfsmittel und tragen Sorge zum fruchtbaren Boden. Bio-Bauern dürfen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger verwenden. Pflanzen werden vor Schädlingen etwa mit Nützlingen wie Marienkäfern geschützt. Die Tiere werden besonders artgerecht gehalten, sie haben regelmässig Auslauf ins Freie und werden mit Bio-Futter ernährt. Die Kontrolle und Zertifizierung wird regelmässig von unabhängiger Stelle durchgeführt.

Migros Bio Cotton

Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau hinterlässt auf der Haut ein gutes Gefühl und in der Umwelt keine negativen Spuren. Die Felder werden mit natürlichen Mitteln bewirtschaftet. Für die ökogerechte Verarbeitung der Migros Bio Cotton-Textilien gelten zudem die strengen Eco-Richtlinien der Migros. So bleiben die Menschen in der Textilproduktion gesund und die Umwelt und das Grundwasser sauber.

Logo Projekte in Umstellung Projekte in Umstellung

Dieses Nachhaltigkeitsprojekt ist noch nicht am Ziel, wir haben jedoch Aktionspläne definiert und die Umsetzung gestartet. Es werden mithilfe unabhängiger Beratung kontinuierlich Verbesserungen der landwirtschaftlichen Praxis erarbeitet und durchgeführt. Auf diese Weise sichern wir massgeschneiderte Optimierungsprozesse, die für jeden Betrieb die wichtigsten Nachhaltigkeitsziele definieren. Gemeinsam mit Produzenten und Verarbeitern erreichen wir so kontinuierlich die grösstmöglichen Effekte hin zur Ökologisierung von Anbausystemen.

Expertinnen und Experten in den Bereichen Wasser, Pflanzenschutz und Biodiversität arbeiten zusammen, um hohe Standards in einem vorgegebenen Zeitraum zu erfüllen. In einem ersten Schritt wird beispielsweise evaluiert, wie mehr Biodiversität auf dem Betrieb erreicht werden kann, um Habitate für Nützlinge zu schaffen. Wir überwachen die Fortschritte unserer Partner mit externen Kontrollstellen und stellen sicher, dass periodisch Fortschritte erzielt werden.

Dieses Nachhaltigkeitsprojekt ist noch nicht am Ziel, wir haben jedoch Aktionspläne definiert und die Umsetzung gestartet. Es werden mithilfe unabhängiger Beratung kontinuierlich Verbesserungen der landwirtschaftlichen Praxis erarbeitet und durchgeführt. Auf diese Weise sichern wir massgeschneiderte Optimierungsprozesse, die für jeden Betrieb die wichtigsten Nachhaltigkeitsziele definieren. Gemeinsam mit Produzenten und Verarbeitern erreichen wir so kontinuierlich die grösstmöglichen Effekte hin zur Ökologisierung von Anbausystemen.

Expertinnen und Experten in den Bereichen Wasser, Pflanzenschutz und Biodiversität arbeiten zusammen, um hohe Standards in einem vorgegebenen Zeitraum zu erfüllen. In einem ersten Schritt wird beispielsweise evaluiert, wie mehr Biodiversität auf dem Betrieb erreicht werden kann, um Habitate für Nützlinge zu schaffen. Wir überwachen die Fortschritte unserer Partner mit externen Kontrollstellen und stellen sicher, dass periodisch Fortschritte erzielt werden.

Pole-Line.jpg Nachhaltige Fischfang-Methode

Die sogenannte Angelruten-Fischerei ist eine traditionelle und nachhaltige Fischfangmethode. Die Thunfische werden durch kleine Köderfische angelockt, die neben dem Boot ins Wasser gelassen werden. Dies geschieht in Verbindung mit dem Sprühen von Wasser auf die Oberfläche, um die Illusion eines grossen Schwarms von Köderfischen zu erzeugen, was den Jagdinstinkt der Thunfische schürt. Die Leine ist nicht mit einem Widerhaken, sondern mit einem einfachen Haken ausgerüstet, der es erlaubt, den Fisch so schnell wie möglich vom Haken zu lösen.

