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Migros - Ein M besser

Nachhaltig sein:

Wir reden nicht nur drüber, wir machen es. Mehr erfahren!

Nur noch Freilandeier

Für uns das Gelbe vom Ei

Sich auf der Weide bewegen und scharren bedeutet für Hühner mehr Lebensqualität. Aus diesem Grund führt die Migros als erste Schweizer Detailhändlerin nur noch Frischeier aus Freilandhaltung.

Vom Stall ins Migros-Regal

Freilandeier, Respeggt und Demeter: In unserem Sortiment finden Sie eine ganze Palette an Eiern von glücklichen Hühnern!

Nachhaltige Produkte
100%

100% der Migros-Hühnereier sind aus Freilandhaltung.

In der Migros gibt es ausnahmslos Hühnereier aus Freilandhaltung – von bio bis M-Budget.

Nachhaltige Produkte
3 Mio.

3 Mio. männliche Küken werden in der Schweiz jährlich getötet. Das muss nicht sein.

Seit November 2020 führen wir schrittweise Respeggt-Eier in unseren Filialen ein. Diese Eier garantieren, dass keine lebenden Hühner getötet werden, da männliche Küken schon im Ei bestimmt und aussortiert wurden.

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50 : 50

ist das Verhältnis von männlich zu weiblich bei der Demeter-Haltung.

Demeter Schweiz produziert nach «Hahn im Glück»-Richtlinien. Das heisst, hier gibt es wie bei den Respeggt-Eiern kein Kükentöten, denn sowohl weibliche als auch männliche Küken werden grossgezogen.

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20

Jahre ist es her, dass wir Eier aus Käfighaltung aus dem Sortiment verbannten.

Einmal Pionierin, immer Pionierin: Nicht erst durch die Umstellung auf 100% Freilandeier in unserem Sortiment nimmt die Migros eine Pionierrolle ein, wenn es darum geht, die Lebensqualität von Tieren zu erhöhen.

Es gibt auch bei den Hühnern unterschiedliche Charaktere: Stallhocker genauso wie neugierige Wiesengänger.

Patrick Wüst, Jungbauer von 9900 Freilandhühnern in Kloten, ZH

Ei(n)blick in den Hühnerstall

Drinnen wie draussen kann sich jedes Huhn frei bewegen und hat Platz zum Ruhen, Flattern, Picken und Scharren.

Kein Ei wie das andere

Bei der Eierproduktion gibt es ein ungelöstes Problem: Hähne legen keine Eier und werden deshalb meist nach der Geburt getötet. Demeter und Respeggt haben zwei unterschiedliche Lösungen und beide gibt es in der Migros. Welche das sind, erfahren Sie im Podcast «Chrut und Rüebli».

Keine Kompromisse – zum Wohl der Tiere

Die Migros zählt im Bereich der verantwortungsvollen Tierproduktion zu den besten Detailhändlerinnen der Welt. Aufgrund ihrer vorbildlichen Leistungen erzielte sie in den letzten Jahren Spitzenplätze im sogenannten Business Benchmark on Farm Animal Welfare (BBFAW). 

Unseren Beitrag für mehr Tierwohl erzielen wir durch hohe Anforderungen an unsere Lieferanten. Wenn immer möglich wird bei Fleisch, Milchprodukten und Eiern auf Schweizer Herkunft geachtet. Mit eigenen Labels wie TerraSuisse und Migros-Bio demonstrieren wir unsere hohen Ansprüche und machen es Ihnen leicht, sich durch Ihren Einkauf ebenso für das Wohl der Tiere einzusetzen.

Nur noch Freilandeier

Die Umstellung auf 100% Freilandeier erfolgte bis November 2020 etappenweise nach Genossenschaft. Auch die Eier, die importiert werden, wurden bis Ende 2020 auf Freilandhaltung umgestellt. Dies gilt für die frischen und gekochten Hühnereier, die wir verkaufen. Bei vielen verarbeiteten Produkten mit Eiern, zum Beispiel in der Mayonnaise und bei den Eierteigwaren, wurde ebenfalls auf Freilandhaltung umgestellt.

