Navigation

Migros - Ein M besser

Schweinefleisch in Merguez-Würsten – Migros entschuldigt sich - 16.06.2014 Schweinefleisch in Merguez-Würsten – Migros entschuldigt sich

Zürich - Bei einer Stichprobenkontrolle der Kantonalen Laboratorien des Kantons Waadt von Ende April wurden in Merguez-Würsten 2,55% Schweinefleisch gefunden. Die Migros bittet alle Kundinnen und Kunden, die darauf vertrauen, dass in den speziell deklarierten Merguez Grill mi-Würsten kein Schweinefleisch enthalten ist, um Entschuldigung. Die von der Migros regelmässig durchgeführten Kontrollen waren bisher stets negativ. Es wird sofort untersucht, wie das Schweinefleisch in den Produktionsprozess gelangen konnte und die Kontrollen werden verstärkt.

Jubel

Jubel

Im Auftrag der Sendung „On en parle“ der Radio Television Suisse Romande (RTS) haben die Kantonalen Laboratorien des Kantons Waadt Merguez-Würste analysiert und dabei 2,55 Prozent Schweinefleisch-Anteile gefunden. Dies, obwohl das Produkt eine Deklaration aufweist, die darauf hinweist, dass kein Schweinefleisch enthalten ist. Die betroffenen Würste (Art.-Nr. 2301.031) waren zwischen 26.4.2014 und 30.4.2014 im Verkauf. Nachdem die RTS-Journalisten die Migros heute mit den Ergebnissen konfrontiert haben, hat die Migros sofort zusätzliche Analysen in Auftrag gegeben.

Die Micarna, das Fleischverarbeitungs-Unternehmen der Migros, hat Produktionsprozesse, die verhindern, dass Schweinefleisch in die betroffenen Merguez gerät. Auch werden im Auftrag der Migros regelmässig unabhängige Kontrollen von einem externen Labor durchgeführt, die bisher immer negativ waren. So war auch die Probe frei von Schweinefleisch, die nur eine Woche später nach der von der Sendung „On en parle“ in Auftrag gegebenen Analyse gemacht wurde. Weshalb die vom Waadtländer Kantonslabor untersuchten Merguez Spuren von Schweinefleisch aufweisen, ist deshalb unklar und wird gegenwärtig abgeklärt. „Wir bedauern zutiefst, dass wir das Vertrauen der Kundinnen und Kunden verletzt haben und werden alles unternehmen, um herauszufinden, wie das Schweinefleisch in den Produktionsprozess gelangen konnte“, sagt Albert Baumann, Unternehmensleiter des Migros-Industriebetriebes Micarna.