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Food Waste: Fakten, Tipps und Lösungen

Food Waste geht alle etwas an!

Essen gehört auf den Teller statt in den Abfall. Und deshalb engagieren wir uns bereits seit vielen Jahren gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. 99% all unserer Lebensmittel werden verkauft, an Mitarbeitende abgegeben oder an gemeinnützige Organisationen gespendet. Auch Sie können einen Beitrag gegen Food Waste leisten. Denn Lebensmittelabfälle zu vermeiden ist überhaupt nicht schwer.

Unser Engagement gegen Food Waste

Food Waste
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Ganz-schön-anders-Gemüse eine Chance geben

Abgesehen vom Aussehen steht nicht perfektes Gemüse «normalen» Produkten in nichts nach. Damit auch zu klein oder zu gross geratenes Gemüse Abnehmer findet, ist dieses Angebot nun in ausgewählten Migros-Filialen zu finden.

Massnahmen
Madame Frigo

Wir unterstützen Madame Frigo

Madame Frigo stellt öffentlich zugängliche Gemeinschaftskühlschränke als Tauschplattform für geniessbare Lebensmittel auf. Mit Unterstützung des Migros-Pionierfonds weitet Madame Frigo das Angebot in der ganzen Schweiz aus.

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Food Waste
Ca. 50%

länger frisch bleiben die Avocados mit der Apeel-Schutzhülle

Apeel Science wurde 2012 gegründet, um in Entwicklungsländern den Verlust von Nahrungsmitteln nach der Ernte zu verringern. Als erste Schweizer Detailhändlerin arbeiten wir mit dem innovativen US-Unternehmen zusammen.

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Weitere Fortschritte der Migros

Eine lustige Karotte, die von einer zweiten Karotte umschlungen ist.

Food Waste vermeiden mit «Ganz schön anders»

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Wir spenden an gemeinnützige Organisationen

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Innovationen gegen Food Waste

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Lebensmittelabfälle in der Migros-Industrie

Stapel von gegrillten Sandwiches gefüllt mit Käse und Gemüse

Was machen Sie mit Resten?

Unsere Tipps gegen Food Waste

Mit wenigen Kniffen können auch Sie einen Beitrag gegen Food Waste leisten. Denn Lebensmittelabfälle zu vermeiden, ist überhaupt nicht schwer.

  • Planen

    Planen Sie jedes Gericht genau, sodass keine oder weniger Reste übrig bleiben. Um mit unerwarteten Änderungen in der Wochenplanung besser umzugehen, öfter frische Lebensmittel einkaufen.

  • Abwiegen

    Wiegen Sie Teigwaren und Reis ab. Unsere Empfehlungen: trockene Teigwaren pro Person = 80 g für den kleinen Hunger, 150 g für eine grosse Portion; Reis pro Portion = 40 g oder 80 g.

  • Einfrieren

    Vom Sugo bis zum Parmesan kann Übriggebliebenes oft problemlos eingefroren werden. Für die nächste Bouillon z.B. lassen sich einfach gefrorene Gemüsereste, Pilz- und Kräuterstiele verwenden.

  • Lebensmittel richtig lagern

    Wenn Lebensmittel nicht perfekt aussehen, werden sie oft aussortiert. Um dieser Form von Food Waste entgegenzuwirken, finden Sie in unseren Regalen Früchte und Gemüse mit Schönheitsfehlern.

  • Ordnung im Vorratsschrank halten

    Ein praktisches Ordnungssystem und Lebensmittel in luftdichten Behältern – das sieht nicht nur schick aus, sondern sorgt für Übersicht.

  • Einen Reste-Tag einplanen

    An diesem Tag toben sich kreative Köch*innen so richtig aus: Aus übrig gebliebenen Lebensmitteln zaubern sie bunte Kreationen – zum Beispiel leckere Sandwiches oder Aufläufe.

  • Den Sinnen vertrauen

    Anders als das Verbrauchsdatum gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum als Empfehlung: In der Regel können Sie Produkte nach Ablauf des Datums bedenkenlos konsumieren. Wenn der Zustand aber zweifelhaft ist – lieber wegwerfen.

Podcast «Chrut und Rüebli»

Clever aufbewahren, kreativer kochen

Brot, Bananen, Karotten, Käse und Joghurt haben eines gemeinsam: Sie werden viel zu häufig entsorgt. Wir haben Tipps zum Aufbewahren und zur feinen Verwendung.

Brot

Aufbewahren

Brot ist in Papiertüten und Brotkästen gut aufbewahrt. Der Kühlschrank und Plastiktüten sind für Brote nicht geeignet. Einzelne Brotscheiben lassen sich gut einfrieren. Sie können später besonders gut im Toaster aufgefrischt werden.

Verwenden

Altbackenes Brot kann in Würfel geschnitten und getrocknet werden. Später entscheidet man, ob man die Brotwürfel mit etwas Öl in der Pfanne knusprig röstet oder aus den Würfeln im Cutter Paniermehl macht. Reste vom Zopf oder von Toastbrot können auch zu Vogelheu oder Fotzelschnitten verarbeitet werden. Scheiben von Ruchmehl- oder Roggenbrot ergeben gut Käseschnitten. Sehr dünne Brotscheiben lassen sich gut trocknen und später im Backofen rösten. So entstehen feine Cracker für Dips.