Pro Boot stehen bis zu 20 Fischer mit einer zwei bis drei Meter langen Angelrute nebeneinander und können mit dieser Methode einen Thunfisch nach dem anderen aus dem Meer ziehen. Diese Fischfangmethode vermeidet Beifang von Schildkröten, Haien und Delphinen, generiert für die Fischer gute Einkommen und schafft zudem Arbeitsplätze.

Logo Verpackung Verpackung

Verpackungen müssen viele Funktionen erfüllen und gleichzeitig möglichst umweltfreundlich sein. Getreu dem Motto «vermeiden – vermindern – verwerten» optimiert die Migros ihre Verpackungen laufend: Wir setzen weniger Material ein, nutzen rezyklierte Rohstoffe oder wählen einen umweltfreundlicheren Verpackungstyp (z. B. Beutel statt Dosen). Oder wir setzen umweltfreundliche Materialien ein (z. B. Papier und Karton statt Plastik, wo dies ökologisch sinnvoll ist).

Weitere Informationen zu ökologischen Verpackungen bei der Migros finden Sie hier:

Plastik & Verpackungen

Plastikfreies Bio-Obst & -Gemüse

 

tierwohl-1.jpg Tierwohl Rind/Schwein/Kalb

Bei der Auslaufhaltung handelt es sich um eine Haltungsform, bei denen die Tiere im Stall verschiedene Flächen zur Verfügung haben: eingestreute Liegeflächen zum Liegen, Fressplätze zum Fressen und vor allem einen Auslauf, wo die Tiere in einem Laufhof an die frische Luft können. Die Sonne und die frische Luft sind gut für die Gesundheit der Tiere.

Die Auslaufhaltung basiert auf den beiden Tierwohlprogrammen des Bundes, BTS und RAUS: BTS steht für besonders tierfreundliche Stallhaltung und RAUS steht für regelmässigen Auslauf ins Freie.

Bei der Weidehaltung können die Tiere während der Vegetationszeit (Frühling bis Herbst) regelmässig auf die Weide. Beim Weidebeef mindestens acht Stunden pro Tag. Auf der Weide können sich die Rinder von frischem Gras und schmackhaften Kräutern ernähren. Im Winter werden die Rinder in tierfreundlichen Haltungen mit Auslauf in einem Laufhof gehalten. Auch dann werden sie mit Heu und Silo gefüttert, nicht aber mit Soja.

Die Migros ist Pionierin in Sachen Tierwohl. Viele unserer Tierprodukte, vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch, stammen aus Eigenproduktion in der Schweiz. Die Migros setzt sich dafür ein, dass dieselben hohen Standards der Schweizer Tierhaltung auch für ihre Produzenten im Ausland gelten. Diese Massnahmen umfassen Optimierungen hinsichtlich Tierhaltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung. Das Programm wird von der unabhängigen Pro Cert-Stelle kontrolliert.

tierwohl-1.jpg Tierwohl Geflügel

Die «Besonders tierfreundliche Stallhaltung» (BTS) – aus dem auch unsere Optigal-Poulets stammen – wurde vom Bund zusammen mit Fachleuten und Tierärzten entwickelt. Die Haltungsform stellt höhere Anforderungen ans Tierwohl als die Schweizer Gesetzgebung. Die Tiere erhalten mehr Platz, erhöhte Plattformen zum Ausruhen und genügend frische Luft dank eines eigenen Wintergartens (Aussenklimabereich).

Freilandhennen und -hähne haben – sobald sie alt genug sind – Zugang zu einer Weide. Darauf können sie scharren und nach Insekten picken. Die Nacht verbringen die Tiere in geschützten Ställen. Oft sind dies sehr kleine mobile Ställe, die die Weide periodisch wechseln. Erfahren Sie mehr über unsere Eier aus Freilandhaltung.

