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Nachhaltigerer Sonnenschutz

Sonnenschutz, der nachhaltiger ist

Die Sonne lockt zum Bad im See oder zum Wandern in den Bergen. Ein guter Sonnenschutz muss da unbedingt mit ins Gepäck. Doch was ist gut? Und vor allem: Welche Sonnencreme schont die Umwelt?

Es lohnt sich, darüber nachzudenken: Gemäss der Nationalparkbehörde der USA gelangen jährlich 6 000 Tonnen Sonnenschutzmittel in Gebiete in und um Riffe. Auch in Schweizer Bergseen wurden bereits UV-Filter nachgewiesen. 

Das Problem sind chemische Filter. Stoffe wie Octinoxate oder Oxybenzon haben in verschiedenen Tests hormonähnliche Wirkung gezeigt. Sie können Meeresbewohnern wie Algen, Korallen und Fischen schaden. Junge Zellen von Korallen können derart angegriffen werden, dass sie sterben. Das kann zur Korallenbleiche führen, wie Wissenschaftler*innen in Studien zeigten.

Was ist das Hawaii Riff-Gesetz?

Um die kostbaren Korallenriffe zu schützen, hat Hawaii als erster US-Bundesstaat den Verkauf von Sonnencremes mit Octinoxate oder Oxybenzon per Anfang 2021 verboten. Das «Hawaii Riff-Gesetz» beruft sich auf Erkenntnisse, die belegen, dass die Substanzen die Fortpflanzung von Meeresbewohnern stören. Die Republik Palau (500 km östlich der Philippinen) hat ein ähnliches Gesetz beschlossen.

Auf EU-Ebene werden die beiden Substanzen derzeit (als endokrin aktiver Stoff) überprüft. Auch andere chemische UV-Filter wie Octocrylene können ökologisch heikel sein.

Mineralische Filter als Alternative?

Als Alternative zu den chemischen UV-Filtern sind Sonnencremes mit mineralischen Filtern etwas unbedenklicher. Aber nur bedingt.

Mineralische Filter wie Zink- und Titanoxid bilden eine Art Schutzschild auf der Haut, der die UV-Strahlen reflektiert. Etwas unangenehm dabei ist der weissliche Film, der nach dem Eincremen auf der Haut zurückbleibt. Hier entsteht das Problem.

Um den Weissfilm zu reduzieren, enthalten die Cremes oft Zink- oder Titanoxid Nanopartikel, die die Creme transparent machen, der Umwelt aber ebenfalls schaden können. In welchem Umfang genau, ist noch nicht ausreichend erforscht. Umfassende Studien zur Auswirkung dieser häufig genutzten kosmetischen Inhaltsstoffe gibt es bislang nicht viele.

Wie können wir die Umwelt schützen? Finden Sie hier einige Tipps.

  • 1

    Die Sonneneinstrahlung auf den Körper reduzieren

    Zum Beispiel: Im Schatten bleiben, lange Kleidung oder Sonnenschutzkleidung tragen.

  • 2

    Lotions statt Sprays benutzen

    Spray kann leicht auf dem Sand landen und ins Wasser gespült werden. Bei Lotions zum Einreiben passiert das nicht so leicht.

  • 3

    Auf gute Wasserbeständigkeit achten

    Wasserresistente Sonnencreme bleibt im Wasser länger auf der Haut und wird weniger wahrscheinlich abgewaschen. Die Sonnencreme vor dem Sünnele grosszügig auftragen.

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