Navigation

Migros - Ein M besser

17.12.2018 - Medienmitteilungen Migros Basel und «Too Good To Go» gehen Kooperation ein

Basel - Im Rahmen eines Pilotprojekts kooperiert die Genossenschaft Migros Basel mit «Too Good To Go» und bietet ab heute über die App günstige Überraschungstüten mit überschüssigen Produkten an.

Über zwei Millionen Tonnen Lebensmittel landen in der Schweiz jedes Jahr im Abfall. Die Genossenschaft Migros Basel setzt alles daran, diese Lebensmittelverluste so tief wie möglich zu halten. Im Rahmen eines Pilotprojekts hat sie nun eine Zusammenarbeit mit «Too Good To Go» gestartet: Über die kostenlose App können übriggebliebene und anderweitig nicht mehr verwertbare Lebensmittel am Ende des Tages zu einem Drittel des Verkaufspreises angeboten werden. «Das ist eine Win-Win-Win-Situation für die Umwelt, die Kundschaft und die Filiale», sagt Geschäftsleiter Stefano Patrignani. Die Migros Basel ist ab heute mit der Gourmessa/Take Away im Migros Drachen-Center als Pilotfiliale auf «Too Good To Go» vertreten.

 

«Die Kundschaft kann wählen zwischen einer Tüte mit Brot, Süssgebäck, Wähen und Sandwiches, oder einer mit warmen Gerichten und Snacks», erklärt Erkan Püsküllü, Leiter Gourmessa im Migros Drachen-Center. Auch Milchprodukte oder andere Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, aber von einwandfreier Qualität sind, können dank «Too Good To Go» sinnvoll weiterverwendet werden. Mit dem Pilotprojekt sammelt die Genossenschaft Migros Basel erste Erfahrungen – angedacht ist, die Zusammenarbeit auf weitere Filialen und Sortimente auszudehnen.

 

Die Nutzung von «Too Good To Go» ist einfach: Die Nutzer bestellen und bezahlen ihre Überraschungstüte für Fr. 6.90 bei einem Warenwert von mindestens Fr. 21.- direkt auf der App und holen sie ab 45 Minuten vor Ladenschluss bei der Gourmessa ab.

 

Bereits langjährige Zusammenarbeit mit sozialen Institutionen

Unabhängig von der Zusammenarbeit mit «Too Good To Go» unterstützt die Genossenschaft Migros Basel bereits seit vielen Jahren soziale Hilfswerke und Institutionen wie zum Beispiel die Schweizer Tafel oder Cartons du Coeur mit überschüssigen Lebensmitteln, die gratis an von Armut betroffene Menschen abgegeben werden.