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5 wissenswerte Fakten über Spargeln, die Sie noch nicht kannten - 23.03.2016 5 wissenswerte Fakten über Spargeln, die Sie noch nicht kannten

Wenn sich der Frühling bemerkbar macht, beginnt auch die Spargelsaison. Das grüne oder weisse Gemüse, das in so vielen Kombinationen schmeckt, ist gesund und birgt zudem einige interessante Geheimnisse. Wir haben für Sie fünf Fakten zu diesem knackigen Stängel zusammengetragen.

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Spargeln bestehen zu 93 Prozent aus Wasser

Der hohe Wassergehalt der Pflanze ist aber nicht ungewöhnlich. Auch andere Gemüse wie Nüssli-Salat und Zucchetti bestehen zu 93 Prozent aus Wasser. Die Salatgurke toppt die Liste mit 97 Prozent Wasseranteil. Die restlichen sieben Prozent der Spargel haben es aber in sich: Vitamine A, B und C, Folsäure sowie ausreichend Ballaststoffe, kein Fett und nur 15-20 Kalorien pro 100 Gramm. Die grünen und weissen Triebe schmecken also nicht nur einzigartig, sondern tun auch gleich was Gutes für die Gesundheit.


Weisse Spargeln sehen kaum Tageslicht

Grundsätzlich kann jede Spargelart weiss oder grün auf den Teller kommen. Die Grünen wachsen oberhalb der Erde, betreiben Photosynthese, werden deswegen grün und schmecken somit anders. Die Weissen werden geschnitten, sobald sie das Köpfchen aus der Erde stecken. Mittlerweile werden für die beiden Farben spezielle Sorten gezüchtet, aber der weisse Spargel wird immer noch grün und bei einigen Sorten sogar violett, wenn er es bis durch die Erdschicht schafft. Bei der Zubereitung muss nur der weisse Spargel geschält werden, beim grünen ist das nicht nötig.


Spargeln wachsen nach der Saison zu Büschen 

Wenn die Spargeltriebe nicht mehr geerntet werden, wachsen die Pflanzen zu grossen Sträuchern aus, die bis zu zwei Meter hoch werden können. Die Spargelpflanze hat weder Blätter noch Nadeln, auch wenn die Triebe auf den ersten Blick so aussehen. Die grünen Sprossen werden in der Biologie «Phyllokladien» genannt, betreiben Photosynthese und dienen der Regeneration der Spargelpflanze. Ähnliche Triebe bilden übrigens die Akazien-Pflanze und der Blattkaktus.


Es gibt etwa 220 verschiedene Spargelarten

Biologisch gesehen ist der essbare Gemüsespargel eine Art der Pflanzengattung «Spargel» (Asparagus), die zur Familie der «Spargelgewächse» (Asparagaceae) gehört. Verschiedene Quellen zählen bis zu 220 verschiedene Arten von Spargeln. Im grossen Stile angepflanzt und verspeist wird der Gemüsespargel. Von diesem entstanden über Jahrhunderte verschiedene Sorten, die auch gezielt gezüchtet werden. Eine dieser Sorten trägt den klangvollen Namen «Rambo». Laut spargeltreff.de ((http://www.spargeltreff.de/spargel/spargelanbau/verschiedene-spargelsorten/ ))bildet die Sorte «robuste Pflanzen mit sehr dicken Stangen von gutem Geschmack».


Die Angst vor Spargel heisst Spargarophobie

Viel ist darüber nicht bekannt, aber es scheint tatsächlich eine Angst vor Spargeln zu geben, die man Spargarophobie nennt. Ein deutsches Pharmaunternehmen klassifiziert sie in einem Gesundheitshandbuch gar als häufige Phobie. Wie sich diese Angst aber äussert und behandeln lässt, wird nicht beschrieben.