Ob knackige Äpfel oder süße Birnen – Bio-Obst wird immer beliebter. Kein Wunder: Die Früchte stehen für höchste Qualität und natürlichen Anbau.
Bio-Obstbauern und -bäuerinnen arbeiten im Einklang mit der Natur. Sie verzichten auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, um ihre Ernte vor Insekten, Pilzen oder Unkraut zu schützen. Pflanzenkrankheiten und Schädlinge werden im Bio-Obstbau durch optimale Standortwahl, Nützlinge wie Schlupfwespen und durch die Züchtung von krankheitsresistenten Sorten vermieden.
So umweltschonend die Alternativen auch sein mögen, haben sie doch einen Nachteil: Sie bringen ein gewisses Ertragsrisiko mit sich. Deshalb geht es auch im Ökolandbau nicht ganz ohne Pflanzenschutzmittel. Zum Einsatz kommen dann Mittel pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs. Ein bewährtes Mittel gegen Schorfflecken ist beispielsweise Tonerde.
Langfristiges Ziel ist aber eine komplett pestizidfreie Produktion. An dieser Stelle ist die Forschung gefragt.
Wir setzen uns für die Reduzierung des Pestizideinsatzes ein und testen zusammen mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) neue Wege. In einem Freiluft-Labor erproben wir, wie wir mit digitalen Techniken, intelligenter Bedachung und neuen Bauformen Schädlingsbefall vermeiden können.