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Migros - Ein M besser

Migros setzt auf Schweizer Getreide aus naturnahem Anbau - 23.07.2010 Migros setzt auf Schweizer Getreide aus naturnahem Anbau

Zürich - Die Migros kauft ab der nächsten Ernte im 2011 rund einen Drittel mehr IP-Suisse-Getreide als bisher ein. Damit stärkt sie den Agrarstandort Schweiz und setzt sich für die Biodiversität ein. Denn die IP-Suisse-Getreide-Produzenten leisten einen Beitrag zur Erhaltung der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt.

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Die Migros, IP-Suisse und die Schweizerische Vogelwarte Sempach stehen gemeinsam hinter dem Label TerraSuisse. Die Migros ist die grösste Abnehmerin von IP-Suisse-Getreide. Ab der nächsten Ernte im 2011 will sie rund einen Drittel mehr Brotweizen beziehen als bisher, nämlich insgesamt 90'000 Tonnen. Das Getreide wird von der M-Industrie Jowa zu Broten und Backwaren verarbeitet sowie in der Migros als Mehl verkauft. "Wir sind stolz darauf, dass die Migros unsere Leistung anerkennt und nun eine noch grössere Menge an Weizen aus naturnahem Anbau bestellt", erklärt Res Stalder, Präsident der IP-Suisse.

Das IP-Getreide kommt bei den Broten und Backwaren mit dem Label TerraSuisse zum Einsatz. Zusätzlich wird das Mehl auch für andere Produkte der Jowa benutzt, mit Ausnahme von M-Budget-, Migros Bio- und Spezialbroten. "Wir setzen bei unserer Produktion klar auf qualitativ hochwertige Rohstoffe aus der Schweiz", erklärt Marcel Bühlmann, Unternehmensleiter der Jowa.

Hansueli Siber, Leiter Frische MGB, sieht in dem Schritt vor allem eine Stärkung des Labels TerraSuisse. "Die Produzenten für TerraSuisse bekennen sich zu einer naturnahen Landwirtschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität in der Schweiz. Dieses Engagement schätzen unsere Kundinnen und Kunden", sagt er.

Die Produzenten für TerraSuisse halten sich an die Richtlinien der IP-Suisse. So verzichten sie im Getreidebau vollständig auf Fungizide und Insektizide. Ausserdem schaffen sie Lebensräume für seltene Pflanzen und Wildtiere. Sie lassen zum Beispiel extra Lücken im Getreidefeld, in denen Feldlerchen nisten können. Oder sie legen Ökoflächen wie Brachen und Steinhaufen an, von denen Kornblumen, Insekten und Eidechsen profitieren – um nur einige der zahlreichen Biodiversitäts-Massnahmen zu nennen.

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