Bananen

Aufbewahren

Bananen möglichst kühl und dunkel lagern, aber auf keinen Fall im Kühlschrank. Druckstellen, die schnell braun werden, lassen sich durchs Aufhängen – zum Beispiel an einem Haken – vermeiden. Auch das Lagern in einer Schale mit anderen Früchten wie etwa Äpfeln lässt die Tropenfrucht schneller braun werden. Wenn absehbar ist, dass die Bananen nicht mehr verwendet werden, einfach mit der Schale in den Tiefkühler geben und später zu Nicecream – der schnell Glacé für daheim – verarbeiten.

Verwenden

Besonders schnell sind Milchshakes zubereitet: Dazu einfach Milch und Bananen mit einem Mixer verquirlen. Mit einer Gabel zerdrückt und mit Quark verrührt, lässt sich ebenso schnell ein Bananenquark zubereiten. Mehrere vollreife Bananen lassen sich zum beliebten Banana Bread verarbeiten.

Karotten

Aufbewahren

Karotten machen bei Zimmertemperatur schnell schlapp. Lässt man sie im Plastiksack, können sie zusätzlich schnell schimmeln. Besser: Karotten im Kühlschrank lagern. Ideal sind Plastikdosen mit Siebeinsatz. Damit das Wurzelgemüse nicht austrocknet, am besten in ein feuchtes Geschirrhandtuch einwickeln.

Verwenden

Grosse Mengen an Karotten lassen sich gut entsaften. Karottensuppe ist ebenfalls schnell zubereitet. Sie lässt sich zudem auch einfrieren und später ruckzuck auf den Tisch bringen. Auch in Desserts wie Rüeblikuchen oder Karotten-Halva lassen. Für Chips aus Wurzelgemüse finden sich ebenfalls immer Abnehmer.

Gewürze und Kräuter

Aufbewahren

Ingwer sollte kühl gelagert werden. Damit die Schnittstellen nicht austrocknen, wickelt man ihn in ein feuchtes Tuch. Auch Zitronengras gehört in den Kühlschrank. Es lässt sich problemlos in einem Plastikbeutel aufbewahren.

Selbst kleine Reste von Ingwer, Zitronengras und Kräutern lassen sich einfrieren.

Bei Kräutern hat sich das Einfrieren von gehackten Blättchen im Eiswürfelbehälter bewährt. Wer häufig kleine Mengen an Kräutern braucht, sollte sich Kräuter in Töpfen auf der Fensterbank halten.

Verwenden

Aus exotischen Gewürzen wie Ingwer und Zitronengras lässt sich gut eine Currypaste herstellen. Das funktioniert auch, wenn die Exoten aus dem Tiefkühler kommen.

Ingwer bereichert Gemüsecremesuppen, zum Beispiel Kürbissuppe. Ein kleiner Ingwerrest ergibt heiss mit Wasser überbrüht einen Ingwertee oder kalt ein Ingwerwasser zum Mitnehmen.

Käse

Aufbewahren

Käse mag es kühl, feucht und luftig. Deshalb sollte man ihn immer im Kühlschrank lagern. Frischhaltefolie ist tabu, denn so kann der Käse nicht atmen. Weichkäse am besten in der Spanschachtel oder in einer Frischhaltedose, die man mit Küchenpapier auskleidet. Hartkäse ist in Pergamentpapier oder Käsepapier eingewickelt gut aufgekoben. Käse wie Feta oder Mozzarella in der Lake aufbewahren und zügig verbrauchen. Hartkäse wie Sbrinz lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten in kleinen Stücken, die lassen sich gut entnehmen lassen.

Verwenden

Käseschnitten, Käsespätzli und so ziemlich jeder Auflauf profitieren vom Käsearoma. Viele Gemüsesuppen und vor allem Zwiebelsuppe werden erst mit einem Stück Baguette, das mit Käse überbacken wurde, zu einer richtigen Mahlzeit. Kleine Mengen Hartkäse gehören ins Risotto. Wer grosse Mengen ab 100 Gramm an Parmesan übrig hat, kann beim Apéro mit Parmesan-Chips punkten.

Joghurt

Aufbewahren

Joghurt gehört natürlich in den Kühlschrank. Dennoch landen viele Fruchtjoghurts ungeöffnet im Müll, weil das Halbarkeitsdatum überschritten wird. Joghurts lassen sich nur bedingt einfrieren, weil sich die Konsistenz verändert. Einmal eingefroren eignen sich Joghurts eher zum Backen oder für Drinks im Stil von Smoothies.

Verwenden

Solange sich der Deckel von einem Joghurt nicht wölbt, sich kein Schimmel gebildet hat oder das Joghurt in Geschmack und Konsistenz merkwürdig ist, sollte man ihn nicht wegwerfen, sondern essen. Mit Milch und Früchten verquirlt hat man schnell einen erfrischenden Drink. Joghurt nature lässt sich schnell zu einer Kräuter-Joghurt-Sauce verarbeiten. Sie ist ein willkommener Dip für Gemüse und passt zu Grilladen ebenso wie Kurzgebratenem aus der Bratpfanne.

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Mit Resten kochen

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