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Immer wenn der kleine Hunger kommt – Von Zvieri und Tea-Time - 21.04.2016 Immer wenn der kleine Hunger kommt – Von Zvieri und Tea-Time

Gossau - Für viele ist die Zeitspanne zwischen Mittag- und Abendessen zu lang, ohne dass sich der Bauch mal knurrend meldet. Deshalb gönnen sich die Schweizer gerne einen Zvieri, die Briten eine Tea Time oder die Tiroler eine Marende.

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Während im Elsass das Z'Owetesse in Form von Brot, Käse, Obst und einem Schluck Wein serviert wird, geniessen die (Süd-)Tiroler die Marende: Schüttelbrot (knuspriges Fladenbrot), Speck, Kaminwurzeln, Essiggurken und Wein. Nordwestlich davon – in Grossbritannien – wird am Nachmittag in der Tea-Time Schwarztee mit Milch geschlürft – Kekse, Sandwiches, Schokoriegel oder ähnliches dürfen natürlich nicht fehlen.

Und bei uns …

Im Militär werden Zwischenverpflegungen als «Zwipf» bezeichnet. Je nach Gusto des Küchenchefs erhält die Mannschaft Tee oder Zitronenwasser, Getreideriegel, Militär-Schoggi, Studentenfutter oder Obst. Und genauso vielfältig sieht bei uns der Zvieri aus: mal Tee, mal Kaffee, mal Kuchen, mal «Guezli», mal ein «Weggli mit Prügeli», mal ein Apfel.

Ein Krokodil gefällig?

Ob in Grossbritannien oder in der Schweiz: Kindern gesunde und abwechslungsreiche Zwischenmahlzeiten zu bieten, ist wichtig. Denn dadurch sind sie leistungsfähiger, können sich besser konzentrieren und fühlen sich wohler in ihrer Haut. Doch Schokolade mit der Extraportion Milch oder Gummibärchen, die froh machen, sind nicht das, was Eltern ihren Kindern auftischen sollten. Wie aber bringt man Kinder dazu, etwas Gesundes zu essen? Hier ist Kreativität gefragt: Wer aus einem Rüebli ein Krokodil oder aus einem Apfel einen Pinocchio zaubern kann, wird bestimmt Erfolg haben. Auch mögen es Kinder, wenn das Obst oder das Gemüse schon in mundgerechte Stücke geschnitten und als Spiess serviert wird.

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