Die Migros ist Pionierin in Sachen Tierwohl. Viele unserer Tierprodukte, vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch, stammen aus Eigenproduktion in der Schweiz. Die Migros setzt sich dafür ein, dass dieselben hohen Standards der Schweizer Tierhaltung auch für unsere Produzenten im Ausland gelten. Diese Massnahmen umfassen Optimierungen hinsichtlich Tierhaltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung. Das Programm wird von der unabhängigen Pro Cert-Stelle kontrolliert.

tierwohl-1.jpg Tierwohl Legehennen

Die Migros ist Pionierin in Sachen Tierwohl. Die Migros setzt sich dafür ein, dass dieselben hohen Standards der Schweizer Tierhaltung auch für unsere Produzenten im Ausland gelten. Diese Massnahmen umfassen Optimierungen hinsichtlich Tierhaltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung.

Bei den Eiern arbeiten wir deshalb mit der Organisation KAT zusammen. KAT steht für Kontrollierte Alternative Haltungsform und beinhaltet neben der Haltungsform Freiland auch Aspekte wie das Verbot des Schnabelkürzens und ist damit vergleichbar mit der Schweizer Tierschutzgesetzgebung.
Die Freiland-Eiproduktion wird damit entlang der gesamten Wertschöpfungskette durch eine unabhängige Kontrollstelle überprüft.

Gilt für: KAT (Import)

 

Schweizer Legehennen, die für die Migros Eier legen, werden besonders tierfreundlich gehalten. Neben den Anforderungen der Schweizer Gesetzgebung geht die Migros-Freilandhaltung gar über die üblichen Freilandvorgaben hinaus. 

Freilandhaltung bedeutet, dass die Hennen bei geeignetem Wetter spätestens ab der 23. Alterswoche von 12 bis 17 Uhr Zugang zu einer Weide haben müssen. Die zusätzlichen Migros-Anforderungen schreiben beispielsweise vor, wie die Weide mit Büschen oder Sonnensegel strukturiert sein muss, damit die Hennen Schutz vor der Sonne und vor Raubvögeln finden.

Auf folgender Internetseite können Sie das Ei bis zum Bauernhof zurückverfolgen: Eier Herkunft

 

Jedes Jahr werden in der Schweiz 3 Millionen männliche Küken im Rahmen der Eiererzeugung getötet. Der Grund dafür ist, dass es heute nahezu ausschliesslich sehr spezialisierte und hochleistende Geflügelrassen gibt: Legehennen legen rund 300 Eier pro Jahr, wachsen dafür sehr verhalten. Die Brüder der Legehennen sind für die Eierproduktion ungeeignet und für die Fleischerzeugung schlecht geeignet, weshalb sie mehrheitlich unmittelbar nach dem Schlüpfen getötet werden. Diese weltweit gängige Praxis stellt unsere Gesellschaft vor ein ethisches Problem, das gelöst werden muss.

Beim SELEGGT-Verfahren, der Geschlechtsbestimmung im Ei, können nun Eier angeboten werden, ohne männliche Küken zu töten. Die männlichen Bruteier werden aussortiert und können z. B. zu Futtermittel weiterverarbeitet werden. So schlüpfen nach 21 Tagen nur noch weibliche Küken, die dann als Legehennen Eier legen. Diese Eier werden als Respeggt-Eier im Sortiment angeboten. Die Nutzung einer Blockchaintechnologie stellt sicher, dass jedes Respeggt-Ei lückenlos in der ganzen Lieferkette rückverfolgt werden kann und das Respeggt-Versprechen eingehalten wird. Die Einführung von Eiern ohne Kükentöten im Migros-Sortiment erfolgt schrittweise. Weitere Informationen finden Sie unter www.respeggt.com

 

tierwohl-1.jpg Tierwohl Milchkühe

Die Migros ist Pionierin in Sachen Tierwohl. Viele unserer Tierprodukte, vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch, stammen aus Eigenproduktion in der Schweiz. Die Migros setzt sich dafür ein, dass dieselben hohen Standards der Schweizer Tierhaltung auch für unsere Produzenten im Ausland gelten. Diese Massnahmen umfassen Optimierungen hinsichtlich Tierhaltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung. Das Programm wird von der unabhängigen Pro Cert-Stelle kontrolliert.