Eine Gruppe Hühner sonnt sich im Freiland

Freilandhaltung: ideal für Hühner

Die Hühner leben im Stall und im Wintergarten – einem gedeckten und geschützten Aussenklimabereich. Entscheidend für die Freilandhaltung ist jedoch der Zugang zum Freien. Draussen können die Hühner wie im natürlichen Lebensraum nach Würmern und Kleintieren suchen, picken und scharren und so ihr angeborenes Futtersuch-Verhalten noch besser ausleben. Zudem sorgt die Weide für zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten und Abwechslung. Die Migros gibt all ihren Freilandbetrieben vor, wie die Weide mit Unterstandmöglichkeiten zu gestalten ist und geht damit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Eier ohne Kükentöten

Jedes Jahr werden in der Schweiz ca. 3 Millionen männliche Küken im Rahmen der Eiererzeugung getötet. Dies geschieht, weil die männlichen Tiere keine Eier legen und für die Pouletmast eine andere Hühnerrasse genutzt wird.

Für die Mast sind es Rassen, die sehr schnell und extrem effizient Fleisch ansetzen können. Für die Eierproduktion sind es Rassen, deren weibliche Tiere eine sehr hohe Legeleistung haben. Die männlichen Tiere der Legerassen hingegen können weder Eier legen noch schnell genug Fleisch ansetzen. Sie brauchen viel mehr Futter für das gleiche Gewicht. Es ist im grossen Stil deshalb weder aus wirtschaftlichen noch ökologischen Gründen sinnvoll, die Männchen der Legerassen zu mästen. Deshalb werden die Küken nach dem Schlüpfen getötet.

Das ist ein Problem, das die Migros schon länger beschäftigt. Jetzt gibt es zwei Lösungen dafür: Eier von Respeggt und von Demeter.

Respeggt-Eier sind Eier, welche von Legehennen stammen, die noch im Ei die Geschlechtsbestimmung durchliefen. So kann vermieden werden, dass männliche Küken ausgebrütet und diese später getötet werden. Weiterführende Informationen finden Sie hier: https://respeggt.com/de/

Die Migros will gegen das Kükentöten vorgehen. Die Forschung wurde deshalb seit Jahren aktiv verfolgt. Es freut uns, dass die Migros nun erste Respeggt-Eier im Sortiment anbieten kann.

Ab November 2020 in den grösseren Filialen der Genossenschaften Zürich und Genf. Ab Juni 2021 dann auch in allen übrigen Migros-Genossenschaften.

Die Hühner werden als Schweizer Freilandhühner gehalten. Geboren wurden diese Hühner in Holland, da dort die Geschlechtsbestimmung vorgenommen wird. Die Küken gelangen anschliessend ein Tag nach dem Schlüpfen in die Schweiz.

Die Anlagen zur Geschlechtsbestimmung im Brutei sind aktuell nicht in grosser Zahl verfügbar und es erfolgen auch immer wieder technische Weiterentwicklungen, sodass noch keine solche Anlage in der Schweiz verfügbar ist. Mittel- bis langfristig ist das jedoch das Ziel.

Das Verfahren für die Geschlechtsbestimmung ist aufwendig und teuer. Zudem müssen männliche Tiere (die Methode hat eine Treffergenauigkeit von ca. 95%), die schlüpfen, gemästet werden. Die Kosten des Mästens übersteigen den Ertrag der Fleischverwertung.

Die Produktionskosten in der Schweiz sind höher als im Ausland. Das hängt hauptsächlich mit der Betriebsgrösse und den Futterkosten zusammen. In der Schweiz sind die Betriebe viel kleiner und nach oben begrenzt. Das Futter macht ca. 45% der Gesamtkosten der Eierherstellung aus. In der Schweiz sind die Futterkosten ca. 2,5-mal so hoch wie im Ausland, da viel inländisches Getreide verfüttert wird und hohe Grenzabgaben beim Import von Futtermitteln bestehen.

Die Bio-Branche akzeptiert bis heute keine Methoden, bei welchen eine Geschlechtsselektion vorgenommen wird. Man strebt in diesem Bereich die Bruderhahnmast oder die Produktion von Eiern mit Zweinutzungshühnern an.

Bei Demeter werden die männlichen Küken aufgezogen, gemästet und kommen als Poulets in die Läden. Mehr zu Demeter erfahren Sie hier: https://demeter.ch/demeter-produkte-2/eier/.

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