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Migros - Ein M besser

Migros unterstützt ETH-Professur - 13.11.2015 Migros unterstützt ETH-Professur

Zürich - Die ETH Zürich erhält von den Migros-Industrieunternehmen und der Firma Bühler insgesamt fünf Millionen Schweizer Franken für die Finanzierung der Professur für Sustainable Food Processing. Zusätzlich werden im Rahmen der ETH-Initiative «Welternährungssystem» Forschungsprojekte von Post-Doktoranden gefördert.

Der Weg, den Lebensmittel vom Feld bis auf den Teller nehmen, ist lang und oft kompliziert. Dass unnötig viele Nahrungsmittel, Ressourcen und Energie verloren gehen, ist für viele Konsumenten und Konsumentinnen problematisch. Die neu eingerichtete Assistenzprofessur für Sustainable Food Processing erforscht die Entwicklung neuartiger Verfahren, damit die Produktion von Lebensmitteln umweltverträglicher und nachhaltiger wird.

Die am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie angesiedelte Professur widmet sich dem gesamten Produktzyklus, vom Molekül bis zum verkaufsfertigen Lebensmittel. Auch die Eigenschaften einzelner Produkte sollen untersucht und optimiert werden, um beispielsweise den Nährwert zu erhöhen oder die Lebensmittel besser verträglich zu machen. Bereits ab Januar 2016 wird Dr. Alexander Mathys, zurzeit Abteilungsleiter am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik in Niedersachsen, seine Arbeit an der ETH Zürich aufnehmen.

ETH-Präsident Lino Guzzella ist erfreut, dass die ETH Zürich ihre Forschung auf diesem Gebiet dank der Unterstützung der beiden Industriepartner vorantreiben kann: «Food Waste ist ein wichtiges Thema. Es kann nicht sein, dass wir Lebensmittel verschwenden, wenn sie anderswo dringend gebraucht werden. Ich bin überzeugt, dass die neue Professur dazu beiträgt, Lösungen für dieser Problematik zu entwickeln.»

Walter Huber, Leiter M-Industrie und Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) erklärt: „Die Ressourceneffizienz ist sehr wichtig für uns. Von den Erkenntnissen der Forschung können die Industrieunternehmen der Migros und die ganze Branche profitieren.“