Navigation

Migros - Ein M besser

Migros fördert nachhaltigeren Baumwollanbau - 06.02.2012 Migros fördert nachhaltigeren Baumwollanbau

Zürich - Die Migros ist Gründungsmitglied der Better Cotton Initiative (BCI), gemeinsam mit dem WWF und weiteren Unternehmen und Organisationen. Die Initiative setzt sich für einen umweltschonenden Baumwollanbau ein. Als erste Detailhändlerin in der Schweiz lässt die Migros BCI-Baumwolle für ihr Sortiment verarbeiten. Zusätzlich engagiert sie sich bei einem konkreten Projekt im indischen Gujarat.

Baumwolle

Baumwolle

Baumwolle ist ein sensibles Produkt, weil die Pflanze viel Wasser benötigt und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Regel beträchtlich ist. Die landwirtschaftlichen Anbaumethoden haben aber grosse Fortschritte gemacht: Moderne Bewässerungssysteme reduzieren den Bedarf an Wasser, zusätzlich existieren schonende Mittel, um die Pflanzen zu schützen. Solche Möglichkeiten will die Better Cotton Initiative den Bäuerinnen und Bauern nahe bringen. Denn der schonende Umgang mit Wasser und Pestiziden ist nicht nur gut für die Böden und die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit der Landarbeiter und ihrer Familien. Ausserdem kann der Anbau durch die Verbesserungen profitabler werden.

Die Migros trägt die Initiative seit 2009 mit. Als erste Detailhändlerin in der Schweiz lässt sie nun eine gewisse Menge an BCI-Baumwolle für ihr Sortiment verarbeiten. Die entsprechenden Textilien sind ab Herbst 2012 in den Filialen erhältlich, werden aber nicht speziell gekennzeichnet. Ziel ist, Schritt für Schritt den konventionellen Anbau zu verbessern. Es geht nicht darum, ein neues Label zu schaffen. „Dass die Migros Better-Cotton-Baumwolle verwendet, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Denn davon profitieren die Umwelt und die lokalen Bauern“, sagt Walter Wagner vom WWF Schweiz.

Zusätzlich engagiert sich die Migros gemeinsam mit einem ihrer indischen Lieferanten in einem konkreten Projekt in der Region Gujarat in Westindien. Damit schlägt sie eine Brücke direkt zu den Produzenten. 350 Kleinbauern werden in Themen wie dem Umgang mit Boden, Wasser und Pestiziden sowie zu Arbeitsbedingungen geschult und bei der Umsetzung der Massnahmen begleitet. Die erste Ernte aus diesem Projekt wird noch dieses Jahr erwartet. Insgesamt soll vor Ort Better-Cotton-Baumwolle für rund 2,3 Millionen Kleidungsstücke entstehen.