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Migros - Ein M besser

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Vernehmlassung: Bundesgesetz über die Ladenöffnungszeiten

Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist die Migros auf wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen in der Schweiz angewiesen. Seit Jahren kämpft die Migros deshalb gegen Handelshemmnisse, die zu höheren Preisen führen.

Die Migros trug massgeblich zur Zulassung von Parallelimporten patentgeschützter Güter (2009) und zur Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips (2010) bei. 

Die Migros strebt zudem gemeinsam mit der IG DHS konsumentenfreundlichere Ladenöffnungszeiten in der ganzen Schweiz an. 

Konzernverantwortungsinitiative: Die Forderungen der Initianten gehen aus Sicht der Migros zu weit. Sie hält die Grundanliegen der VI aber für gerechtfertigt und setzt sich daher für einen indirekten Gegenvorschlag ein, der wirtschaftsfreundlich und praktikabel ist und zum Rückzug der Initiative führt.

Die Migros und die Schweizer Landwirtschaft pflegen eine intensive Partnerschaft. Die Migros bezieht gut 20% der gesamten Produktion der Schweizer Bauern und unterstützt die Agrarbranche in vielerlei Hinsicht.

Dennoch ist sie zuallererst dem Wohle ihre Kundschaft verpflichtet. Sie fordert deshalb von der Schweizer Landwirtschaft nicht nur eine gute Qualität, sondern auch relativ wettbewerbsfähig Preise.

Aus Sicht der Migros sollte sich die Schweizer Landwirtschaft auf eine schrittweise Öffnung des Schweizer Agrarmarktes vorbereiten.

Nach wie vor kaufen viele Konsumentinnen und Konsumenten von der Schweiz im benachbarten Ausland ein. Gemäss einer Studie von GfK kauften Konsumentinnen und Konsumenten 2015 für knapp 11 Mrd. Franken im Ausland einkaufen. Auch wenn der Umfang der Auslandeinkäufe mittlerweile leicht zurückging, belasten sie weiterhin den Schweizer Detailhandel. 

Der Hauptgrund für die Einkäufe im Ausland ist die grosse, oft staatlich verursachte Preisdifferenz. Doch auch die längeren Öffnungszeiten spielen eine Rolle. Die Migros hat seit 2010  stark in tiefere Preise investiert und sucht weiter nach kosten- und preissenkenden Möglichkeiten..

Die Migros setzt sich seit ihren Anfängen für offenen Märkte und freien Handel ein. Dabei spricht sie sich aber auch klar für die nötigen Begleitmassnahmen für die Landwirtschaft aus. Zudem wird sich die Migros auch bei einem erleichterten Zugang zu ausländischen Märkten auf die Produzenten und Lieferanten in der Schweiz konzentrieren. Eine aktuelle Studie kommt im Übrigen zum Schluss, dass eine Marktöffnung für den Schweizer Agrar- und Lebensmittelsektor zwar herausfordernd, aber nicht existenzbedrohend wäre.

Bei Themen, die für die Migros relevant sind, engagiert sie sich in Abstimmungskämpfen. 2012 wirkte sie erfolgreich im Komitee gegen die Wiedereinführung der Buchpreisbindung mit. Gemeinsam mit Konsumentenorganisationen und dem Bäckerverband setzte die Migros erfolgreich durch, dass für Take-away-Angebote weiterhin der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt. 2018 sass sie im Nein-Komitee zur Fair-Food-Initiative, die ebenfalls abgelehnt wurde. 

Aktuelle Position zu bevorstehenden Volksabstimmungen:

  • Konzernverantwortungs-Initiative: Die Migros setzt sich für einen Gegenvorschlag ein. 
  • Trinkwasser-Initiative: Die Migros setzt sich für einen Gegenvorschlag ein. 
  • Pestizid-Initiative: Die Migros setzt sich für einen Gegenvorschlag ein.

Gemeinsam mit der IG DHS setzt sich die Migros für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein.

Zentral ist dabei die Verbindung von Ökologie und Wirtschaftlichkeit.

Immer wieder zeigt die Migros, dass freiwillige Massnahmen eine neue gesetzliche Regelung unnötig machen.

Die Migros setzt sich dafür ein, dass für Lebensmittel weiterhin der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt. Einen Mehrwertsteuer-Einheitssatz lehnt sie deshalb klar ab. Auch bei anderen steuerlichen Fragen und Abgaben/Taxen ist für die Migros und die IG DHS zentral, die Unternehmen und die Konsumentinnen und Konsumenten nicht über Gebühr zu belasten.

Die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz dürfen davon ausgehen, dass Produkte gesundheitlich unbedenklich sind und bestimmte Qualitätsstandards erfüllen. Die Migros trägt gemeinsam mit der IG DHS dazu bei, dass die dazu nötigen Gesetze diese berechtigten Ansprüche erfüllen, gleichzeitig aber von den Herstellern und Händlern praktisch umsetzbar sind.

Als grösste Kundin von SBB Cargo ist ein gut ausgebautes Schienennetz für die Migros zentral. Sie engagiert sich mit der IG DHS unter anderem für den kombinierten Schienengüterverkehr. Auch für neue Konzepte wie etwa Cargo Sous Terrain, eine Verlagerung des Schienengüterverkehrs unter die Erde, ist die Migros offen.

Die Herkunft von Produkten ist für viele Kundinnen und Kunden ein zunehmend wichtiges Kaufkriterium.

Deshalb deklariert die Migros ihre Produkte so transparent wie möglich.

So hat sich die Migros beispielweise bei der Swissness-Vorlage für einen Kompromiss zwischen berechtigten Kundenbedürfnissen und einer praktikablen Umsetzung stark gemacht.

Weitere Vernehmlassungsantworten auf www.igdhs.ch

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