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Migros - Ein M besser

Grünes Licht für Regal-Preisauszeichnung - 28.04.2009 Grünes Licht für Regal-Preisauszeichnung

Zürich - Die Migros-Delegierten genehmigen das Projekt der Preisbeschriftung am Verkaufsregal und beauftragen die Generaldirektion MGB mit der Umsetzung in den kommenden zwei Jahren. Die Delegierten haben an ihrer ordentlichen Versammlung vom Samstag, 28. März 2009, mit grossem Mehr (84 Ja, 10 Nein, 7 Enthaltungen) dem entsprechenden Antrag der Verwaltung MGB zugestimmt. Die Migros ist die einzige Detailhändlerin in Europa, die noch die Preisanschrift auf dem Produkt kennt.

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Umfragen bei Migros-Kundinnen und -Kunden haben ergeben, dass die Preisanschrift am Produkt zwar geschätzt wird, bei der Regal-Preisanschrift aber die Kunden-Vorteile überwiegen. Denn die aktuellen Preise sind, ohne jedes einzelne Produkt in die Hand nehmen zu müssen, schneller les- und vergleichbar und die Sortimente werden übersichtlicher. Zudem stimmt der Preis am Regal mit dem Preis überein, der an der Kasse bezahlt werden muss. Dies war durch die unzähligen Preisabschläge in der Vergangenheit nicht immer der Fall und verunsicherte die Kundschaft zusehends. "Spontan war ich immer für die Preisanschrift auf dem Produkt. Seit ich mich jedoch vertieft mit dem Thema auseinandergesetzt habe, ist für mich klar, dass die Vorteile für die Konsumentinnen und Konsumenten überwiegen. Ganz abgesehen davon, dass die Migros dadurch die Kosten senken und das gesparte Geld wieder in tiefere Preise investieren kann. Auch ist es ein ökologischer Unsinn, wenn wegen veralteten Preisen auf dem Produkt, Verpackungen vernichtet werden müssen", begründet Ursula Nold, Präsidentin der Delegiertenversammlung, den Entscheid.

Unabhängig vom Entscheid der Delegierten und der Entwicklung des Projektes, wird es vor allem im Non-Food-Sortiment (Textilien, Spielwaren etc.) und im Frischesortiment (Gewichtsware) auch in Zukunft Preisbeschriftungen an den einzelnen Produkten geben.

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