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Migros - Ein M besser

Migipedia wirft Wellen - 19.05.2011 Migipedia wirft Wellen

Zürich - Fast ein Jahr ist es her, seit Migros ihre Kunden-Plattform Migipedia lancierte. Seitdem hat die Migros zehntausende Kommentare mit Lob, Kritik, Wünschen und Verbesserungsvorschlägen erhalten. Am lautesten war während dieser Zeit der Ruf nach den M-Budget Wave Chips, die 2009 aus den Migros-Regalen verschwunden waren. Über 300 Kommentare löste dies auf Migipedia aus. Und diese wurden erhört. Ab 19. Mai stehen die begehrten Chips wieder in allen Filialen. Die Packung (150 g) gibt es für CHF 2.40. Auch Vanilla Coke, das von 35‘000 Facebook-Fans gewünscht wurde, ist seit gestern neu im Sortiment. Die Migros realisiert im Laufe des Jahres weitere Produkte, die Kunden gewünscht und entwickelt haben.

M-Budget Paprika Wave Chips und Vanilla Coke

M-Budget Paprika Wave Chips und Vanilla Coke

«Bitte gibt uns die geriffelten zurück. Das waren die besten Chips aller Zeiten.» schreibt eine enttäuschte Migipedia-Userin. Als die M-Budget Wave Chips aus den Migros-Regalen verschwanden, war der Aufschrei bei den Migros-Kunden gross. Auf Migipedia machten sie ihrer Enttäuschung Luft und auch in einer Facebook-Gruppe forderten sie ihre heissgeliebten Chips zurück. Die gute Nachricht für alle Chips-Knabberer: Am 19. Mai haben sie ihr Comeback.

«Seit wir vor knapp einem Jahr die Kunden-Plattform Migipedia lancierten, hatten wir ein erklärtes Ziel: auf unsere Kunden zu hören und ihre Wünsche wenn immer möglich umzusetzen. Wir können auf einige Erfolge zurückblicken, wie den Ice Tea in der PET-Flasche. Gespannt sind wir, wie weitere "Kundenprodukte", zum Beispiel das aktuell laufende Konfitüren-Projekt, ankommen werden.» erklärt Markus Gisiger, Leiter Marketing Food.

Was Kunden wollen
Auch Vanilla-Coke-Fans dürfen sich freuen: Der Wunsch nach dem Süssgetränk erhielt von der Community beim letztjährigen Migipedia-Ideen-Wettbewerb die meisten Stimmen. Und der Facebook-Fanseite «Wir wollen Vanilla Coke zurück!!» sind bereits 34‘400 Fans beigetreten. Auch diesem Ruf ist Migros gefolgt und führt das Getränk seit dem 18. Mai in den grössten Migros-Filialen. Die 250 ml Dose gibt es für 95 Rappen.

Als weiteres Highlight kommt das Migros Monopoly «Migrospoly», der Jury-Sieger beim Migipedia-Ideen-Wettbewerb, voraussichtlich im Herbst auf den Markt. Weitere Produkte folgen in den nächsten Monaten.

Produkte von Kunden entwickelt
Anfang September kommen mit «Erdbeermund» und «Herbstsünde» zwei neue Konfitüren in die Migros-Regale, die von der Idee bis zur Entscheidung mit Migros-Kunden entwickelt wurden. Damit geht die grösste Schweizer Detailhändlerin den Weg konsequent weiter, den sie mit ihrer Social-Media-Präsenz auf Migipedia, Facebook und Twitter eingeschlagen hat. Jedes zusammen mit Kunden entwickelte Produkt wird mit dem Button «Von Kunden entwickelt!» versehen. Bis Ende Jahr wird die Migros mit ihren Kunden noch weitere neue Produktideen suchen.

«Vorher war es besser»
Wichtig ist der Migros auch, bestehende Produkte laufend zu optimieren und die Meinung der Kunden bezüglich den Anpassungen zu hören. So wurde beispielsweise die Anpassung beim M-Budget Haushaltpapier bei der Migros-Community nicht als positiv empfunden und führte auf Migipedia zu entsprechenden Rückmeldungen. Diese werden nun beherzigt und das M-Budget Haushaltpapier wird im Verlaufe des Monats Juni wieder in der alten Qualität in den Migros-Regalen zu finden sein.

Migipedia – Migros geht neue Wege
Auf www.migipedia.ch können Migros-Kunden seit Juni 2010 zu vorläufig 6'000 Produkten ihre Meinung sagen, Wünsche äussern oder Fragen stellen. Die Website läuft momentan als Beta-Version und wird laufend weiterentwickelt. Migipedia wurde 2011 als beste Schweizer Webseite (Best of Swiss Web) ausgezeichnet.

Der Dialog mit dem Kunden gehört zu den Ursprüngen der Migros. Ganz zu Beginn der Erfolgsgeschichte Migros fuhr Gottlieb Duttweiler mit seinen Lastwagen zu den Kunden. Duttweiler wollte eine Brücke vom Produzenten zu den Konsumenten schlagen. Heute betreibt die Migros keine Verkaufs-Lastwagen mehr, dafür setzt sie auf den Dialog im Internet. Mit Migipedia wird die Brücke nun virtuell geschlagen.

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