Die Produzenten der nachhaltigen Milch der Migros fördern das Tierwohl, indem sie ihre Kühe besonders tierfreundlich halten. Dabei befolgen sie mindestens eines der beiden Tierwohlprogramme des Bundes (BTS und RAUS). Diese wurden zusammen mit Fachleuten und Tierärzten entwickelt und stellen höhere Anforderungen an das Tierwohl als die Schweizer Gesetzgebung.

Der «Regelmässige Auslauf im Freien» (RAUS) gewährt den Tieren während der Vegetationszeit regelmässigen Weidegang. Die «Besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS)» ermöglicht den Tieren Bewegungsfreiheit und bequeme Liegeflächen im Stall.

Die Bauern, welche die Terra Suisse-Wiesenmilch produzieren, fördern das Tierwohl, indem sie ihre Kühe besonders tierfreundlich halten. Dabei befolgen sie mindestens das RAUS-Programm des Bundes. RAUS bedeutet «Regelmässiger Auslauf im Freien» und gewährt den Tieren während der Vegetationszeit regelmässigen Weidegang. Falls das Wetter den Weidegang nicht zulässt, können die Tiere in einem Laufhof an die frische Luft. Das Programm wurde zusammen mit Fachleuten und Tierärzten entwickelt und stellt höhere Anforderungen an das Tierwohl als die Schweizer Gesetzgebung.

Fisch.jpg Tierwohl Fisch

Fische und Meeresfrüchte mit dem Migros Bio-Gütesiegel stammen aus naturnaher, nachhaltiger Zucht. Sie wachsen unter artgerechten Bedingungen in grosszügig bemessenen Süss- oder Salzwasserbecken bei niedrigen Besatzdichten heran. Die Züchterinnen und Züchter verwenden zertifiziertes Bio-Futter und erfüllen strenge Auflagen beim Einsatz von Arzneien. Bio-Züchter verzichten auf Gentechnik, chemische Zusätze, Wachstumsförderer und Hormone.

Aquaculture Stewardship Council (ASC)-zertifizierte Zuchten müssen nach den hohen ASC-Standards arbeiten, um die Erhaltung der natürlichen Umwelt, der Artenvielfalt und der Wasserressourcen sicherzustellen. Um festzustellen, ob eine Zucht die Vorgaben erfüllt, führt eine Zertifizierungsstelle eine Prüfung durch. Sie analysiert, ob der ASC-Standard in den folgenden Bereichen der Aquakultur eingehalten wird: Erhaltung der natürlichen Umwelt und der Biodiversität, Erhaltung der Artenvielfalt und der Wildpopulationen (z. B. Verhinderung von Fluchten, die eine Gefahr für Wildfische darstellen könnten) und verantwortungsbewusste Beschaffung und Verwendung von Tierfutter und anderen Ressourcen.

Fische und Meeresfrüchte mit dem MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) stammen aus nachhaltiger Fischerei, die Beifang vermeidet, den Meeresboden schont und dafür sorgt, dass die Fischbestände Zeit haben, sich zu erholen und zu vermehren. Dadurch bleiben die Artenvielfalt und das Ökosystem erhalten. Das MSC-Label lobt nur Fische und Meeresfrüchte aus, die zum Zeitpunkt der Zertifizierung gemäss international anerkannten Referenzwerten nicht überfischt oder stark dezimiert sind. Verkleinern sich die Bestände, ohne dass Gegenmassnahmen ergriffen werden, verlieren die Fische und Meeresfrüchte das MSC-Gütesiegel.

Weiterführende Themen