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Migros - Ein M besser

Ein grosses Dankeschön für Ihre Treue - 28.12.2015 Ein grosses Dankeschön für Ihre Treue

Seit Januar 2015 leitet Peter Diethelm die Geschäfte der Migros Ostschweiz. Im Interview blickt er auf ein sehr anspruchsvolles Jahr zurück und erklärt, warum die Migros Ostschweiz trotzdem erfolgreich ist und zuversichtlich in die Zukunft blicken kann.

Peter Diethelm beim Einkaufen

Peter Diethelm, wo verbringen Sie die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr?
Ich besuche einige Verkaufsstellen und erledige im Büro noch diverse Pendenzen, sodass ich mit gutem Gewissen und hoffentlich ohne drückende Altlasten ins neue Jahr starten kann.

Für Sie und Ihre Mitarbeitenden der Migros Ostschweiz ist die Zeit vor Weihnachten und auch während der Feiertage eine sehr wichtige, aber auch arbeitsintensive Zeit. Sind Sie für diesen grossen Einsatz auch belohnt worden?
Abgerechnet wird erst am 31. Dezember um Mitternacht. Als grenznahe Genossenschaft haben wir ein sehr spezielles Jahr und auch eine anspruchsvolle Weihnachtszeit erlebt. Unter Berücksichtigung der Umstände sind wir mit dem Erreichten zufrieden. Für den unermüdlichen und engagierten Einsatz danke ich allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich.

2015 war auch für Sie ein spezielles Jahr. Was für eine Bilanz ziehen Sie, wenn Sie auf Ihr erstes Jahr als Geschäftsleiter zurückblicken?
Da glaubt man, bestens vorbereitet zu sein und gut geplant zu haben, und dann kommt der Paukenschlag vom 15. Januar durch den Nationalbankentscheid. Wir wurden überrascht, haben uns aber schnell organisiert. Es wurden Preise gesenkt, Waren verschoben und Strukturen angepasst. Am meisten hat mich aber die Reaktion unserer Kundschaft gefreut, die weiterhin bei uns einkaufte und so die heimische Wirtschaft tatkräftig unterstützte. Für diese Treue gebührt unseren Kundinnen und Kunden ein ganz grosses Dankeschön!

Wie hat die Migros Ostschweiz auf den schwachen Euro und den zunehmenden Einkaufstourismus reagiert?
Wir haben überlegt und ohne Hektik gehandelt. Die Erfahrung aus dem ersten Frankenschock 2011 hat uns hierbei geholfen. Die konsequente Fokussierung auf die Frische, die Regionalität, die Qualität und auf unsere einzigartigen Sortimente hat sich bewährt.

Das Migros-Kulturprozent hat auch in diesem Jahr wieder über 11 Millionen Franken für soziale und kulturelle Projekte zur Verfügung gestellt. Was ist für Sie besonders erwähnenswert?
Aus einer Vielzahl von Initiativen und Projekten möchte ich zwei hervorheben: Unsere zehn Klubschulen können dank des Kulturprozents ein vielfältiges Kursprogramm anbieten, das Woche für Woche über 21 000 Kursteilnehmende nutzen. Und dann haben wir uns auf die Fahne geschrieben, uns bei den vielen Menschen in unserer Region, die zum Wohl der Gesellschaft täglich Freiwilligenarbeit leisten, für ihr Engagement mit einem kleinen Geschenk zu bedanken. Das hat bei Vereinsvorständen, Pfadi-, Cevi- und Jubla-Leitern sowie Tixi-Fahrern viele schöne Reaktionen ausgelöst.

Was hat Ihnen im abgelaufenen Jahr die grösste Freude bereitet?
Die lösungsorientierte und konstruktive Zusammenarbeit mit vielen motivierten Mitarbeitenden und die dadurch erzielten Fortschritte in verschiedenen sehr anspruchsvollen Projekten haben mich mit Freude erfüllt. Und dann haben wir noch einen Sondereffort geleistet: 170 Kadermitarbeitende haben im August mit ihrer Teilnahme am «Irontrail»-Halbmarathon in Davos bewiesen, dass sie nicht nur beruflich, sondern auch körperlich sehr leistungsfähig sind.

Welche Pläne hat die Migros Ostschweiz für die nächsten Jahre?
Zeit wird ein immer kostbareres Gut. Deshalb werden wir mit unseren Angeboten und Dienstleistungen noch näher zu unseren Kunden gehen. Dazu zählen neue kleinflächige Supermärkte, neue Fachmärkte, praktische Chickeria-Restaurants, wo wir Pouletspezialitäten aus Schweizer Herkunft anbieten, sowie weitere MFIT Trainingszentren. Mit diesen neuen Angeboten tätigen wir beachtliche Investitionen in die heimische Wirtschaft und schaffen viele neue Arbeitsplätze in der Region.

Was sind die grössten Herausforderungen, um diese Pläne verwirklichen zu können?
Vorab gilt es, das bestehende Geschäft in der gewohnten Qualität weiterhin erfolgreich zu betreiben. Bestehende wie auch neue Standorte können nur mit qualifizierten, motivierten und kundenorientierten Mitarbeitenden erfolgreich sein. Und dies gilt nicht nur für den Verkauf, sondern auch für alle unterstützenden Funktionen wie etwa Bau, Logistik, Marketing oder Personelles.

Welche persönlichen Wünsche haben Sie für das neue Jahr?
Ich wünsche mir auch im neuen Jahr wieder topmotivierte und engagierte Mitarbeitende und viele zufriedene Kundinnen und Kunden in unseren Läden, Restaurants und Freizeiteinrichtungen.

Interview: Andreas Bühler