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Migros - Ein M besser

Migros setzt auf Schweizer Fleisch und bessere Haltungsbedingungen von Tieren im Ausland - 02.08.2013 Migros setzt auf Schweizer Fleisch und bessere Haltungsbedingungen von Tieren im Ausland

Zürich - Mit dem Nachhaltigkeitsprogramm Generation M setzt sich die Migros ehrgeizige Ziele. Nun lanciert sie fünf neue Versprechen, zwei davon drehen sich um die artgerechte Haltung von Tieren, das sogenannte Tierwohl. Die Migros-Gastronomie verpflichtet sich, ab 2015 ausschliesslich Schweizer Rind-, Kalb-, Schweine- und Pouletfleisch zu verkaufen. Bis 2020 will die Migros sicherstellen, dass bei tierischen Produkten aus dem Ausland die hohen Schweizer Tierwohl-Standards erfüllt werden.

Huhn

Huhn

Mit fünf neuen Versprechen baut die Migros ihr Engagement für Gesundheit, Konsum, Mitarbeitende, Umwelt und Gesellschaft aus. Zwei davon betreffen die Tierhaltung in der Schweiz und im Ausland:

«Wir versprechen Joshua, dass die Migros-Restaurants und Migros-Take-Aways ab 2015 nur noch Rind-, Kalb-, Schweine- und Pouletfleisch aus der Schweiz anbieten.»
Chicken Nuggets aus der Schweiz sind die Zukunft. Die Migros-Restaurants und Take-Aways setzen voll auf Swissness und verkaufen ab 2015 ausschliesslich einheimisches Rind-, Kalb-, Schweine- und Pouletfleisch. Die Kundinnen und Kunden schätzen den Geschmack und die Qualität der Schweizer Produkte. Ausserdem haben sie bei einheimischen Produkten die Gewissheit, dass die Tiere aus artgerechter Haltung kommen. Das Versprechen gilt nicht nur für die ganzen Fleischstücke, sondern auch für Zutaten von Salaten, Saucen oder Füllungen. Die grosse Herausforderung ist die Umstellung des Pouletfleisches auf die Schweizer Herkunft.

«Wir versprechen Jay, bis 2020 die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei all unseren Produkten aus dem Ausland einzuführen.»
Für die Migros hört der Tierschutz nicht an der Schweizer Grenze auf. Sie will den Kundinnen und Kunden für alle tierischen Produkte (Fleisch, Ei und Milchprodukte) die Gewissheit geben, dass die Tiere artgerecht behandelt werden. Rind-, Kalb- und Schweinefleisch stammen schon heute hauptsächlich aus der Schweiz, bei anderen Nutztieren sind Importe notwendig. Für die Bereiche Truten-, Kaninchen- und Pferdefleisch ist die Umsetzung der neuen Anforderungen bereits im Gang. Nun nimmt sich die Migros dem Poulet-Sortiment an, bei dem das Importvolumen mehrere 100 Tonnen jährlich ausmacht. Danach folgen bis 2020 die Verbesserungen für die weiteren Tierarten.

Ausserdem setzt die Migros neue Schwerpunkte im Bereich Sozialstandards und Umweltschutz:

«Wir versprechen Chaiwat, bis 2015 die Arbeitsbedingungen von 75'000 Mitarbeitenden unserer Lieferanten aktiv zu verbessern.»
Die Migros fördert vermehrt Schulungen und Weiterbildungen in Produktionsländern.

«Wir versprechen Dana, dass 8 von 10 verkauften Wasch- und Putzmitteln unserer Eigenmarken bis 2018 besonders gut biologisch abbaubar sind.»
Mit einem weitgehend biologisch abbaubaren Sortiment im Bereich Putz- und Waschmitteln hilft die Migros den Kundinnen und Kunden, den ökologischen Fussabdruck ihres Haushalts möglichst klein zu halten.

«Wir versprechen Lucy, ab 2014 alle unsere Werbemittel aus Papier und Karton in umweltschonender Recycling- oder FSC-Qualität herzustellen.»
Alle Werbemittel müssen ab Ende Jahr auf Papier oder Karton aus nachhaltigen Quellen gedruckt werden.

Die Migros hat das Nachhaltigkeitsprogramm «Generation M» vor eineinhalb Jahren lanciert. Kernstück sind die unterdessen 54 Versprechen, mit denen sich die Migros verbindliche und messbare Ziele setzt. Alle Versprechen und der Stand ihrer Umsetzung sind auf der Website www.generation-m.ch zu finden. Die Facebook-Seite von Generation M zählt bereits 60‘000 Fans, die sich zu Themen wie Sonnenenergie oder Allergien austauschen und Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil geben.